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Freitag, 02. Mai 08

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Bern - Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Ber­liner Zoo gesorgt, „Pro­blem­bär Bruno” 2006 für eine wilde Jagd durch die baye­rischen Alpen.

Bad Fran­ken­hau­sen - Ein großes Symbol der deut­schen Geschichte erhebt sich auf dem kleins­ten Mit­tel­gebirge des Landes: das Kyff­häu­ser-Denkmal im nörd­lichen Thürin­gen.

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Aus dem Graben wird ein Park: Bern und seine Bären

Bern - Bären bewegen die Gemüter immer wieder: Eisbär Knut hat 2007 für einen Boom im Ber­liner Zoo gesorgt, „Pro­blem­bär Bruno” 2006 für eine wilde Jagd durch die baye­rischen Alpen. Nun gibt es bärige Neu­igkei­ten aus der Schweiz.

Berner Bärengraben

Alte Heimat: Der 3,5 Meter tiefe Bären­gra­ben in Bern ist schon mehr als 150 Jahre alt. (Bild: Tou­ris­mus/dpa/tmn)

Dessen Haupt­stadt Bern, die den Bären im Namen und Wappen trägt, rüstet sich gerade für eine neue Ära im Umgang mit „Meister Petz”. Denn der alte, nicht mehr zeit­gemäße Bären­gra­ben an der Nydegg­brü­cke über den Fluss Aare erlebt seine letzte volle Saison. Zugleich können Urlau­ber ganz in der Nähe die Arbei­ten am neuen, großzü­gige­ren Bären­park ver­fol­gen.

Die Bärenhaltung mitten in der Stadt ist in Bern eine Jahr­hun­derte alte Tra­dition. Die gegen­wär­tig dafür genutzte Anlage stammt in ihrer Grund­struk­tur aus dem Jahr 1857 und war in der Ver­gan­gen­heit Quar­tier für bis zu zwölf Tiere gleich­zei­tig. Trotz einer Neu­gestal­tung Mitte der 90er Jahre war der Graben zuletzt oft schwer in der Kritik: Die 1981 gebo­renen Geschwis­ter Tana und Pedro - zwei Braun­bären aus den Pyrenäen - in dem 3,5 Meter tiefen stei­ner­nen Oval leben zu lassen, sei keine art­gerechte Haltung, bemän­gel­ten Besu­cher immer wieder. Nachts werden die Tiere außer­dem in Käfige ein­gesperrt.

All das soll sich in dem rund 6000 Qua­drat­meter großen neuen Park ändern: Dort werden die Bären viel mehr Auslauf bekom­men, und sie können rund um die Uhr draußen sein. Der 9,7 Mil­lio­nen Franken (6,2 Mil­lio­nen Euro) teure Park reicht künftig vom Bären­gra­ben-Stand­ort bis zum Aare-Ufer. „Die Finan­zie­rung steht, die Bau­maß­nah­men laufen noch bis zum Jah­res­ende, und die Eröff­nung ist dann für den Sommer 2009 geplant”, sagt Markus Lergier, Chef von Bern Tou­ris­mus, der keinen Hehl daraus macht, dass er die neue Besu­che­rat­trak­tion schon gerne im Fußball-EM-Jahr 2008 fer­tig­gestellt gesehen hätte. „Aber wir freuen uns auch auf 2009”, lautet nun für ihn die Devise.

Besucher der drei EM-Spiele in Bern im Juni und auch alle anderen Städ­terei­sen­den können wegen der Bau­arbei­ten nun zwar keine ganzen Runden um den Bären­gra­ben mehr drehen. Sie haben jedoch wei­ter­hin freie Sicht auf Tana und Pedro. Für drei Franken (etwa 1,92 Euro) können sie im Wärt­erhäu­schen außer­dem Fut­ter­pakete kaufen und den Tieren ins Gehege hin­unter­wer­fen. Zur Diät gehören vor allem Karot­ten, Wein­trau­ben und anderes Obst. „Zu 80 Prozent ernähren sich die Bären vege­tarisch”, erläu­tert der Stadt­füh­rer Dome­nico Bernabei.

Tana und Pedro sind einst im Alter von zwei Jahren nach Bern gekom­men und ver­brin­gen in den Som­mer­mona­ten in der Regel täglich die Zeit von 8.30 bis 18.00 Uhr im Freien. Im neuen Bären­park werden die Alt­ein­geses­senen aller­dings nicht mehr die Stars sein: Mit 27 Jahren sind sie schon jetzt eher alt, und das Ziel der Park­betrei­ber werde es sein, ein neues Bären­paar anzu­sie­deln, das für Nach­wuchs sorgen kann, erklärt Lergier. Die Tiere sollen sich in der Anlage - so weit es geht - ver­hal­ten können wie Bären in freier Wild­bahn. Sie werden Höhlen bauen und selbst nach Futter suchen können. Für Schau­lus­tige stehen sie dann zwar nicht mehr so auf dem Prä­sen­tier­tel­ler wie im Moment - aber genau das ist es ja, was viele heutige Besu­cher stört.

Informationen: Bern Tou­ris­mus, CH-3011 Bern, Telefon von Deutsch­land: 0041/31/328 12 12, E-Mail: info@bern­info.com

Tourismusinformationen zu Bern: www.bern­info.com

Informationen zum Bären­park: www.bae­ren­park-bern.ch Von Chris­tian Röwe­kamp, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/28/magazin/reise/reisetipp/t/rzo412894.html
Freitag, 28. März 2008, 11:23 © RZ-Online (NewsDesk)
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