IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Ticker Wetter Regionales Foto des Tages Karikatur Kalender Forum Archiv
Dienstag, 18. Juni 13

Sami Moheddine el Hadsch Washing­ton - Das Pen­tagon hat die Frei­las­sung von neun Gefan­genen aus dem US-Lager Guantánamo Bay in Kuba bekannt­gege­ben. Danach wurden fünf der Häft­linge nach Afgha­nis­tan ent­las­sen...

Gordon BrownLondon - Die Labour-Partei des bri­tischen Pre­mier­minis­ters Gordon Brown hat wich­tige Kom­munal­wah­len haus­hoch gegen die Kon­ser­vati­ven ver­loren und dabei ihr schlech­tes­tes Wahl­ergeb­nis seit vier Jahr­zehn­ten hin­neh­men...

Johan­nes­burg/Harare - Die Oppo­sition in Sim­babwe will an diesem Woche­nende über ihre Teil­nahme an der von der Regie­rung gefor­der­ten Stich­wahl ent­schei­den. Das teilte der Gene­ral­sekretär der Bewe­gung für Demo­kra­tischen...

Wien - Der Inzest-Täter Josef Fritzl ist vor gut 40 Jahren wegen der Ver­gewal­tigung einer jungen Frau ver­urteilt worden. Dies belegen Gerichts­akten, die nun wieder auf­getaucht sind...

Wies­baden - Wer mit der Plas­tik­karte am Auto­maten Geld abheben will, muss schon bei den auto­mati­schen Türöff­nern der Banken auf der Hut sein. Die Polizei habe in den ver­gan­genen Wochen bun­des­weit viele Fälle von...

Rom - Der Vatikan und führende schi­iti­sche Theo­logen aus dem Iran haben sich in Rom auf eine gemein­same Erklärung zum Thema „Glaube und Ver­nunft im Chris­ten­tum und im Islam” geei­nigt.

Opposition in Simbabwe entscheidet über Stichwahl

Johan­nes­burg/Harare - Die Oppo­sition in Sim­babwe will an diesem Woche­nende über ihre Teil­nahme an der von der Regie­rung gefor­der­ten Stich­wahl ent­schei­den.

Wahlurnen in Simbabwe

Es gibt ein Ergeb­nis: Nach Angaben der sim­bab­wischen Wahl­kom­mis­sion ist eine Stich­wahl um das Prä­siden­ten­amt nötig (Archiv­bild).

Das teilte der Gene­ral­sekretär der Bewe­gung für Demo­kra­tischen Wandel (MDC), Tendai Biti, in Johan­nes­burg mit.

Oppositionsführer Morgan Tsvangirai habe die Wahl gewon­nen und sei der künf­tige Prä­sident Sim­bab­wes. Er müsse nun die Gele­gen­heit bekom­men, eine Regie­rung der natio­nalen Einheit zu bilden, die auch die ZANU(PF) von Prä­sident Robert Mugabe ein­sch­ließe, sagte Biti. Mugabe müsse sich aber zurück­zie­hen und dürfe nicht an dieser Regie­rung betei­ligt werden.

Zuvor hatte die Wahl­kom­mis­sion fünf Wochen nach der Prä­siden­ten­wahl das End­ergeb­nis ver­öffent­licht. Danach lag Tsvan­girai bei der Abstim­mung zwar mit 47,9 Prozent der Stimmen vor Amts­inha­ber Mugabe, ver­fehlte aber die not­wen­dige abso­lute Mehr­heit. Der seit 28 Jahren regie­rende Prä­sident kam laut Wahl­kom­mis­sion auf 43,2 Prozent.

Tsvangirais MDC hatte bisher eine Stich­wahl mit der Begrün­dung abge­lehnt, ihr Bewer­ber habe nach eigener Aus­zäh­lung der in den Wahl­loka­len ver­öffent­lich­ten Ergeb­nisse eine abso­lute Mehr­heit von 50,3 Prozent errun­gen. Der Oppo­siti­ons­füh­rer hatte für den Fall einer Über­wachung der Stich­wahl durch inter­natio­nale Beo­bach­ter eine Betei­ligung aller­dings nicht ganz aus­geschlos­sen. Laut Wahl­gesetz würde eine Nicht­betei­ligung Tsvan­girais an der nun offi­ziell gefor­der­ten Stich­wahl den Sieg Mugabes bedeu­ten.

Biti warf der Regie­rung Mugabe „Dieb­stahl” vor. Der Oppo­sition seien bei der Aus­zäh­lung rund 50 000 Stimmen genom­men worden, zudem habe sich Mugabe 37 000 Stimmen zuge­schanzt. Die Regie­rung habe ein­deu­tig gegen mehrere Gesetze ver­stoßen. Die Stich­wahl sei „reine Fiktion” und unnötig. Die MDC rief den regio­nalen Staa­ten­bund SADC auf, sich bei einem außer­ordent­lichen Gipfel mit der Situa­tion in Sim­babwe zu befas­sen.

Die südafrikanische Regierung will Exper­ten nach Sim­babwe schi­cken, um Berich­ten über Gewalt gegen Anhän­ger der Oppo­sition nach­zuge­hen. Dies gaben hoch­ran­gige afri­kani­sche Kir­chen­ver­tre­ter am Freitag nach mehr­stün­digen Gesprächen mit dem süd­afri­kani­schen Prä­siden­ten Thabo Mbeki bekannt. Mbeki habe zuge­sichert, dass alles unter­nom­men werde, um einen fried­lichen Ablauf einer Stich­wahl zu sichern.

Die USA hatten die Regie­rung Mugabe am Vortag auf­gefor­dert, die Gewalt gegen die Oppo­sition ein­zustel­len. In einem Klima der Gewalt könne es kaum faire Stich­wah­len geben. Mugabe müsse „seine Hunde zurück­rufen” und Angriffe seiner Sicher­heits­kräfte und seiner Anhän­ger auf Oppo­siti­ons­anhän­ger ein­stel­len, sagte der Spre­cher des US-Außen­minis­teri­ums, Tom Casey. Die Zahl der von Mugabes Schlä­ger­trupps getöte­ten Oppo­siti­ons­anhän­ger gab die MDC mitt­ler­weile mit 20 an.

Ein mit Waffen und Munition für Sim­babwe bela­dener chi­nesi­scher Frach­ter, der nach einem Boykott süd­afri­kani­scher Hafen­arbei­ter zurück­beor­dert wurde, liegt nach Infor­matio­nen der Zeitung „The Star” weiter auf Reede vor dem Hafen der ango­lani­schen Haupt­stadt Luanda. MDC-Gene­ral­sekretär Biti sagte, es gebe Anzei­chen, dass die Ladung nun doch gelöscht wurde.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/news/t/rzo422401.html
Freitag, 02. Mai 2008, 20:18 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe     Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Event-Kalender
RZ-Tickets
RZ-Serie
Neu im Kino Neu im Kino Kino-Programm
Lexikon
Sie kennen ein Wort nicht?
Doppelklick genügt!
TuS Koblenz
TuS Koblenz
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!
Sudoku
Klasse Intermedial
Newsletter
Druckversion