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Freitag, 02. Mai 08

PalermoPalermo - Palermo ist eine Her­aus­for­derung. Auf drei­spu­rigen Straßen fahren oft fünf Autos neben­ein­ander. Und auch durch die schma­len Gassen drängen sich Fahr­zeuge.

-Halle/Wit­ten­berg - Martin Luther hat Welt­geschichte geschrie­ben: 1517 schlug er seine 95 Thesen an die Tür der Wit­ten­ber­ger Schloss­kir­che und setzte damit die Refor­mation in Gang. Fast 500 Jahre später hat...

Haines Junc­tion - Der Blick aus dem Was­ser­flug­zeug bietet ein ein­drucks­vol­les Bild. Er zeigt Eis­fel­der, so weit das Auge reicht, zer­furchte Ebenen sowie Berge, an denen das Eis zu hängen scheint.

Stech­lin - Das Wasser ist klar wie in einem Alpen­bach: Am Grund des Stech­lin liegen grau melierte Kiesel neben röt­lichen Steinen im feinen Sand - vom Ufer aus sind sie deut­lich zu sehen. Fette Karpfen schwim­men herum.

Bern - Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Ber­liner Zoo gesorgt, „Pro­blem­bär Bruno” 2006 für eine wilde Jagd durch die baye­rischen Alpen.

Bad Fran­ken­hau­sen - Ein großes Symbol der deut­schen Geschichte erhebt sich auf dem kleins­ten Mit­tel­gebirge des Landes: das Kyff­häu­ser-Denkmal im nörd­lichen Thürin­gen.

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Von Makrelen und Marktschreier: Hamburg für Frühaufsteher

Hamburg - Es herrscht Gedränge zwi­schen den Buden.

Hamburg für Frühaufsteher

Bei Tou­ris­ten, Frühauf­ste­hern und Nacht­schwär­mern beliebt: Der Ham­bur­ger Fisch­markt. (Bild: Hamburg Tou­ris­mus/dpa/tmn)

Viele Men­schen recken die Hälse, um einen Blick auf die „Stars” werfen zu können, für die sie so früh aus dem Bett gekro­chen sind.

„Und ich pack' noch einen dicken Aal mit dazu, und schauen Sie hier, dieses tolle Stück Lachs gibt's noch oben­drauf!”, ruft der Mann auf dem Ver­kaufs­wagen, bis sich einer der Zuschauer fast schüch­tern mit einem Geld­schein in der Hand vorwagt und das Fisch­paket ersteht. Hinter dem Markt­schreier geht gerade die Sonne über dem Ham­bur­ger Hafen auf.

Hamburg für Frühaufsteher

Frisch aus dem Meer, rein in den Topf: Die Lecke­reien der Ham­bur­ger Markt­schreier. (Bild: Müller/dpa/tmn)

Seit dem Jahr 1703 findet am Elbufer zwi­schen Hafen­straße und Großer Elbstraße an jedem Sonntag der tra­ditio­nelle Ham­bur­ger Fisch­markt statt. Bis zu 70 000 Tou­ris­ten, Nacht­schwär­mer und Frühauf­ste­her kommen im Mor­gen­grauen her, um den Trubel hautnah mit­zuer­leben. Im Win­ter­halb­jahr dauert der Markt von 7.00 bis 9.30 Uhr, von April bis Sep­tem­ber beginnt er sogar bereits um 5.00 Uhr.

Wer sich mit der Masse treiben lässt , findet sich schnell in einem nahezu unü­ber­schau­baren Gewirr aus Buden und kleinen Ständen wieder. In den Aus­lagen sind Aale, Makre­len, Lachse und anderes Mee­res­getier zu sehen. Dass manche Fische noch immer zap­pelnd nach Luft schnap­pen, ist vor allem ein Beweis für die Frische der Ware.

Hamburgs Fischmarkt

Startschuss vor Tage­san­bruch: Der Fisch­markt öffnet um 7.00 Uhr und im Sommer bereits um 5.00 Uhr. (Bild: Müller/dpa/tmn)

Längst kommen die Besu­cher aber nicht nur wegen der Fische. Die Markt­schreier wie „Aale-Dieter”, die heim­lichen Stars des Marktes, nutzen ihre Stände als Bühne und bringen ihre Ware ebenso geschickt wie wort­gewal­tig an den Mann. So mancher Zuschauer, der laut­stark zum Kauf auf­gefor­dert wird, läuft ange­sichts der oft derben Witze, die auch unter die Gür­tel­linie zielen, leicht rot an. „Wollt ihr nur glotzen oder auch was kaufen?”, beschwert sich einer der Verkäu­fer, als sein Pub­likum etwas zu zöger­lich in den Geld­bör­sen kramt.

Ein paar Stände weiter bietet ein Käse­ver­käu­fer Kost­pro­ben an: „Sehen Sie, der schmeckt doch viel besser als der, den man in den Geschäf­ten bekommt”, ver­kün­det er im Brust­ton der Über­zeu­gung. Spätes­tens als er von gesun­den Kühen und saf­tigen Weiden spricht, kann man dann nicht mehr wider­ste­hen und ertappt sich plötz­lich, wie man ein dickes Stück des Käses ersteht. Neben Obst, Schmuck und Korb­waren werden auch lebende Tiere zum Verkauf ange­boten: Rund um die Käfige, in denen meist Kanin­chen auf neue Besit­zer warten, drän­geln sich Fami­lien. So manches Kind hat hier schon sein Herz an ein nied­liches Schlappohr ver­loren - und so manche Mutter die Nerven.

Wer genug von diesem Trubel hat, mischt sich am besten unter die Nacht­schwär­mer, die für einen letzten Drink von der Ree­per­bahn zur Fischauk­tions­halle herü­ber­kom­men. Ursprüng­lich 1896 errich­tet, fanden hier bis in die 70er Jahre die Fischauk­tio­nen statt. Dann verfiel das Schmuckstück, bis 1982 die Reno­vie­rung begann. Seitdem erstrahlt die Halle in der Form einer drei­schif­figen Basi­lika in altem Glanz.

Heute finden die Partylöwen zwischen den Stahl­pfei­lern der Halle die letzte Anlauf­stelle der Nacht. Neben der Ein­gangstür lehnen und liegen die­jeni­gen, die besser schon ins Bett gegan­gen wären. Die Unver­wüst­lichen hin­gegen stoßen bei laut­star­ker Live­musik noch einmal an. Auf hung­rige Frühauf­ste­her wartet dagegen der „Kapitäns­brunch”. Ansch­ließend schleppt sich dann so mancher mit vollem Bauch und noch vol­leren Ein­kaufsta­schen nach Hause.

Informationen: Hamburg Tou­ris­mus, Stein­straße 7, 20095 Hamburg, Telefon: 040/ 30 05 13 00

Moin Moin - Ham­burgs Tou­ris­mus­seite: www.hamburg-tourism.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/14/magazin/reise/reisetipp/t/rzo409621.html
Freitag, 14. März 2008, 10:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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