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Sonntag, 22. Sept. 19

München/Karls­ruhe - Wer aus einer ver­kehrs­beru­hig­ten Zone auf die Haupt­straße fährt, hat grundsätz­lich keine Vor­fahrt. Die Regel „rechts vor links” gelte an dieser Stelle nicht, teilt der ADAC in München mit.

Berlin/Karls­ruhe - Wer beim Linksab­bie­gen in einen Unfall mit einem über­holen­den Auto ver­strickt wird, trägt immer eine Mit­schuld. Darauf weist die Arbeits­gemein­schaft Ver­kehrs­recht des Deut­schen Anwalts­ver­eins in...

Berlin/Koblenz (dpa/tmn) - Ver­ursacht ein Rad­fah­rer durch einen groben Ver­kehrs­ver­stoß einen Unfall mit einem Auto, muss er unter Umstän­den voll haften.

Stutt­gart - „Blink­muf­fel” ris­kie­ren bei einem Unfall immer eine Mit­haf­tung. Wer bei­spiels­weise beim Linksab­bie­gen keinen Blinker setzt, müsse in der Regel zu 100 Prozent für die Folgen des Unfalls haften...

München/Rostock - Gibt ein Verkäu­fer eine falsche Motor­lauf­leis­tung im Kauf­ver­trag für einen Gebraucht­wagen an, kann der Kunde vom Kauf zurück­tre­ten.

Göt­tin­gen/Lüne­burg - Ver­kehrs­sün­der, die wegen meh­rerer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten im Flens­bur­ger Regis­ter 18 oder mehr Punkte auf­wei­sen, müssen ihren Füh­rer­schein nur abgeben, wenn die Maß­nahme zuvor ange­droht wurde.

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Keine Vorfahrt beim Verlassen einer verkehrsberuhigten Zone

München/Karls­ruhe - Wer aus einer ver­kehrs­beru­hig­ten Zone auf die Haupt­straße fährt, hat grundsätz­lich keine Vor­fahrt.

Die Regel „rechts vor links” gelte an dieser Stelle nicht, teilt der ADAC in München mit.

Das sei auch dann der Fall , wenn zwi­schen dem Ende der ver­kehrs­beru­hig­ten Zone und der Ein­mün­dung in die Haupt­straße bis zu 30 Meter liegen. Der ADAC beruft sich auf ein Urteil des Bun­des­gerichts­hofes in Karls­ruhe (Az.: VI ZR 8/07).

In dem Fall war der Kläger den Angaben zufolge mit seinem Pkw aus einer ver­kehrs­beru­hig­ten Straße auf die Haupt­straße gefah­ren und dabei mit einem von links kom­men­den Fahr­zeug zusam­men­gestoßen. Das Auto des Klägers wurde beschä­digt, er ver­langte Scha­denser­satz. Die Quer­straße, auf der er sich befand, mündete erst zehn Meter nach dem Schild „Ende des ver­kehrs­beru­hig­ten Bereichs” in die Haupt­straße. Deshalb galt seiner Ansicht nach an dieser Stelle bereits die Vor­fahrts­regel „rechts vor links”. Die Bun­des­rich­ter ent­schie­den gegen den Mann - Fahrer, die aus einem ver­kehrs­beru­hig­ten Bereich kommen, hätten keine Vor­fahrt.

Die ADAC-Juristen machen allerdings darauf auf­merk­sam, das Auto­fah­rer auf der Haupt­straße trotz­dem zu beson­derer Vor­sicht und Rück­sicht­nahme ver­pflich­tet sind. Denn laut Gericht kann ihnen bei einem Unfall unter Umstän­den eine Teil­schuld zuge­spro­chen werden. Das sei der Fall, wenn das Stück Straße nach Ende der beru­hig­ten Zone durch Ausbau oder sons­tige Gestal­tung nicht mehr als Aus­fahrt eines ver­kehrs­beru­hig­ten Bereichs zu erken­nen ist.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/21/service/auto/recht/t/rzo419349.html
Montag, 21. April 2008, 15:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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