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Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

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Airlines missachten Urteil zu „Cross-Ticketing”

Berlin - Viele Flug­gesell­schaf­ten ver­bie­ten nach Angaben des Deut­schen Rei­sever­ban­des (DRV) wei­ter­hin, dass Flug­tickets in umge­dreh­ter Rei­hen­folge genutzt werden.

Das Rück­flug­ticket ver­liere oft wei­ter­hin seine Gül­tig­keit, wenn der Hinflug nicht ange­tre­ten wurde, teilt der DRV in Berlin mit. Dadurch miss­ach­teten Air­lines ein Urteil des Land­gerichts Frank­furt/Main (Az.: 31 C 2972/05-74) vom Dezem­ber 2007. Damals ent­schie­den die Richter, dass Flug­tickets nicht zwangs­läu­fig in der gebuch­ten Rei­hen­folge ver­wen­det werden müssen.

Das sogenannte Cross-Ticketing wird zum Teil prak­tiziert, um Geld zu sparen, wenn ent­spre­chende Flug­scheine bil­liger sind als Tickets, bei denen der Rei­sea­blauf in der rich­tigen Rei­hen­folge gebucht wird. Zwar ver­hin­dern viele Flug­gesell­schaf­ten ein solches Vor­gehen durch Klau­seln in ihren All­gemei­nen Geschäfts­bedin­gun­gen (AGB). Das Land­gericht hielt in dem Ver­fah­ren gegen British Airways solche AGB aber für unzuläs­sig. Trotz­dem habe sich an der Praxis der Flug­gesell­schaf­ten noch nichts geän­dert, kri­tisiert der DRV.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/03/magazin/reise/recht/t/rzo414642.html
Donnerstag, 03. April 2008, 17:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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