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Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

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Flug gestrichen: Airline muss Passagiere betreuen

Koblenz - Eine Flug­gesell­schaft muss ihre Pas­sagiere mit Essen und Unterkünf­ten ver­sor­gen, wenn ein Flug wegen Nebels aus­fällt und sich dadurch die Rück­reise aus dem Ausland ver­zögert.

Lange Menschenschlangen

Wenn ein Flug etwa wegen Nebel aus­fällt, muss die Airline die Pas­sagiere mit Hotel und Essen ver­sor­gen. (Bild: dpa)

Das ent­schied das Koblen­zer Ober­lan­des­gericht (OLG) in einem am Mitt­woch (2. April) ver­öffent­lich­ten Urteil. Es gab damit einer Klä­gerin recht, die beim iri­schen Bil­lig­flie­ger Ryanair einen Rück­flug aus dem Spa­nien­urlaub zum Flug­hafen Hahn gebucht hatte. An dem spa­nischen Flug­hafen herrschte jedoch Nebel. Der Flug wurde stor­niert und die Klä­gerin auf einen Flug zwei Tage später umge­bucht (Az.: 10 U 385/07).

Das OLG bestätigte damit eine Ent­schei­dung der Vorin­stanz. Das Amts­gericht Simmern hatte der Klä­gerin Scha­den­ersatz zuer­kannt, weil Ryanair die Pas­sagiere nicht betreut hatte. Einer EU-Richt­linie zufolge müssten die Flug­gesell­schaf­ten unter anderem Essen, Getränke und Hotel­zim­mer anbie­ten, erklär­ten die OLG-Richter. Keinen Erfolg hatte dagegen die Klage auf Aus­gleichs­zah­lung wegen des aus­gefal­lenen Fluges an sich. Wenn ein Flug wegen Nebels gestri­chen werden müsse, sei daran nicht die Flug­gesell­schaft schuld, hieß es.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/02/magazin/reise/recht/t/rzo414303.html
Mittwoch, 02. April 2008, 16:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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