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Freitag, 02. Mai 08

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Haines Junc­tion - Der Blick aus dem Was­ser­flug­zeug bietet ein ein­drucks­vol­les Bild. Er zeigt Eis­fel­der, so weit das Auge reicht, zer­furchte Ebenen sowie Berge, an denen das Eis zu hängen scheint.

Stech­lin - Das Wasser ist klar wie in einem Alpen­bach: Am Grund des Stech­lin liegen grau melierte Kiesel neben röt­lichen Steinen im feinen Sand - vom Ufer aus sind sie deut­lich zu sehen. Fette Karpfen schwim­men herum.

Bern - Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Ber­liner Zoo gesorgt, „Pro­blem­bär Bruno” 2006 für eine wilde Jagd durch die baye­rischen Alpen.

Bad Fran­ken­hau­sen - Ein großes Symbol der deut­schen Geschichte erhebt sich auf dem kleins­ten Mit­tel­gebirge des Landes: das Kyff­häu­ser-Denkmal im nörd­lichen Thürin­gen.

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Kaiserliche Entdeckungstour: Bodensee feiert Napoleon III.

Are­nen­berg - Victor Hugo nannte ihn einst „den Kleinen”. Anders als sein Onkel, der „große” Napo­leon, ist Napo­leon III.

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Das Napo­leon­museum Thurgau erin­nert in diesem Jahr an den 200. Geburts­tag von Kaiser Napo­leon III. (1808-1873).(Bild: Napo­leon­museum Thurgau/dpa/tmn)

in Deutsch­land wenig in Erin­nerung geblie­ben - obwohl er 18 Jahre lang, von 1852 bis 1870, Kaiser von Frank­reich war.

Vom 20. April bis 12. Oktober findet nun zu seinem 200. Geburts­tag eine Dop­pelaus­stel­lung am Boden­see statt, die vor allem die ersten 30 Lebens­jahre des späte­ren Kaisers in den Blick nimmt. Er hat sie zum großen Teil in Kon­stanz und auf dem nahen Are­nen­berg in der Schweiz ver­bracht. Er hatte damals einen Schwei­zer Pass und sprach solides Ale­man­nisch. Der länd­liche Fami­lien­sitz auf dem Are­nen­berg gilt vielen als schöns­tes Schloss am Boden­see. Hierher, ins Schwei­zer Exil, kam der sie­ben­jäh­rige Prinz Louis Napo­leon Bona­parte mit seiner Mutter nach dem Sturz von Napo­leon I.

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Die Räume im Schloss Are­nen­berg sind zum Teil noch so ein­gerich­tet wie zu den Leb­zei­ten von Napo­leon III. (Bild: Napo­leon­museum Thurgau/dpa/tmn)

Die Aus­stel­lungs­macher zeigen im weit­gehend im Ori­ginal erhal­tenen Schloss Are­nen­berg vor allem den Men­schen Louis Napo­leon und die Prägung, die er hier erfah­ren hat. Zu sehen sind noch nie gezeigte Aus­stel­lungs­stü­cke, etwa kleine Übungs­degen für das Kind, das später einmal Kaiser werden soll, wenn es nach den Träumen der Mutter geht. Damit der Junge die Rolle üben kann, ließ sie ihm einen Minia­tur­thron anfer­tigen. Seine Gemächer, die nicht im heu­tigen Schloss, sondern im West­flü­gel des Neben­gebäu­des lagen, waren und sind mit allen Fens­tern in Rich­tung Paris aus­gerich­tet.

Aus dem aufgeweckten Kind entwickelte sich ein viel­sei­tig begab­ter Mann, der poli­tisch und militärisch denkt und sich als Schrift­stel­ler einen Namen macht. Sein tech­nisches Inter­esse belegen regel­mäßige Schießü­bun­gen, die er mit Kanonen in Rich­tung der Insel Rei­chenau im Boden­see unter­nom­men hat. Die Ein­woh­ner dort nahmen es gelas­sen - die Bona­par­tes waren geschätzt in ihrer Wahl­hei­mat. Nach außen gab sich der spätere Kaiser in dieser Zeit gerne als Dandy, der das Leben in Kon­stanz genoss und ein Herz für die Damen­welt hatte. Dass er min­des­tens zweimal für Nach­wuchs sorgte, ist gesi­chert, sehr wahr­schein­lich ist es dabei nicht geblie­ben.

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Schloss Are­nen­berg mit dem Napo­leon­museum liegt auf der Schwei­zer Seite mit Blick in Rich­tung der Insel Rei­chenau. (Bild: Napo­leon­museum Thurgau/dpa/tmn)

Die Aus­stel­lung in Kon­stanz zeigt Napo­leon in seiner Zeit und stellt auch das gesell­schaft­liche, wirt­schaft­liche und poli­tische Umfeld dar. Ihm ver­dankt Frank­reich etwa das Streik­recht oder die gere­gelte Arbeits­zeit. Auch die Grund­züge des Sozi­alstaats gehen auf Napo­leon III. zurück. Eines der Prunk­stü­cke der Aus­stel­lung ist die soge­nannte Sedan-Kutsche, mit er nach der Kapi­tula­tion im deutsch-franzö­sischen Krieg 1870 zu Preußenkö­nig Wilhelm I. fuhr.

In einem Begleitprogramm lassen sich weitere Ori­ginal­schau­plätze ent­decken: So können Besu­cher bei Führun­gen auf Napo­leons Spuren einen Blick hinter die sonst ver­schlos­senen Türen von Kon­stan­zer Stadt­palais werfen oder auf eigene Faust das Seeufer von Kon­stanz bis Steck­born erkun­den, das auch „Côte Napo­leon” genannt wird.

INFO: Dop­pelaus­stel­lung zu Napo­leon III.

Die Doppelausstellung „Napoleon III. - Der Kaiser vom Boden­see” ist vom 20. April bis 12. Oktober 2008 im Napo­leon­museum Thurgau im Schloss Are­nen­berg und in den Städ­tischen Museen Kon­stanz zu sehen. Das Schloss liegt am Schwei­zer Seeufer bei Erma­tin­gen.

Öffnungszeiten: In Are­nen­berg diens­tags bis sonn­tags 10.00 bis 17.00 Uhr, montags ab 13.00 Uhr. In Kon­stanz diens­tags bis frei­tags 10.00 bis 18.00 Uhr, am Woche­nende und an Fei­erta­gen bis 17.00 Uhr.

Eintrittspreise: In Arenenberg 10 Schwei­zer Franken (5,95 Euro), ermäßigt 8 Franken (4,75 Euro). In Kon­stanz 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Son­der­rege­lun­gen gelten jeweils für Kinder. Für Besit­zer einer Ein­tritts­karte gilt in der anderen Aus­stel­lung der ermäßigte Preis.

Napo­leon­museum Thurgau: www.napo­leon­museum.tg.ch

Portal der Stadt Kon­stanz: www.kon­stanz.de Von Martina Keller-Ullrich, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/07/magazin/reise/reisetipp/t/rzo407721.html
Freitag, 07. März 2008, 11:18 © RZ-Online (NewsDesk)
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