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Sonntag, 17. Nov. 19

Stopp an der AmpelStutt­gart/München - Dass das Auto als der Deut­schen liebs­tes Kind gilt, ist bekannt. Der eigene Wagen wird gehegt und gepflegt, nicht wenige Auto­besit­zer können Daten wie PS...

Weber Sportcars «faster one»Tobel - Einen mehr als 400 Stun­den­kilo­meter schnel­len Super­sport­wagen hat Weber Sport­cars auf die Räder gestellt. Der „faster one” genannte Bolide wird von einem 7,0 Liter großen und 662 kW/900 PS starken V8-Motor mit...

Karosseriekit für den Audi A4 Eggen­fel­den (dpa/tmn) - Für den aktu­ellen Audi A4 hat Rieger Tuning ein neues Karos­serie­kit im Pro­gramm. Es besteht unter anderem aus einer Spoi­ler­lippe (299 Euro)...

Köln - Ford erwei­tert das Moto­ren­ange­bot für die Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy. Alle drei Bau­rei­hen sind künftig auch mit einem 2,2 Liter großen Tur­bodie­sel mit 129 kW/175 PS erhält­lich, wie Ford in Köln mit­teilt.

Fried­richs­hafen - Der Begriff Tuning hat sich in kür­zes­ter Zeit zu einem Unwort ent­wickelt. Denn wer spricht schon gern von erstark­ten Motoren und höheren Spit­zen­geschwin­dig­kei­ten, wenn alle Welt über CO2-Ausstoß...

München - Wer seinen Auto-Kof­fer­raum von über­flüs­sigem Ballast befreit, kann Kraft­stoff sparen. Die Ein­spa­run­gen können sich auf zwei bis fünf Prozent Benzin oder Diesel belau­fen.

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Chinas Autobauer wollen global und „grün” werden

Peking - Chinas Auto­her­stel­ler planen eine Expor­tof­fen­sive mit bil­ligen Klein­wagen und wollen ver­stärkt „grüne” Modelle ent­wickeln.

Brilliance-Fabrik

Produktion des Bril­liance in She­nyang: Auf den anspruchs­vol­len Märkten in Europa gelten chi­nesi­sche Autos als unsi­cher. (Bild: dpa)

Intensiv wird an Hybrid-Antrie­ben, strom- und gas­betrie­benen Motoren oder ben­zin­spa­ren­den Autos geforscht.

Machten Chinas Autobauer früher eher durch Raub­kopien von sich reden, prä­sen­tie­ren sich die chi­nesi­schen Wett­bewer­ber auf der Auto­messe (20. bis 28. April) in Peking erkenn­bar selbst­bewusst. Auf dem zweit­größten Auto­markt der Welt halten urei­gene chi­nesi­sche Modelle immer­hin rund 40 Prozent Markt­anteil. Auch haben sich Aus­fuh­ren 2007 auf 190 000 mehr als ver­dop­pelt. Doch nicht die anspruchs­vol­len Automärkte in Europa und USA haben Chinas Pro­duzen­ten im Blick, sondern eher die sich ent­wickeln­den Länder mit gerin­gerer Kauf­kraft.

„Ich denke, chi­nesi­sche Autos können in der Ober­klasse nicht mit­hal­ten, aber wir haben bestimmte Wett­bewerbs­vor­teile in dem mitt­leren und unteren Markt­seg­ment”, sagte Ma Fanhu, Vize­direk­tor des staat­lichen Labors für Energie und Sicher­heit von Auto­mobi­len. Viele große Welt­kon­zerne wie Volks­wagen halten sich ganz bewusst aus dieser Klasse von Klein­wagen, die meist um die 5000 US-Dollar kosten, heraus - schon um nicht qua­lita­tiv und sicher­heits­tech­nisch in Verruf zu geraten. „Bei der Sicher­heit gehen wir keine Kom­pro­misse ein”, sagte ein europäi­scher Manager. So haben chi­nesi­sche Autos in Europa durch ver­hee­rende Crash-Tests von sich reden gemacht.

„Wir müssen einräumen, dass wir in der tra­ditio­nel­len Auto­indus­trie hinter japa­nischen oder west­lichen Firmen her­hin­ken”, sagte Sicher­heits­experte Ma Fanhu. Doch wollen sie die Zukunft nicht ver­schla­fen. „Alle For­schun­gen aus­län­discher Firmen zum Thema Öko-Auto gibt es auch bei uns”, sagte Du Fangci vom Verband der chi­nesi­schen Auto­mobil­indus­trie. Seit mehr als fünf Jahren arbei­teten Chinas Her­stel­ler schon an Hybrid-, Was­ser­stof­fau­tos oder Motoren für alter­native Treib­stoffe. Als erster hat Chang'an Auto Cor­pora­tion, die mit Ford und Suzuki zusam­men­arbei­tet, im Dezem­ber mit dem „Jiexun-HEV” die Mas­sen­pro­duk­tion eines Hybrid-Autos mit einem Preis von umge­rech­net 13 000 bis 15 000 Euro begon­nen - deut­lich weniger als die umge­rech­net 19 000 Euro für den Toyota Prius in China.

Niedrige Preise sind das Rezept in weniger ent­wickel­ten Ländern. Der größte chi­nesi­sche Expor­teur ist Chery, der seine Aus­fuh­ren 2007 um 132 Prozent stei­gern konnte. In diesem Jahr will der Her­stel­ler aus der Stadt Wuhu in der Provinz Anhui 180 000 kos­tengüns­tige Klein­wagen im Ausland abset­zen. Chery expor­tiert in mehr als 50 Staaten und betreibt sieben End­mon­tagestät­ten im Ausland. Bis 2010 will der Auf­stei­ger seine Pro­duk­tion auf eine Million aus­wei­ten und 40 Prozent seines Umsat­zes im Ausland machen. Mit dem US-Auto­kon­zern Chrys­ler koope­riert Chery beim Bau eines Klein­wagens, der 2009 auf den Markt in den USA und Latein­ame­rika kommen soll. „Ein Joint Venture mit Chrys­ler war und ist eine Option, auch wenn in nächs­ter Zukunft keine größe­ren Schritte in diese Rich­tung erwar­tet werden”, zitier­ten chi­nesi­sche Medien einen Chery-Spre­cher.

Auch der Kleinwagenhersteller Geely betreibt Mon­tage­werke in Russ­land, der Ukraine und Indo­nesien. „Kleine Autos mit gerin­gem Ver­brauch sind unsere Stärke”, sagte ein Spre­cher von Geely. In Mexiko will Geely mit einem Partner angeb­lich rund 500 Mil­lio­nen US- Dollar in ein Werk inves­tie­ren, das am Ende eine Kapa­zität von 300 000 Autos haben soll. Ehr­gei­zige Pläne ange­sichts der Tat­sache, dass Geely im ver­gan­genen Jahr gerade einmal 189 000 Autos in China her­gestellt und nur 30 000 expor­tiert hat.

Der scharfe Wett­bewerb in China, stei­gende Preise für Öl und andere Roh­stoffe und dro­hende Über­kapa­zitäten lassen die Zukunft der Auto­indus­trie in China auch nicht mehr ganz so rosig aus­sehen. Anleger ziehen schon seit dem letzten Quartal 2007 ihr Geld aus Auto­mobi­lak­tien. Im ersten Quartal dieses Jahres stieg der Autoab­satz in China immer­hin noch mit 21 Prozent. Doch sagen Exper­ten für 2008 nur noch 16 bis 18 Prozent Wachs­tum voraus - über die nächs­ten fünf Jahre nur zehn Prozent. Ein Grund mehr, sich im Ausland nach neuen Märkten umzu­sehen. Von Andreas Land­wehr, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/17/service/auto/t/rzo418250.html
Donnerstag, 17. April 2008, 11:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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