IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Freitag, 02. Mai 08

UrteilStutt­gart/Frank­furt/Main - Beim Stor­nie­ren von Reisen zu den Olym­pischen Spielen in Peking können hohe Gebühren anfal­len - sie sind in einigen Fällen aber unzuläs­sig.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Wird ein Urlau­ber in einem anderen als dem ursprüng­lich gebuch­ten Hotel unter­gebracht, reicht es für eine Män­gel­rüge aus, auf diese Tat­sache hin­zuwei­sen.

Düs­sel­dorf/Wies­baden - Pau­schal­urlau­ber dürfen vom Ver­anstal­ter ihr Geld zurück und eine Ent­schä­digung fordern, wenn in der gebuch­ten Kom­fort­klasse des Flug­zeugs kein Platz frei ist.

Frank­furt/Main/Wies­baden - Kreuz­fahrt­pas­sagiere erhal­ten kein Geld von ihrer Ree­derei zurück, wenn sie wegen eines ver­pass­ten Anschluss­flu­ges die Anreise zum Schiff abbre­chen.

Frank­furt/Main - Schim­mel­bil­dung im Hotel­zim­mer und ein über­las­tetes Hotel­restau­rant sind „erheb­liche Rei­semän­gel” und berech­tigen zu Scha­denser­satz­for­derun­gen.

Reise

Reise-Galerie

News  

Deutschland-Reisen  

Gesundheit auf Reisen  

Neues aus dem Katalog  

Recht  

Tipps  

Traumziele  

Veranstalter muss Mängelrüge entkräften können

Frank­furt/Main/Wies­baden - Ist mit dem Hotel etwas nicht in Ordnung, müssen Urlau­ber am Feri­enort sobald wie möglich auf diese Mängel hin­wei­sen. Sonst können sie später keine Ansprüche an den Ver­anstal­ter stellen.

Sie könnten außer­dem nur ver­lan­gen, dass der Rei­sepreis ab dem Zeit­punkt gemin­dert wird, an dem der Ver­anstal­ter von den Mängeln erfah­ren hat. Das gilt aller­dings nicht, wenn der Mangel gar nicht hätte besei­tigt werden können, ent­schied das Land­gericht Frank­furt (Az.: 2-24 S 263/06).

Behauptet der Kunde genau das, muss der Rei­sever­anstal­ter bewei­sen, dass er zur Behe­bung der Mängel sehr wohl in der Lage gewesen wäre, wenn er die Kritik früher gekannt hätte. Das berich­tet die von der Deut­schen Gesell­schaft für Rei­serecht in Wies­baden her­aus­gege­bene Fach­zeit­schrift „Rei­seRecht aktuell”. Grundsätz­lich müssen Urlau­ber den Rei­sever­anstal­ter recht­zei­tig davon in Kennt­nis setzen, dass sie unzu­frie­den sind, damit er Gele­gen­heit hat, die Mängel zu besei­tigen.

In dem ver­han­del­ten Fall hatte der beklagte Ver­anstal­ter eine Woche vor Urlaub­sende von den Kri­tik­punk­ten erfah­ren, seinen Kunden aber ledig­lich den Umzug in ein anderes Hotel ange­boten. Später lehnte er die Ansprüche der Urlau­ber auf Min­derung des Rei­seprei­ses ab - zu Unrecht, wie das Gericht ent­schied. Weil er nicht belegen konnte, in der Lage gewesen zu sein, die Mängel zu besei­tigen, gaben die Richter den Urlau­bern Recht.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/magazin/reise/recht/t/rzo422259.html
Freitag, 02. Mai 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!
Druckversion