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Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

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Schadensersatz bei Schimmel im Hotelzimmer

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

Das geht aus einem Urteil des Amts­gerichts Frank­furt hervor. Das Gericht gab damit der Klage zweier Tür­kei­urlau­ber statt und sprach ihnen 60 Prozent des Rei­seprei­ses als Scha­denser­satz „für ent­gan­gene Urlaubs­freu­den” zu (Az.: 30 C 3774/06-24).

Statt - wie gebucht - in einem Fünf-Sterne-Hotel waren die Urlau­ber nach ihrer Ankunft in einem Eta­blis­sement unter­gebracht worden, in dem es zu den Mängeln kam. Darüber hinaus befand sich das Ersatz­hotel in einer anderen als der gebuch­ten Stadt und ver­fügte auch nicht über die angekün­digte Kin­der­betreu­ung. Darüber hinaus monier­ten die Urlau­ber das sehr klein gera­tene Hotel­zim­mer von nur 16 Qua­drat­meter.

Nach Ansicht des Gerichts stell­ten alle diese Umstände für sich genom­men jeweils „erheb­liche Rei­semän­gel” dar. Wer ein Hotel der Fünf-Sterne-Kate­gorie buche, müsse sich nicht mit einem win­zigen Zimmer in einer anderen Stadt ohne Kin­der­betreu­ung zufrie­den­geben.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/07/magazin/reise/recht/t/rzo415418.html
Montag, 07. April 2008, 10:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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