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Freitag, 02. Mai 08

Harbour IslandNassau - Türen werden nicht ver­schlos­sen, Kinder gehen gern zur Schule. Und auch die Fla­min­gos schei­nen glück­lich zu sein. Wo gibt's denn so was? Die Antwort lautet: auf etli­chen klei­neren Inseln der Bahamas...

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Entspannter Urlaub auf den „Out Islands” der Bahamas

Nassau - Türen werden nicht ver­schlos­sen, Kinder gehen gern zur Schule. Und auch die Fla­min­gos schei­nen glück­lich zu sein.

Harbour Island

Wo sogar die Strände rosa schim­mern: Harbour Island gehört zu den etwas abge­lege­neren „Out Islands” der Bahamas. (Bild: Bahamas Tourist Office/dpa/tmn)

Wo gibt's denn so was? Die Antwort lautet: auf etli­chen klei­neren Inseln der Bahamas, den „Out Islands”.

Diese liegen anders als New Providence mit der Haupt­stadt Nassau und Grand Bahama mit Free­port fernab der Tou­ris­ten­mas­sen, Spiel­kasi­nos und Fast-Food-Ketten. Etwa 30 der 700 Bahamas-Inseln sind bewohnt. Hinzu kommen mehr als 2000 Koral­len­riffe, die aus dem seich­ten Wasser ragen und vor allem Segler und Taucher in ihren Bann ziehen. Eines der bewohn­ten Eilande ist Eleuthera, das auf der Karte wie ein rie­siges See­pferd­chen mit sehr dünnem Mit­tel­teil aus­sieht.

Flamingo

Auf den „Out Islands” der Bahamas leben Zehn­tau­sende der Vögel mit den langen Beinen. (Bild: D. Smith/Bahamas Tourist Board/dpa/tmn)

Die Insel ist 180 Kilo­meter lang, meist aber nur drei bis vier Kilo­meter breit und an der engsten Stelle keine zehn Meter schmal. Damit es die Insu­laner und die Tou­ris­ten trotz­dem nicht weit zum Flug­hafen haben, besitzt Eleuthera gleich drei davon - inter­natio­nale. Regel­mäßige Flüge gibt es etwa nach Fort Lau­der­dale in Florida. Auf knapp 100 Gäs­tezim­mer in Eleuthera kommt ein Flug­hafen, sagt Tou­ris­mus­che­fin Glenda Johnson.

Im Ort Governor's Harbour führen Schul­direk­torin Karen Crean und der zehn­jäh­rige Nigel Tou­ris­ten gerne durch die Klas­sen­räume. Nigel wundert sich, dass es in Deutsch­land Kinder geben soll, die nicht gern in die Schule gehen. Ananas und Orangen gedei­hen auf Eleuthera präch­tig, der Tou­ris­mus dagegen nur langsam - anders als in den 50er und 60er Jahren, als die Insel viele Indus­tri­elle aus den USA anzog.

Bahamas Daybreak III

Postschiffe wie die „Bahamas Day­break III” trans­por­tie­ren von Auto­rei­fen bis Ziegen alles zu den „Out Islands”. (Bild: Kubisch/dpa/tmn)

Was lockt Urlau­ber heute nach Eleuthera und auf andere kleine Bahamas-Inseln? Es sind die Ruhe, die Sicher­heit sowie das Fau­len­zen an hell­san­digen Strän­den zwi­schen Koko­spal­men und Casua­rina-Bäumen. „Die Gäste aus aller Welt schät­zen es, dass die Uhren auf den 'Out Islands' langsam ticken und die Men­schen Zeit haben”, sagt Simon Worley an Bord der Autofähre „Sealink” zwi­schen Eleuthera und Nassau. Der Wel­ten­bumm­ler und Geschäfts­mann hätte sich auch das Flug­ticket leisten können, doch der 42-jährige Englän­der sagt: „Ich will Spaß und Freude. Die habe ich die vier Stunden auf See.”

An Bord sind die Imbisspreise günstig. Gene­rell gilt für die Bahamas: Lebens­stan­dard und Preise gehören zu den höchs­ten in der Karibik, die Straßen zu den sau­bers­ten und sichers­ten. Dann tauchen die ersten Lichter von Nassau in der Däm­merung auf. Deut­lich zeich­nen sich die Wohntürme des „Hotel Atlan­tis Para­dise Island” ab. Mehr als 3500 Zimmer hat die Anlage, im Kasino stehen 800 Spiel­auto­maten. Im Hafen ent­laden Fischer ihren fri­schen Fang, an Obst­stän­den werden Kokos­nüsse, Bananen und Ananas ver­kauft. Männer pala­vern, Markt­frauen tragen Locken­wick­ler.

Exuma Cays

Wie grüne Tupfer ragen die abge­lege­nen Regio­nen der Bahamas wie hier die Exuma Cays aus dem Atlan­tik. (Bild: Bahamas Tourist Office/dpa/tmn)

Für manchen Wel­ten­bumm­ler beginnt an diesem Pier eines der letzten kari­bischen Aben­teuer. Die „Lady Mat­hilda” könnte einen neuen weißen Anstrich ver­tra­gen, aber seetüch­tig sei sie auf alle Fälle, ver­sichert die Besat­zung. Bis zu 36 Stunden braucht das Post­schiff nach Great Inagua, dem süd­lichen Außen­pos­ten der Bahamas. Die Hin­fahrt mit Bett und Mahl­zei­ten kostet 100 Dollar. In den kom­men­den Tagen starten in Nassau auch Schiffe nach Abaco, Andros, Bimini, Cat Island, Harbour Island, Exuma und Long Island. Jede Insel hat ihre Beson­der­hei­ten, beson­ders aber trifft das auf Great Inagua zu. In den Salz­lagu­nen und im Inagua Natio­nal Park fühlen sich Peli­kane, Reiher, Kor­morane, Papa­geien und 60 000 bis 80 000 Fla­min­gos wohl. Auf jeden der 970 Insu­laner kommen also min­des­tens 62 der pink­far­benen Vögel.

Genau 15 Postschiffe liegen an diesem Abend im Hafen von Nassau, etwa weitere 15 sind auf See. Trans­por­tiert wird neben Post und Pas­sagie­ren einfach alles: Reifen, Kabel­rol­len, Klobürs­ten, Säfte und Rum - eben all das, was die Bewoh­ner der „Out Islands” brau­chen. „Manch­mal nehmen wir auch Ziegen und Hühner mit”, sagt Quincy Sawyer von der „Bahamas Day Break 3”. An ihr hat der Rost schon ein wenig das Blau am Bug zer­fres­sen, die Kli­maan­lage funk­tio­niert aber. Nachts spielen Crew und Pas­sagiere Karten oder Domino. Die Fahrt nach Eleuthera dauert acht Stunden und kostet mit Bett 35 Dollar.

Mount Alvernia

Auf dem 63 Meter hohen Mount Alver­nia auf Cat Island wurde einst die Ein­sie­delei eines Fran­zis­kaner­mönch gebaut. (Bild: D. Smith/Bahamas Tourist Board/dpa/tmn)

Auf fast jede kleine Insel fliegen auch Pro­pel­ler­maschi­nen. Wo keine Piste vor­han­den ist, landet in Strand­nähe ein Was­ser­flug­zeug - dann gibt es beim Aus­stei­gen nasse Füße. Die Gast­freund­schaft ist überall groß. Wer etwa auf Great Exuma spa­zie­ren geht, dem kann es pas­sie­ren, dass ein Auto­fah­rer stoppt und ihm die Mit­fahrt anbie­tet. Auf den Bahamas sind knapp 1000 Fami­lien Gast­geber im Pro­gramm „People-to-People”. Sie laden Urlau­ber, die ihr Inter­esse beim Tou­ris­mus­büro bekun­den, zu Dorf­bum­mel oder Sport­ver­anstal­tun­gen ein. „Mancher Gast hat so schon bei uns Freunde fürs Leben ken­nen­gelernt”, erzählt Pro­gramm-Direk­torin Marilyn Johnson in Nassau.

Informationen: Bahamas Tourist Office , c/o Herzog HC Mar­keting, Friess­traße 3, 60388 Frank­furt, Telefon: 069/42 08 90 49, E-Mail: bahamas@herzog-hc.de

Bahamas Tourist Office: www.bahamas.de Von Bernd Kubisch, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/magazin/reise/traumziele/t/rzo421912.html
Mittwoch, 30. April 2008, 15:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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