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Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

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Urlauber muss Kreuzfahrtschiff nachfliegen

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Vielmehr müssen sich Gäste in einem solchen Fall mög­lichst rasch an den Ver­anstal­ter wenden und sich eine Wei­ter­reise zum nächst­mög­lichen Ein­stiegs­hafen orga­nisie­ren lassen. Das hat das Land­gericht Frank­furt ent­schie­den (Az.: 2/19 O 201/05), berich­tet die Deut­sche Gesell­schaft für Rei­serecht in Wies­baden in ihrer Zeit­schrift „Rei­seRecht aktuell”.

Im verhandelten Fall ging es um eine Kari­bik­kreuz­fahrt, bei der die Anreise von Düs­sel­dorf über Madrid nach Miami erfol­gen sollte. In Madrid ver­pass­ten zwei Pas­sagiere wegen einer Ver­spätung ihrer Düs­sel­dorf-Maschine den Anschluss­flug. Statt die Not­fall­num­mern anzu­rufen, die in ihren Rei­seun­ter­lagen abge­druckt waren, und das weitere Vor­gehen mit der Ree­derei zu bespre­chen, flog das Paar nach Deutsch­land zurück. Es wollte seinen Rei­sepreis erstat­tet bekom­men und for­derte darüber hinaus Geld wegen ent­gan­gener Urlaubs­freu­den.

Das Gericht wies die Ansprüche der ver­hin­der­ten Kreuz­fahrt­gäste ab. Seiner Ansicht nach wäre es den Tou­ris­ten zuzu­muten gewesen, die Not­ruf­num­mern zu finden und anzu­rufen. Einen Tag später als geplant in die Karibik zu fliegen und den ersten Tag der Kreuz­fahrt zu ver­pas­sen, hätte dann keine erheb­liche Beein­träch­tigung der Reise dar­gestellt, sondern nur einen gering­fügi­gen Mangel, der eine Preis­min­derung von allen­falls sieben Prozent gerecht­fer­tigt hätte. Auf ein solches Vor­gehen der Ree­derei hätten sich die Urlau­ber dann ein­las­sen müssen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/11/magazin/reise/recht/t/rzo416612.html
Freitag, 11. April 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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