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Donnerstag, 19. Sept. 19

Stopp an der AmpelStutt­gart/München - Dass das Auto als der Deut­schen liebs­tes Kind gilt, ist bekannt. Der eigene Wagen wird gehegt und gepflegt, nicht wenige Auto­besit­zer können Daten wie PS...

Weber Sportcars «faster one»Tobel - Einen mehr als 400 Stun­den­kilo­meter schnel­len Super­sport­wagen hat Weber Sport­cars auf die Räder gestellt. Der „faster one” genannte Bolide wird von einem 7,0 Liter großen und 662 kW/900 PS starken V8-Motor mit...

Karosseriekit für den Audi A4 Eggen­fel­den (dpa/tmn) - Für den aktu­ellen Audi A4 hat Rieger Tuning ein neues Karos­serie­kit im Pro­gramm. Es besteht unter anderem aus einer Spoi­ler­lippe (299 Euro)...

Köln - Ford erwei­tert das Moto­ren­ange­bot für die Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy. Alle drei Bau­rei­hen sind künftig auch mit einem 2,2 Liter großen Tur­bodie­sel mit 129 kW/175 PS erhält­lich, wie Ford in Köln mit­teilt.

Fried­richs­hafen - Der Begriff Tuning hat sich in kür­zes­ter Zeit zu einem Unwort ent­wickelt. Denn wer spricht schon gern von erstark­ten Motoren und höheren Spit­zen­geschwin­dig­kei­ten, wenn alle Welt über CO2-Ausstoß...

München - Wer seinen Auto-Kof­fer­raum von über­flüs­sigem Ballast befreit, kann Kraft­stoff sparen. Die Ein­spa­run­gen können sich auf zwei bis fünf Prozent Benzin oder Diesel belau­fen.

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Mit Training Kraftstoff sparen

Hamburg/Han­nover - Die Theorie sitzt: Um mög­lichst wenig Kraft­stoff zu ver­brau­chen wird im Auto recht­zei­tig hoch­geschal­tet, vor­aus­schau­endes Fahren ist eben­falls hilf­reich, um häu­figes Bremsen und kraft­stoff­fres­sen­des Beschleu­nigen zu ver­hin­dern.

Übungsstunde

Übungsstunde für sprit­spa­ren­des Fahren: Ein Trainer gibt den Teil­neh­mern wich­tige Tipps. (Bild: DVR/dpa/tmn)

Mit diesem Wissen im Hin­ter­kopf wird das Auto im Rahmen eines soge­nann­ten Eco-Trai­nings über die Straßen der Groß­stadt bewegt. Bleibt die Frage, warum Fahrt­rai­ner Sascha Schmidt von der Firma Eco Consult in Plank­stadt (Baden-Würt­tem­berg) Aus­künfte des Teil­neh­mers über derlei Vor­kennt­nisse nur mit einem wis­sen­den Lächeln quit­tiert.

Nach Abschluss der ersten Testfahrt stehen die Werte fest: Durch­schnitts­ver­brauch laut Bord­com­puter 8,3 Liter, Durch­schnitts­geschwin­dig­keit 42 Stun­den­kilo­meter (km/h). Schmidt wirkt mit Blick auf die Zahlen zufrie­den. Nicht, weil sie wirk­lich gut und lobens­wert sind - viel­mehr bieten sie nach seiner Meinung noch reich­lich Raum für Ver­bes­serun­gen.

Verbrauch

Mit ent­spre­chen­der Fahr­weise sind auch Werte von weniger als sechs Liter pro 100 Kilo­meter möglich. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Die Grund­phi­loso­phien der heute ange­bote­nen und durch­aus unter­schied­lichen Sprit­spar-Trai­nings sind laut Werner Sau­erhö­fer vom Deut­schen Ver­kehrs­sicher­heits­rat (DVR) in Bonn ähnlich. Es wird die nötige Theorie ver­mit­telt. „Aber man muss dieses Wissen auch 'erfah­ren', es also in der Praxis üben.”

Viele Tipps erscheinen durchaus klar - Über­raschun­gen kann es jedoch geben, wenn sie in der Praxis umge­setzt werden sollen. Einer der wich­tigs­ten Stan­dard­tipps: „Wer früh schal­tet, spart Energie”, sagt Jochen May vom TÜV Nord in Han­nover. Die Erläu­terun­gen von Trainer Schmidt dürften jedoch auch manchen geübten Sprit­spar-Theo­reti­ker über­raschen: „Der erste Gang wird nur zum Anrol­len auf etwa einer Wagen­länge genutzt.” Den Grund dafür nennt er gleich mit: Ein Durch­schnitts­auto ver­braucht bei etwa 10 km/h im ersten Gang minimal 16 Liter auf 100 Kilo­meter. Es ist also ratsam, diesen Gang schnell hinter sich zu lassen.

Kraftstoff sparen

Nicht einfach aufs Gas­pedal treten: Wer mit Bedacht fährt, spart Sprit. (Bild: dpa-Info­gra­fik/dpa/tmn)

Apropos schnell: Der Profi rät nicht zum Beschleu­nigen mit sanftem Gasfuß. „Im zweiten Gang wird mit Vollgas bis etwa Tempo 30 beschleu­nigt.” Weiter geht es im dritten Gang mit Vollgas bis Tempo 40, dann im vierten Gang bis Tempo 50 - dann wird das Tempo im fünften oder sechs­ten Gang mit wenig Gas gehal­ten. Grund für die Voll­gas­beschleu­nigung ist, schnell die sprit­zehrende Beschleu­nigungs­phase zu ver­las­sen, das Tempo zu errei­chen und dann mög­lichst lange die nied­rigen Dreh­zah­len im hohen Gang aus­zunut­zen.

Ähnlich wichtig ist der viel benutzte Begriff des vor­aus­schau­enden Fahrens. „Wer gleich­mäßig und vor­aus­schau­end fährt, spart Kraft­stoff und schont das Fahr­zeug”, sagt Jochen May. „Anfah­ren und Beschleu­nigen ver­brau­chen mehr Kraft­stoff als eine Fahrt mit kon­stan­ter Geschwin­dig­keit.” Zu einer solchen Fahr­weise zählt ein aus­rei­chen­der Puf­fer­abstand zum Vor­der­mann, um zum Bei­spiel bei dessen Brems­manö­vern nicht eben­falls bremsen zu müssen, sondern auf die Situa­tion mit dem Anheben des Gas­fußes rea­gie­ren zu können.

Eine zweite Fahrt nach der Ein­wei­sung durch den Trainer zeigt den Spar­effekt deut­lich: Der Wagen rollt im hohen Gang nahezu lautlos durch die Stadt, die Fahrt wirkt dadurch eigen­artig langsam - im End­effekt jedoch bleibt die Durch­schnitts­geschwin­dig­keit unver­ändert bei 42 km/h, der Ver­brauch dagegen sinkt von 8,3 auf 7,0 Liter.

INFO: Trai­ning hilft sparen - Auch auf Dauer

Die soge­nann­ten Eco- oder Sprit­spar-Trai­nings hin­ter­las­sen bei Teil­neh­mern lang­fris­tig Spuren. Aller­dings werden extreme Ein­spa­run­gen meist nur im direk­ten Trai­nings­umfeld erreicht. Unter Auf­sicht eines Fahrt­rai­ners sind Ein­spa­run­gen von 20 bis 25 Prozent die Regel, erklärt Werner Sau­erhö­fer vom Deut­schen Ver­kehrs­sicher­heits­rat (DVR) in Bonn. Diese Werte ver­rin­gern sich später. Trotz­dem sinken die Ver­bräu­che im Ver­gleich zur Zeit vor dem Trai­ning: Lang­zeit­stu­dien mit Berufs­fah­rern haben ergeben, dass auf längere Sicht ein Spar­poten­zial von sechs bis acht Prozent rea­lis­tisch ist. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/15/service/auto/t/rzo417555.html
Dienstag, 15. April 2008, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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