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Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

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Finger ab beim Holzhacken - Anbieter haftet nicht

Bie­lefeld/Köln - Betreuer von orga­nisier­ten Jugen­drei­sen sind nicht ver­pflich­tet, 16-Jährige bei gefähr­lichen Tätig­kei­ten wie Holz­hacken ständig zu beauf­sich­tigen.

Das hat das Land­gericht Bie­lefeld ent­schie­den (Az.: 2 O 228/07), teilt der Anwalt-Such­ser­vice in Köln mit. Das Gericht wies eine Klage des Jugend­lichen wegen Ver­let­zung der Auf­sichts­pflicht zurück und sprach den Rei­sever­anstal­ter von einer Haftung frei. Den Angaben zufolge ging es um eine Grup­pen­reise von Jugend­lichen nach Finn­land, die von vier Erwach­senen beglei­tet wurde. Nach der Ankunft wurden vier Jugend­liche im Holz­hacken unter­wie­sen. Als zwei von ihnen ohne Beauf­sich­tigung Feu­erholz hackten, wurde einem der 16-Jäh­rigen der linke Zei­gefin­ger abge­trennt. Seine Klage hatte später jedoch keinen Erfolg: Von Jugend­lichen in diesem Alter könne erwar­tet werden, dass sie bei Tätig­kei­ten wie Holz­hacken die Risiken erken­nen und sich ent­spre­chend ver­hal­ten, befand das Gericht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/02/magazin/reise/recht/t/rzo414195.html
Mittwoch, 02. April 2008, 13:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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