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Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

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Flug mit Schnittwunde am Bein: Eigene Gefahr

Frank­furt/Main/Olden­burg - Pas­sagiere können nicht die Flug­gesell­schaft haftbar machen, wenn sie sich im War­teraum vor dem Abflug ver­let­zen und während des Flugs eine Blut­ver­gif­tung auf­tritt.

Besteht ein Flug­gast darauf, trotz der Ver­let­zung an Bord zu gehen, handelt er auf eigene Gefahr. Auf ein ent­spre­chen­des Urteil des Amts­gerichts Frank­furt (Az.: 32 C 1895/07-48) weist die Rechts­anwalts­kam­mer Olden­burg hin.

Im verhandelten Fall hatte sich ein Pas­sagier in einer Lounge am Flug­hafen eine Schnitt­wunde zuge­zogen. Er war mit seinem Bein an einer Tisch­kante ent­lang­geschrammt. Der Kapitän der Maschine wollte den ver­letz­ten Mann erst gar nicht an Bord lassen, doch er bestand auf seinen Mitflug nach Aus­tra­lien. Nach der Ankunft dort habe er sich dann wegen einer Blut­ver­gif­tung behan­deln lassen müssen. Der Mann for­derte von der Flug­gesell­schaft Schmer­zens­geld und Scha­denser­satz in Höhe von 1200 Euro.

Das Gericht wies die Klage ab. Es sei bei ihm „auf seine eigene Ent­sch­ließung zurück­zuführen”, dass es zu den gesund­heit­lichen Beein­träch­tigun­gen gekom­men ist. Die Ver­let­zung sei außer­dem eine Folge seiner eigenen Unacht­sam­keit in der Lounge gewesen. Dort hätte er die anderen Gäste, die ihm den Weg ver­sperr­ten, bitten müssen ihn vor­bei­zulas­sen, statt sich so nahe an dem Tisch ent­lang­zudrü­cken.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/04/magazin/reise/recht/t/rzo414767.html
Freitag, 04. April 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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