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Dienstag, 18. Juni 13

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Historische Wahlniederlage für Labour-Partei

London - Die Labour-Partei des bri­tischen Pre­mier­minis­ters Gordon Brown hat wich­tige Kom­munal­wah­len haus­hoch gegen die Kon­ser­vati­ven ver­loren und dabei ihr schlech­tes­tes Wahl­ergeb­nis seit vier Jahr­zehn­ten hin­neh­men müssen.

Gordon Brown

Großbritanniens Pre­mier­minis­ter Gordon Brown. (Archiv­foto)

Die his­tori­sche Nie­der­lage der sozi­alde­mokra­tisch ori­entier­ten Partei wurde am Frei­tag­abend mit der Bekannt­gabe des End­ergeb­nis­ses besie­gelt, wonach Labour in den 159 Wahl­krei­sen von England und Wales 331 Mandate ein­büßte. Die Kon­ser­vative Partei gewann 256 Sitze hinzu. Das mit Span­nung erwar­tete Ergeb­nis der Bür­ger­meis­ter­wahl in London ver­zögerte sich und wurde erst kurz vor Mit­ter­nacht erwar­tet.

Labour verlor zugleich in neun Wahl­krei­sen die Mehr­heit und regiert nun nur noch 18 von einst 27. Hoch­gerech­net auf das gesamte König­reich stürzte die Partei damit ab auf die Posi­tion der nur noch dritt­stärks­ten poli­tischen Kraft des Landes. Brown (57) sprach am Freitag von einer „großen Ent­täu­schung für Labour”. Seine Partei werde aus der Nie­der­lage, für die er unter anderem „schwie­rige wirt­schaft­liche Zeiten” ver­ant­wort­lich machte, „Lehren ziehen”.

Oppositionsführer David Cameron (41) sprach hin­gegen von einem „großar­tigen Tag für die Kon­ser­vative Partei”. Die Tories nahmen der Regie­rungs­par­tei hun­derte Mandate ab und erran­gen auch in etli­chen tra­ditio­nel­len Labour-Hoch­bur­gen die Mehr­heit. Die Kon­ser­vati­ven wollen nach den Worten Came­rons nun Kurs darauf nehmen, bei all­gemei­nen Wahlen die Macht in der Downing Street zu erobern. Sie wollten aber nicht „auf dem Rücken einer ver­sagen­den Regie­rung” an die Macht gelan­gen, sondern aktiv ihre Politik erläu­tern und zeigen, dass und wie sie Groß­bri­tan­nien führen könnten.

Wann Parlamentswahlen stattfinden , ist noch jedoch völlig unklar. Als Pre­mier­minis­ter kann Brown die Anset­zung der Wahlen noch bis Anfang 2010 hin­aus­schie­ben. Ange­sichts der jet­zigen Nie­der­lage bei den Kom­munal­wah­len in England und Wales rechnen poli­tische Beo­bach­ter zudem mit Aus­ein­ander­set­zun­gen um die Amts­führung des glück­losen und in wach­sen­dem Maße unpo­pulären Pre­mier­minis­ters.

Die Urnengänge waren als Stim­mungs­test für Brown gesehen worden, der im ver­gan­genen Juni Tony Blair als Pre­mier­minis­ter und Par­tei­chef abge­löst hatte und bislang nicht durch eine Wahl im Amt bestätigt wurde. Hoch­gerech­net auf das gesamte Land kam Labour nach einer Analyse des Senders BBC auf einen Stim­men­anteil von ledig­lich 24 Prozent. Die oppo­sitio­nel­len Kon­ser­vati­ven liegen demnach mit 44 Prozent um 20 Pro­zent­punkte vor der Regie­rungs­par­tei. Die Libe­ral­demo­kra­ten kamen auf 25 Prozent.

Mit Spannung wurde die Auszählung der Stimmen in London erwar­tet, wo sich der linke Labour-Poli­tiker und Bür­ger­meis­ter Ken Living­stone und sein kon­ser­vati­ver Her­aus­for­derer Boris Johnson einen erbit­ter­ten Wahl­kampf um das höchste Amt der Metro­pole gelie­fert hatten. Das von gegen­sei­tigen Beschimp­fun­gen und per­sön­lichen Belei­digun­gen beglei­tete Duell war weithin als „Stell­ver­tre­ter-Wett­kampf” für Brown und Cameron ange­sehen worden. Laut Zei­tungs­anga­ben soll Johnson die Wahlen gewon­nen haben. Das berich­tete die Abend­zei­tung „Evening Stan­dard” unter Beru­fung auf poli­tische Kreise.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/news/t/rzo422060.html
Freitag, 02. Mai 2008, 21:06 © RZ-Online (NewsDesk)
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