IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Bissige Bettwanzen: Schadensersatz für Urlauber

Frank­furt/Main - Ein Ehepaar hat wegen einer größe­ren Menge Bett­wan­zen in einem Fünf-Sterne-Hotel in Ägypten erheb­lichen Scha­denser­satz sowie Schmer­zens­geld zuge­spro­chen bekom­men.

Das Amts­gericht Frank­furt ver­urteilte das Rei­seun­ter­neh­men zur Rück­zah­lung des kom­plet­ten Rei­seprei­ses und sprach der von den Wanzen erheb­lich ver­letz­ten Ehefrau weitere 1500 Euro Schmer­zens­geld zu (Az.: 30 C 3745/06-24).

Bereits am zweiten Urlaubstag hatten die Bett­wan­zen zuge­bis­sen. Die Urlau­berin ver­spürte starken Juck­reiz, zu dem nach den fol­gen­den Nächten Ekzeme und Schwel­lun­gen am ganzen Körper kamen. Der Rei­sever­anstal­ter wandte sich mit dem Argu­ment gegen die Zah­lungs­for­derung, in keinem anderen Hotel­zim­mer seien Wanzen gefun­den worden. Laut Urteil steht es nach Zeu­gen­aus­sagen jedoch zwei­fels­frei fest, dass sich in der Matratze der Urlau­ber die nacht­akti­ven Tiere ent­fal­ten konnten.

Laut Urteil war die Reise wegen der Bett­wan­zen jedoch mit einem „erheb­lichen Mangel” behaf­tet, der zur „Scha­denser­satz- und Schmer­zens­geld-Pflicht” führe. Obwohl der Ehemann nicht selbst von den Wanzen gebis­sen worden war, sprach das Gericht auch ihm einen Teil des Scha­denser­sat­zes zu. Er habe sich schließ­lich um seine ver­letzte Frau kümmern müssen, statt den Ägyp­ten­auf­ent­halt genießen zu können.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/31/magazin/reise/recht/t/rzo413691.html
Montag, 31. März 2008, 17:16 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!
Druckversion