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Freitag, 02. Mai 08

PalermoPalermo - Palermo ist eine Her­aus­for­derung. Auf drei­spu­rigen Straßen fahren oft fünf Autos neben­ein­ander. Und auch durch die schma­len Gassen drängen sich Fahr­zeuge.

-Halle/Wit­ten­berg - Martin Luther hat Welt­geschichte geschrie­ben: 1517 schlug er seine 95 Thesen an die Tür der Wit­ten­ber­ger Schloss­kir­che und setzte damit die Refor­mation in Gang. Fast 500 Jahre später hat...

Haines Junc­tion - Der Blick aus dem Was­ser­flug­zeug bietet ein ein­drucks­vol­les Bild. Er zeigt Eis­fel­der, so weit das Auge reicht, zer­furchte Ebenen sowie Berge, an denen das Eis zu hängen scheint.

Stech­lin - Das Wasser ist klar wie in einem Alpen­bach: Am Grund des Stech­lin liegen grau melierte Kiesel neben röt­lichen Steinen im feinen Sand - vom Ufer aus sind sie deut­lich zu sehen. Fette Karpfen schwim­men herum.

Bern - Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Ber­liner Zoo gesorgt, „Pro­blem­bär Bruno” 2006 für eine wilde Jagd durch die baye­rischen Alpen.

Bad Fran­ken­hau­sen - Ein großes Symbol der deut­schen Geschichte erhebt sich auf dem kleins­ten Mit­tel­gebirge des Landes: das Kyff­häu­ser-Denkmal im nörd­lichen Thürin­gen.

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Schokoladenhügel und Gespensttiere auf der Insel Bohol

Tagbilaran/Manila (dpa/tmn) - Mehr als 7000 Inseln gehören zu den Phil­ippi­nen. 7107 sind es, um genau zu sein.

Schokoladenhügel

In der Tro­cken­zeit braun, im Rest des Jahres grün bewach­sen: Die Scho­kola­den­hügel gelten als Wahr­zei­chen der Insel Bohol. (Bild: Oertel/dpa/tmn)

Eine von ihnen ist aller­dings ein­zig­artig: Bohol bietet neben Sand­strän­den und Tauch­revie­ren eine fast schon außer­irdisch anmu­tende Land­schaft.

Die mit Gras bewachsenen Hügel im Zentrum der Insel färben sich in der tro­ckenen Jah­res­zeit braun. Eine Tour zu den „Cho­colate Hills” lohnt sich aber auch, wenn diese sich in Grün prä­sen­tie­ren. Zudem sollten Bohol-Gäste den Kobold­makis einen Besuch abstat­ten: Die put­zigen Pelz­tiere zählen zu den kleins­ten Hal­baf­fen der Welt und sind auf der Insel hei­misch, die eine gute Flug­stunde südlich der Haupt­stadt Manila liegt.

Gespensttier

Nachtaktives „Ges­penst­tier”: Der auch Kobol­maki genannte Tarsier ist auf Bohol zu Hause. (Bild: dpa/tmn)

Zwar gibt es nicht ganz so viele „Scho­kola­den­hügel” wie Phil­ippi­nen-Inseln, aber auch 1268 ist eine statt­liche Zahl. Auf einem mehrere Qua­drat­kilo­meter großen Gebiet in der Nähe der Städt­chen Carmen und Batuan ragen sie teils etwa 40 Meter, teil­weise aber auch bis zu 120 Meter in die Höhe. Ihre Ent­ste­hung führen Geo­logen unter anderem auf Erd­bewe­gun­gen und Erosion zurück.

Üblicherweise sind aber die Reime , die sich die Ein­hei­mischen auf solche Phäno­mene gemacht haben, span­nen­der. Auf Bohol erzählt man sich, ein Riese habe sich in ein Mädchen ver­liebt und es ent­führt. Doch das Mädchen starb, und der Riese weinte bittere Tränen - so lange, bis sie sich in die Hügel ver­wan­del­ten. Auch eine zweite populäre Geschichte dreht sich um Riesen: „Zwei von ihnen haben gestrit­ten und sich mit Steinen bewor­fen”, erzählt Rei­sefüh­rerin Ruby Chin­chez. Der Streit war irgend­wann bei­gelegt, die Hügel blieben.

Loboc River

Unterwegs auf dem Loboc River: Langsam ziehen die Aus­flugs­boote durch die tro­pische Land­schaft der Insel Bohol. (Bild: Oertel/dpa/tmn)

Man muss all das aber gar nicht wissen, um von den „Cho­colate Hills” fas­ziniert zu sein. Wer zum Bei­spiel auf dem Aus­sichts­punkt in der Nähe von Carmen steht, ist nur 60 Kilo­meter von Bohols Haupt­stadt Tag­bilaran mit seinem Flug­hafen, dem Straßen­lärm und den zahl­rei­chen Pfand­häu­sern ent­fernt. Er kann sich aber leicht so fühlen, als sei er plötz­lich auf einem anderen Pla­neten gelan­det. Längst nicht alle, aber doch viele Hügel sind von hier aus zu sehen. Manche sind nahezu eben­mäßig geformte Kegel, andere eher spitz und sehen daher aus wie Pyra­miden. Zwi­schen den Hügeln erstre­cken sich Wälder und schlän­geln sich Wan­der­wege, einige Flächen bewirt­schaf­ten Bauern.

In den Souvenirlädchen gibt es einen Artikel in rauen Mengen aus Plüsch: Bohols zweites Wahr­zei­chen ist der Tarsier - auf Deutsch Kobold­maki oder Ges­penst­tier. Letz­teren Namen dürfte das Halbäff­chen mit dem braunen Fell, das nur etwas größer ist als ein Gold­hams­ter, bekom­men haben, weil es bei Nacht aktiv ist. Ges­pens­tisch wirkt es aller­dings nicht.

Ein Bild davon können sich Besu­cher auf halber Strecke zwi­schen den Hügeln und Tag­bilaran machen: in einem urwald­arti­gen Gehege am Loboc River, auf dem Boot­stou­ren ange­boten werden. Etwa 20 Tarsier klam­mern sich mit den Haft­bal­len an ihren Fingern und Zehen an Äste. Mit ihren im Ver­gleich zum Körper rie­sigen Kul­ler­augen schei­nen sie die Besu­cher genau zu mustern - und rühren sich nicht. Wenn sich die Nacht über Bohol senkt, führen sie sich ver­mut­lich ganz anders auf.

Informationen: Philippinisches Frem­den­ver­kehrs­amt, Kaiser­hof­straße 7, 60313 Frank­furt, Telefon: 069/208 93, E-Mail: info@wow­phil­ippi­nes.de

Philippinisches Frem­den­ver­kehrs­amt: www.wow­phil­ippi­nes.de Von Florian Oertel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/02/15/magazin/reise/reisetipp/t/rzo401869.html
Freitag, 15. Februar 2008, 10:23 © RZ-Online (NewsDesk)
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