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Freitag, 02. Mai 08

Harbour IslandNassau - Türen werden nicht ver­schlos­sen, Kinder gehen gern zur Schule. Und auch die Fla­min­gos schei­nen glück­lich zu sein. Wo gibt's denn so was? Die Antwort lautet: auf etli­chen klei­neren Inseln der Bahamas...

-Wran­gell/Peters­burg - Nehmen wir die Fähre oder das Flug­zeug? Vor dieser Wahl stehen Rei­sende, die in Südost-Alaska ans „Ende der Welt” wollen. Keine Auto­straße führt in die süd­lichste Ecke des US-Bun­des­staa­tes.

Pigeon Forge - Der Kon­trast könnte kaum größer sein: Im Great Smoky Moun­tain Natio­nal Park fühlen sich Wan­derer von der Außen­welt abge­schnit­ten. Am Fuß der Berge jedoch, in Pigeon Forge im US-Staat Ten­nes­see...

Bologna/Parma - Manche nennen es Schlem­mer­para­dies, andere den „Bauch Ita­liens”. Und jedem läuft dabei das Wasser im Mund zusam­men. Will­kom­men auf der Gourmet-Geraden in der Emilia Romagna.

Sal­vador/Recife - Der Strand erstreckt sich bis zum Hori­zont, Palmen mar­kie­ren den Beginn des Küs­ten­wal­des. Dazu strahlt die Sonne vom blauen Himmel. Dieses Para­dies klingt nach Südsee, doch es liegt dort...

Val­verde - So also müssen Tene­riffa und Gran Canaria vor gut 30 Jahren aus­gese­hen haben: Vom Mirador de Jinama schweift der Blick weit über das El-Golfo-Tal auf El Hierro.

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Den Nordosten von Brasilien entdecken

Sal­vador/Recife - Der Strand erstreckt sich bis zum Hori­zont, Palmen mar­kie­ren den Beginn des Küs­ten­wal­des.

Nordosten Brasiliens_Strände

Strände ohne Ende: Bra­sili­ens Nord­ost­küste lädt an vielen Stellen zum Baden im Atlan­tik ein. (Bild: Knepper/Embra­tur/dpa/tmn)

Dazu strahlt die Sonne vom blauen Himmel. Dieses Para­dies klingt nach Südsee, doch es liegt dort, wo der Atlan­tik Bra­silien erreicht.

Der Nordosten des größten latein­ame­rika­nischen Landes ist für viele Rei­sende noch immer eine Ent­deckung. Urlau­ber müssen sich vie­ler­orts aber auf eine nicht per­fekte tou­ris­tische Infra­struk­tur ein­stel­len.

Nordosten Brasiliens_Imbiss

An vielen Stellen in Sal­vador lässt sich Acarajé kaufen, ein frit­tier­ter Teig. (Bild: Knepper/Embra­tur/dpa/tmn)

Die Bra­silia­ner haben ihre schöns­ten Strände längst erobert, zuneh­mend trifft man auch auf Tou­ris­ten aus anderen Ländern, die einen Bade­urlaub mit einer Tour zu den his­tori­schen Kolo­nialstäd­ten ver­bin­den wollen. Doch Vor­sicht bei der Planung - die Ent­fer­nun­gen sind enorm. Der Nord­osten mit neun Bun­des­staa­ten umfasst eine Fläche von mehr als der vier­fachen Aus­deh­nung Deutsch­lands.

„Touristischer Magnet ist eindeutig Sal­vador de Bahia mit der ein­zig­arti­gen Alt­stadt”, schwärmt João Pedro Fonseca aus São Paulo, der hier Geschichte stu­diert. „Von 1549 bis 1763 war Sal­vador Bra­sili­ens erste Haupt­stadt, dann wurde es Rio de Janeiro.” Nähert sich der Rei­sende mit einem Kreuz­fahrt­schiff, blickt er auf die leben­dige Kulisse von Unter­stadt und Ober­stadt: Unten lebten einst Fischer und Händler, 80 Meter höher stehen Kirchen und Adel­spaläste.

Nordosten Brasiliens_Barock

Brasilianischer Barock: São Fran­cisco ist eine von vielen Kirchen in der Alt­stadt von Sal­vador, die zum Welt­kul­tur­erbe zählt. (Bild: Knepper/Embra­tur/dpa/tmn)

Es gebe in Sal­vador für jeden Tag des Jahres ein Got­tes­haus, heißt es, während Kle­riker die Zahl von „etwa 120” nennen. Innen ver­schwen­derisch aus­gestat­tet, erin­nern die Bauten aus dem 17. und 18. Jahr­hun­dert an die All­macht der katho­lischen Geist­lich­keit in Por­tugals dama­liger Kolonie. Sie trugen viel dazu bei, dass die Unesco vor 22 Jahren die obere Alt­stadt zum Welt­kul­tur­erbe erklärte.

„Salvador ist ein einmaliges Beispiel dafür, wie Katho­lizis­mus und die afro-bra­silia­nische Reli­gion Can­dom­blé heute mit­ein­ander har­monie­ren”, meint Márcia dos Santos, eine „Pries­terin” des Can­dom­blé-Kults, dem in etwa 8000 Tempeln gehul­digt wird. Der Kult, der Tie­ropfer nicht aus­sch­ließt, hat Anhän­ger in allen Schich­ten der Gesell­schaft. Sklaven aus West­afrika haben ihn einst mit­gebracht.

Nordosten Brasiliens_Schildkrötenpanzer

Vorsicht bei der Sou­venir­suche: Die Ausfuhr von Schild­kröten­pan­zern ist ver­boten. (Bild: Grimm/dpa/tmn)

Nördlich von Sal­vador begin­nen die Feri­enan­lagen. Beliebt ist vor allem Praia do Forte mit seinen Bou­tiquen, Kunst­hand­werks­läden und Restau­rants. Etwa 70 Kilo­meter trennen ihn von Sal­vador. „Dahin­ter reiht sich die nächs­ten 1400 Kilo­meter bis nach For­taleza ein Strand an den anderen”, sagt der Anden­ken­hän­der Felipe Andrade.

Als Stopps auf dem Weg in den Norden bieten sich die Küs­tenstädte Aracaju und Maceío mit ihren Sand­strän­den an. Strand und Meer prägen auch Recife, die Haupt­stadt des Bun­des­staa­tes Per­nam­buco. Von den Hotels sind es oft nur wenige Meter zum Atlan­tik. Ein Riff vor der Küste bricht die oft starke Bran­dung und ermög­licht ein ruhiges Baden. Sieben Kilo­meter ent­fernt liegt Olinda, das als Kleinod baro­cker Kolo­nial­archi­tek­tur eben­falls zum Unesco-Wel­terbe zählt. Zucker brachte der Region im 16. und 17. Jahr­hun­dert Reich­tum.

Schon wenige Dutzend Kilo­meter von der Küste ent­fernt beginnt das Armen­haus Bra­sili­ens, der Sertão. Hier haben Groß­grund­besit­zer das Sagen, es herr­schen Elend und soziale Unge­rech­tig­keit. Das Gebiet ist größer als Deutsch­land und eignet sich nur begrenzt für das Reisen. Aurélio Rocha, der sich in Sal­vador dem Natur­schutz ver­schrie­ben hat, ver­weist aber auf eine Attrak­tion in der Gegend: „Nur 430 Kilo­meter von hier ent­fernt liegt die ein­zig­artige Natur­land­schaft Chapada Dia­man­tina, eine Hochebene mit Tafel­ber­gen, Canyons, Was­ser­fäl­len, Höhlen und Lagunen. Es ist ein ideales Ziel für den Öko­tou­ris­mus.”

Diamantenfunde in der Mitte des 19. Jahr­hun­derts lockten Aben­teu­rer an, und die Klein­stadt Lençóis ent­stand. Heute wartet sie auf Tou­ris­ten. „Man erreicht die Chapada in sechs bis sieben Stunden mit dem Auto, gut acht Stunden mit dem Lini­enbus und in einer Stunde mit dem Flug­zeug”, erklärt der Rei­sefüh­rer Dilson Gomes. Auf einer Fahrt auf dem Landweg glaubt man sich aber in den „Wilden Westen” ver­setzt: Ver­wegen aus­sehende Cowboys treiben Rinder auf stau­bigen Neben­straßen vor sich her, in den wenig attrak­tiven Dörfern scheint das 21. Jahr­hun­dert noch nicht ange­kom­men zu sein. Die Traum­strände am Atlan­tik liegen für die Men­schen hier in uner­reich­barer Ferne.

Infor­matio­nen: Bra­silia­nisches Frem­den­ver­kehrs­amt, Platz der Einheit 1, 60327 Frank­furt; Telefon: 069/97 50 32 51

Offi­zielle Reise-Infor­matio­nen über Bra­silien: www.bra­zil­tour.com Von Horst Heinz Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/28/magazin/reise/traumziele/t/rzo413052.html
Freitag, 28. März 2008, 17:24 © RZ-Online (NewsDesk)
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