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Mittwoch, 13. Nov. 19

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Weber Sportcars «faster one»Tobel - Einen mehr als 400 Stun­den­kilo­meter schnel­len Super­sport­wagen hat Weber Sport­cars auf die Räder gestellt. Der „faster one” genannte Bolide wird von einem 7,0 Liter großen und 662 kW/900 PS starken V8-Motor mit...

Karosseriekit für den Audi A4 Eggen­fel­den (dpa/tmn) - Für den aktu­ellen Audi A4 hat Rieger Tuning ein neues Karos­serie­kit im Pro­gramm. Es besteht unter anderem aus einer Spoi­ler­lippe (299 Euro)...

Köln - Ford erwei­tert das Moto­ren­ange­bot für die Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy. Alle drei Bau­rei­hen sind künftig auch mit einem 2,2 Liter großen Tur­bodie­sel mit 129 kW/175 PS erhält­lich, wie Ford in Köln mit­teilt.

Fried­richs­hafen - Der Begriff Tuning hat sich in kür­zes­ter Zeit zu einem Unwort ent­wickelt. Denn wer spricht schon gern von erstark­ten Motoren und höheren Spit­zen­geschwin­dig­kei­ten, wenn alle Welt über CO2-Ausstoß...

München - Wer seinen Auto-Kof­fer­raum von über­flüs­sigem Ballast befreit, kann Kraft­stoff sparen. Die Ein­spa­run­gen können sich auf zwei bis fünf Prozent Benzin oder Diesel belau­fen.

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Abbremsen für die Umwelt? Streit über Tempolimit

Berlin - Das Thema ist nicht neu, die Argu­mente in der aktu­ellen Dis­kus­sion sind es schon: Ein Tem­poli­mit auf Auto­bah­nen soll nicht mehr nur die Zahl der Unfälle ver­rin­gern. Die Fahr­zeug­flotte soll so auch weniger kli­maschäd­liche CO2-Emis­sio­nen aus­stoßen.

Abbremsen für die Umwelt

130 der Umwelt zuliebe - Exper­ten ver­spre­chen sich von einem Tem­poli­mit auf Auto­bah­nen einen Nutzen für den Kli­maschutz. (Bild: dpa/tmn)

Nach Angaben des Ver­kehrs­clubs Deutsch­land (VCD) in Berlin hätte ein gene­rel­les Tem­poli­mit auf den Auto­bah­nen in Deutsch­land eine unmit­tel­bare Aus­wir­kung auf den Kli­maschutz. „Man kann damit direkt Sprit­ver­brauch und CO2-Ausstoß senken”, sagt VCD-Spre­cher Daniel Kluge. Denn ab Tempo 100 steige der Sprit­ver­brauch „expo­nen­tiell”.

Berechnungen des Umweltbundesamtes zufolge brächte eine Auto­bahn-Höchst­geschwin­dig­keit von 120 km/h - wenn sie ein­gehal­ten wird - eine Ver­rin­gerung der CO2-Emis­sio­nen durch den Auto­bahn­ver­kehr um neun Prozent, sagt Daniel Kluge. Das ent­spre­che einer Ein­spa­rung von rund drei Mil­lio­nen Tonnen CO2 pro Jahr.

Hinzu kommen dem Bund für Umwelt und Natur­schutz (BUND) in Berlin zufolge mittel- und lang­fris­tige Aus­wir­kun­gen. „Statt super­schnelle und extrem schwere Neu­wagen zu kon­stru­ieren, würden die deut­schen Auto­bauer moti­viert, ab sofort leichte und spar­same Pkw zu bauen”, so der BUND. Demnach ver­rin­gert bereits eine Redu­zie­rung des Pkw-Gewichts um 100 Kilo­gramm den Sprit­ver­brauch um etwa einen Liter.

Dagegen lehnt der ADAC in München die Ein­führung eines gene­rel­len Tem­poli­mits auf Auto­bah­nen ab. Die Aus­wir­kun­gen auf den Kli­maschutz seien „ver­nach­läs­sig­bar”, behaup­tet Michael Nie­der­meier, Refe­rent für Verkehr und Umwelt beim größten deut­schen Auto­mobilclub. Ledig­lich zwei Prozent der CO2-Emis­sio­nen ließen sich damit ein­spa­ren.

Auch einen Anreiz zum „Down­sizing” der Fahr­zeuge durch ein Tem­poli­mit sieht Nie­der­meier nicht. Das Bei­spiel USA, wo es in allen Bun­des­staa­ten scharfe Tem­poli­mits gebe und dennoch vor allem PS-starke Fahr­zeuge mit viel Hubraum sehr beliebt seien, beweise das Gegen­teil. Außer­dem gebe es auf deut­schen Auto­bah­nen bereits eine Durch­schnitts­geschwin­dig­keit, die nahe an den gefor­der­ten Tem­poli­mits sei. Auf rund einem Drittel aller Auto­bahn­kilo­meter gebe es dau­erhafte Tempo-Begren­zun­gen, so Nie­der­meier. Auf zusätz­lichen 10 bis 15 Prozent der Stre­cken gebe es zeit­lich begrenzte Tem­poli­mits.

VCD-Sprecher Kluge sieht darin die Stan­dar­dre­aktio­nen der „Blei­fußfrak­tion”. Niemand behaupte, mit einem Tem­poli­mit würden die Pro­bleme des Kli­mawan­dels gelöst. Es könne aber einen Beitrag leisten. „Wir brau­chen eine Viel­zahl von Ein­zel­maß­nah­men, um die Kli­maschutz­ziele zu errei­chen”, sagt Kluge.

Langfristig laufe ohnehin alles auf auf ein Tem­poli­mit hinaus, so Kluge: Wenn Deutsch­land nicht selbst eines ver­hängt, werde es eben spätes­tens in zwei Jahren von der EU ver­ord­net - um die Höchst­geschwin­dig­kei­ten auf den Straßen in Europa zu har­moni­sie­ren: „De facto ist Deutsch­land das einzige ver­blei­bende Land welt­weit ohne Geschwin­dig­keits­begren­zung.” Von Felix Rehwald, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/29/service/auto/t/rzo421457.html
Dienstag, 29. April 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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