IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Ticker Wetter Regionales Foto des Tages Karikatur Kalender Forum Archiv
Dienstag, 18. Juni 13

Sami Moheddine el Hadsch Washing­ton - Das Pen­tagon hat die Frei­las­sung von neun Gefan­genen aus dem US-Lager Guantánamo Bay in Kuba bekannt­gege­ben. Danach wurden fünf der Häft­linge nach Afgha­nis­tan ent­las­sen...

Gordon BrownLondon - Die Labour-Partei des bri­tischen Pre­mier­minis­ters Gordon Brown hat wich­tige Kom­munal­wah­len haus­hoch gegen die Kon­ser­vati­ven ver­loren und dabei ihr schlech­tes­tes Wahl­ergeb­nis seit vier Jahr­zehn­ten hin­neh­men...

Johan­nes­burg/Harare - Die Oppo­sition in Sim­babwe will an diesem Woche­nende über ihre Teil­nahme an der von der Regie­rung gefor­der­ten Stich­wahl ent­schei­den. Das teilte der Gene­ral­sekretär der Bewe­gung für Demo­kra­tischen...

Wien - Der Inzest-Täter Josef Fritzl ist vor gut 40 Jahren wegen der Ver­gewal­tigung einer jungen Frau ver­urteilt worden. Dies belegen Gerichts­akten, die nun wieder auf­getaucht sind...

Wies­baden - Wer mit der Plas­tik­karte am Auto­maten Geld abheben will, muss schon bei den auto­mati­schen Türöff­nern der Banken auf der Hut sein. Die Polizei habe in den ver­gan­genen Wochen bun­des­weit viele Fälle von...

Rom - Der Vatikan und führende schi­iti­sche Theo­logen aus dem Iran haben sich in Rom auf eine gemein­same Erklärung zum Thema „Glaube und Ver­nunft im Chris­ten­tum und im Islam” geei­nigt.

Annäherung zwischen Vatikan und Islam-Theologen

Rom - Der Vatikan und führende schi­iti­sche Theo­logen aus dem Iran haben sich in Rom auf eine gemein­same Erklärung zum Thema „Glaube und Ver­nunft im Chris­ten­tum und im Islam” geei­nigt.

Papst Benedikt XVI.

Papst Bene­dikt XVI. am 6. Januar im Peters­dom im Vatikan.

Der wich­tigste der ins­gesamt sieben vom Hei­ligen Stuhl ver­öffent­lich­ten Grundsätze besagt, dass Glaube und Ver­nunft „von sich aus gewalt­los” sind und niemals für Gewalt­tätig­keit benutzt werden sollten. „Bedau­erli­cher­weise ist es immer wieder vor­gekom­men, dass beide miss­braucht wurden, um Gewalt zu üben”, heißt es in dem am Mitt­woch auf der Web­seite des Vati­kans abge­druck­ten Doku­ment.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung” hat am Freitag über das Schrift­stück berich­tet. An dem vor­aus­gegan­genen Seminar, das vom ver­gan­genen Montag bis Mitt­woch dauerte, waren der Päpst­liche Rat für den Inter­reli­giö­sen Dialog und das Zentrum für den inter­reli­giö­sen Dialog der „Islamic Culture and Rela­tions Orga­niza­tion” mit Sitz in Teheran betei­ligt. In den ver­ein­bar­ten Leitsät­zen heißt es weiter, Chris­ten und Muslime sollten über Tole­ranz hin­aus­gehen und Unter­schiede akzep­tie­ren, während sie sich ihrer Gemein­sam­kei­ten bewusst bleiben und Gott dafür danken: „Sie sind zu gegen­sei­tigem Respekt auf­geru­fen und somit dazu, die Ver­höh­nung von reli­giö­sen Über­zeu­gun­gen zu ver­urtei­len.”

Nach der Gene­ralau­dienz empfing auch Papst Bene­dikt XVI. eine Dele­gation der ira­nischen Muslime unter der Leitung von Mehdi Mostafawi, der auch Irans Prä­siden­ten in reli­giö­sen Fragen berät. „Die kul­turel­len und gesell­schaft­lichen Ver­hält­nisse in der heu­tigen Welt machen die Not­wen­dig­keit solcher Koope­ratio­nen zwi­schen Islam und Katho­lizis­mus umso bedeu­ten­der”, erklärte Mostafawi im Anschluss an das Treffen nach Angaben der ira­nischen Nach­rich­ten­agen­tur Fars. Dialog und Respekt seien die wich­tigs­ten Kri­terien für die Ver­min­derung der extre­mis­tischen (reli­giö­sen) Bewe­gun­gen.

Monsignor Khaled Akasheh, der für den Päpst­lichen Rat für den Inter­reli­giö­sen Dialog an den Gesprächen teil­nahm, sagte der Deut­schen Presse-Agentur dpa am Freitag: „Die Teil­neh­mer waren sehr zufrie­den mit dem, was erreicht worden ist.” Auch in Deutsch­land wurde die gemein­same Erklärung sehr positiv auf­genom­men.

Aus Sicht des Exper­ten Peter Hün­seler von der katho­lischen Deut­schen Bischofs­kon­ferenz (Bonn) ist die Erklärung ein „wich­tiges Zwi­schen­ergeb­nis”. Inner­halb eines lang­jäh­rigen Dialogs mit Mus­limen sei bei dem nun sechs­ten Zusam­men­tref­fen mit Ver­tre­tern aus dem Iran ein „Kom­muni­qué von hohem Stel­len­wert” gelun­gen. „Ganz ent­schei­dend ist hierbei die Absage an die Gewalt als zen­tra­ler Punkt”, sagte der Leiter der Fach­stelle für christ­lich-isla­mischen Dialog der Bischofs­kon­ferenz auf dpa-Anfrage.

Die Beauftragte für Kirchen und Reli­gions­gemein­schaf­ten der CDU/CSU-Bun­des­tags­frak­tion, Ingrid Fisch­bach, begrüßte sie als „rich­tung­wei­send”. Der Bam­ber­ger Erz­bischof Ludwig Schick bezeich­nete die ver­ein­bar­ten Grundsätze als einen großen Fort­schritt. Das nächste Treffen für den wei­teren Dialog soll in zwei Jahren in Teheran statt­fin­den.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/news/t/rzo422426.html
Freitag, 02. Mai 2008, 17:20 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe     Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Event-Kalender
RZ-Tickets
RZ-Serie
Neu im Kino Neu im Kino Kino-Programm
Lexikon
Sie kennen ein Wort nicht?
Doppelklick genügt!
TuS Koblenz
TuS Koblenz
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!
Sudoku
Klasse Intermedial
Newsletter
Druckversion