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Freitag, 02. Mai 08

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Gletscher bis zum Horizont: Im Kluane Nationalpark

Haines Junc­tion - Der Blick aus dem Was­ser­flug­zeug bietet ein ein­drucks­vol­les Bild.

Kluane-Nationalpark

Der kleine Ort Haines Junc­tion in Yukon ist das Tor zum Kluane-Natio­nal­park. (Bild: Yukon Tourism & Culture/dpa/tmn)

Er zeigt Eis­fel­der, so weit das Auge reicht, zer­furchte Ebenen sowie Berge, an denen das Eis zu hängen scheint.

Die paar Wolken am dunkelblauen Himmel können der Sonne nicht Einhalt gebie­ten. Sie bringt das Eis im Kluane-Natio­nal­park in Yukon im Nord­wes­ten Kanadas zum Glit­zern. Und sie sorgt dafür, dass Kanadas höchs­ter Berg, der Mount Logan, am Hori­zont ins rechte Licht gerückt wird. Mit 5959 Metern ist er der höchste Kanadas und nach dem Mount McKin­ley in Alaska auch der zweit­höchste Gipfel in ganz Nord­ame­rika. Die Alpen erschei­nen dagegen fast wie ein Mit­tel­gebirge.

Im Flugzeug zu den Gletschern

Der Trip zu den Glet­scher­fel­dern gehört zu den Höhe­punk­ten eines Auf­ent­hal­tes im Süd­wes­ten Yukons. (Bild: Verena Wolff/dpa/tmn)

Doch der Mount Logan wirkt, zumin­dest aus dem kleinen Flug­zeug heraus, lange nicht so impo­sant wie mancher Alpen­gip­fel. „Er steht mitten in den rie­sigen Glet­scher­gebie­ten der St. Elias Moun­tains an der Grenze zu Alaska”, sagt Pilot Denny. Und weil die Glet­scher nicht ebener­dig sind, ragt auch der Berg nicht soweit hinaus.

Erst im Jahr 1890 wurde der Berg im ewigen Eis von den Weißen ent­deckt und ein Jahr später nach dem Geo­logen Sir William Edmond Logan benannt. Rund 35 Jahre sollten ver­gehen, bis zwei Kana­dier ihn bezwan­gen. „Inzwi­schen gibt es ein Dutzend Wege auf den Gipfel”, sagt Denny. Dennoch gilt die Bestei­gung als eine der schwers­ten Stre­cken Nord­ame­rikas. Auch wenn die Weißen erst zur Zeit um 1900 die Schön­heit im Süd­wes­ten des Yukon ent­deck­ten: Für die Urein­woh­ner waren die rie­sigen Glet­scher­gebiete alles andere als uner­forscht. Schon vor etwa 5000 Jahren sie­del­ten dort die ersten Stämme.

Gletscher bis zum Horizont: Im Flugzeug über dem Kluane-Nationalpark

In kleinen Booten nähern sich die Tou­ris­ten dem glit­zern­den Eis im Kluane-Natio­nal­park. (Bild: Yukon Tourism & Culture/dpa/tmn)

Nicht nur der Beinahe-Sechs­tau­sen­der gehört zu den natür­lichen Super­lati­ven in dem Natio­nal­park, den Kanadas Regie­rung 1972 ein­gerich­tet hat. Der Park an sich sucht eben­falls sei­nes­glei­chen: „Wir haben hier das größte nicht-polare Eisfeld der Welt”, sagt der Pilot. Zusam­men mit den Wran­gell-St. Elias und Glacier Bay Natio­nal Parks in Alaska sowie dem Tats­hens­hini Alsek Park in der südlich angren­zen­den kana­dischen Provinz British Colum­bia bildet der Kluane das größte von der Unesco bestimmte Welt­natur­erbe. Bereits seit 1980 besitzt das rund 22 000 Qua­drat­kilo­meter große Gebiet diesen Status.

Eis und Schnee sind die vorherrschenden Ele­mente. Richtig bewusst wird dem Besu­cher die Größe aber erst, wenn das kleine Was­ser­flug­zeug an der Kante eines der Glet­scher­fel­der entlang fliegt. Immer wieder ertönt ein Krachen und Tosen, und immer wieder fallen riesige Brocken ins Meer. Vom Wasser aus sieht das Glet­scher­feld aus wie eine Wand von Eis­ber­gen. „Rund 1000 Fuß, also mehr als 300 Meter, dick ist das Eis hier”, sagt Pilot Denny.

Vom Flug­zeug aus stechen auch die zahl­rei­chen Seen ins Auge, die in einem nahezu unwirk­lichen Türkis zwi­schen den rie­sigen weißen Feldern strah­len. Zu Fuß kommt man kaum an diese Stellen - aber es gibt genü­gend andere Wege, um die beein­dru­cken­den Natur­bil­der zu sehen. Per Raf­ting­boot und Flug­zeug, mit dem Fahrrad, zu Pferd, mit Kanus und Hun­deschlit­ten - das sind die Mög­lich­kei­ten. Aus­gangs­punkt für die meisten Touren dieser Art ist das kleine Örtchen Haines Junc­tion.

Informationen: Kanada-Information , c/o Lange Tou­ris­tik-Dienst, Eichen­heege 1-5, 63477 Maintal, Telefon: 018 05/52 62 32 (für 14 Cent pro Minute)

Yukon Tou­ris­mus: www.tra­velyu­kon.de

Kanada erleben: www.canada. travel

Kanada (eng­lisch): www.pc.gc.ca/pn-np/yt/kluane/index_e.asp Von Verena Wolff, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/11/magazin/reise/reisetipp/t/rzo416616.html
Freitag, 11. April 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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