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Freitag, 02. Mai 08

PalermoPalermo - Palermo ist eine Her­aus­for­derung. Auf drei­spu­rigen Straßen fahren oft fünf Autos neben­ein­ander. Und auch durch die schma­len Gassen drängen sich Fahr­zeuge.

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Haines Junc­tion - Der Blick aus dem Was­ser­flug­zeug bietet ein ein­drucks­vol­les Bild. Er zeigt Eis­fel­der, so weit das Auge reicht, zer­furchte Ebenen sowie Berge, an denen das Eis zu hängen scheint.

Stech­lin - Das Wasser ist klar wie in einem Alpen­bach: Am Grund des Stech­lin liegen grau melierte Kiesel neben röt­lichen Steinen im feinen Sand - vom Ufer aus sind sie deut­lich zu sehen. Fette Karpfen schwim­men herum.

Bern - Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Ber­liner Zoo gesorgt, „Pro­blem­bär Bruno” 2006 für eine wilde Jagd durch die baye­rischen Alpen.

Bad Fran­ken­hau­sen - Ein großes Symbol der deut­schen Geschichte erhebt sich auf dem kleins­ten Mit­tel­gebirge des Landes: das Kyff­häu­ser-Denkmal im nörd­lichen Thürin­gen.

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Singapur baut das höchste Riesenrad der Welt

Sin­gapur - „Goethe stieg immer auf den höchs­ten Turm, ehe er ein Gedicht über eine Stadt schrieb”, sagt Florian Bollen.

Singapur

Höher als viele Wol­ken­krat­zer der Umge­bung: Der neue „Sin­gapore Flyer” bringt seine Gondeln bis in 165 Meter Höhe. (Bild: Sin­gapore Flyer/dpa/tmn)

Sollte es mal einen Dichter vom Kaliber Goethes nach Sin­gapur ver­schla­gen, so hat Bollen für ihn eine spek­takuläre Aus­sichts­platt­form parat.

Bollen lässt in dem südostasiatischen Stadt­staat ein Rie­sen­rad bauen, das höher als jedes andere in der Welt ist. Der „Sin­gapore Flyer” geht am 1. März in Betrieb - mehr als eine halbe Million Tickets sind schon einige Wochen im Voraus gebucht.

Gemütlich langsam schwin­gen die sieben Meter langen glä­ser­nen Aus­sichts­kap­seln bis auf 165 Meter Höhe. Das ent­spricht etwa der 42. Etage in einem Hoch­haus. Von dort sind die Wol­ken­krat­zer der Stadt, der Hafen, die Küsten und bei gutem Wetter auch die Nach­bar­län­der Malay­sia und Indo­nesien zu sehen. Eine Runde dauert 37 Minuten. Um die Besu­cher zum Ver­wei­len zu ani­mie­ren, hat der Betrei­ber eine ganze Minia­tur­stadt um das Rie­sen­rad herum gebaut.

Von der Singapurer Promenade direkt am Wasser geht es über Rampen und durch Tunnel in einen dreistö­cki­gen Kon­sum­palast mit Geschäf­ten und Restau­rants. Ein tro­pischer Regen­wald mit Was­ser­fäl­len ist das Zen­tralstück des Atriums, von dessen Boden dann hoch oben die Ein­stiegs­rampe zu sehen ist. „Top of the wheel, top of the world - oben auf dem Rad, oben auf der Welt” lautet Bollens Slogan.

Das Rie­sen­rad­fie­ber packte den Deut­schen in London. Dort lebte der frühere Film­pro­duzent, als das 135 Meter hohe Rie­sen­rad „London Eye” an der Themse Sil­ves­ter 1999 ein­geweiht wurde. Die Begeis­terung seiner Familie und ihrer Gäste brachte ihn auf die Geschäfts­idee. Seitdem baut Bollen nur noch Rie­sen­räder: nach Sin­gapur inzwi­schen auch in Peking und Berlin. Wenn die Pro­jekte fertig sind - in Peking schon Ende 2009 -, ist Sin­gapur nur noch der „kleine Bruder”: Das Rad am Ber­liner Zoo soll ebenso wie das Pekin­ger Rad höher werden.

Die „Singapore Flyer”-Betreiber haben ein ganzes Feu­erwerk von Vor­schlä­gen, wie aus der 37-Minuten-Runde ein unver­gess­liches Erleb­nis werden soll: mit einem Hei­rats­antrag zum Bei­spiel - oder gleich mit einer ganzen Hoch­zeit. Die Glas­kap­seln können gemie­tet werden, und zwar für umge­rech­net rund 500 Euro pro Runde. Für einen Zuschlag gibt es Schnitt­chen und Cock­tails. Empfänge für Firmen und ihre Gäste richtet der „Sin­gapore Flyer” eben­falls aus. Selbst ein - fast - „flie­gen­des Klas­sen­zim­mer” kann ein­gerich­tet werden.

Die Tickets für umge­rech­net rund 15 Euro für Erwach­sene werden mit einer genauen Ein­stiegs­zeit aus­gege­ben. Die War­tezeit können sich die Besu­cher in den Geschäf­ten und Restau­rants ver­trei­ben. 28 Pas­sagiere passen in jede der 16 Tonnen schwe­ren kli­mati­sier­ten Kapseln, 28 Kapseln hängen am Rie­sen­rad. Der Aus- und Ein­stieg erfolgt, während sich das Rad langsam wei­ter­dreht. Bollen rechnet mit zehn Mil­lio­nen Besu­chern im Jahr, doppelt so vielen wie in London. Mehr als eine halbe Million haben sich schon Tickets vor­gebucht. 20 Prozent der Plätze werden aller­dings erst an der Tage­skasse zu bekom­men sein.

Informationen: Singapore Tourism Board , Hoch­straße 35-37, 60313 Frank­furt; Telefon: 069/920 77 00; E-Mail: info@stb-germany.de.

Infos zum Rie­sen­rad (engl.): www.sin­gapo­ref­lyer.com.sg

Offizielle Reise-Infor­matio­nen über Sin­gapur: www.visit­sin­gapore.com Von Chris­tiane Oelrich, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/08/magazin/reise/reisetipp/t/rzo399925.html
Freitag, 08. Februar 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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