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Freitag, 20. Sept. 19

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Neuentwicklungen für „Retractable Hardtops”

Stock­dorf/Fulda - Prak­tische Lösun­gen müssen nicht immer auf Gegen­liebe stoßen.

Opel Tigra Twintop

Kaschiertes Blech­dach - ein spe­ziel­ler Überzug soll das Verdeck des Opel Tigra Twintop wie eine klas­sische Stoff­mütze wirken lassen. (Bild: Heuliez/dpa/tmn)

So schät­zen zwar viele Cabrio­fans den Nutzen eines „Retrac­table Hard­tops” (RHT), das ein offenes Auto auf Knopf­druck zum all­wet­ter­taug­lichen Coupé macht.

Doch weil die festen, einfahrbaren Klapp­dach­kon­struk­tio­nen bislang Kom­pro­misse bei Design und Kof­fer­raum­volu­men erfor­der­lich machten, ziehen viele wei­ter­hin herkömm­liche Stoff­dach­lösun­gen vor. Einige Auto­mobil­zulie­ferer arbei­ten daher an Neu­ent­wick­lun­gen, die den RHTs ein gefäl­lige­res Aus­sehen oder pfif­fige Zusatz­funk­tio­nen ver­schaf­fen sollen.

Dachklappe von Edag

Aufrecht hinein - die Dach­klappe von Edag soll Rolls-Royce-Pas­sagie­ren einen wür­devol­leren Zustieg ermög­lichen. (Bild:Edag/dpa/tmn)

Ein Bei­spiel dafür liefert Webasto mit der Studie Light Concept. Das Road­ster­dach soll nach Angaben des Unter­neh­mens in Stock­dorf (Bayern) die Vor­teile eines festen Klapp­dachs mit denen eines klas­sischen Stoff­ver­decks ver­bin­den. Es besteht aus einem neuen Mate­rial­mix, bei dem Leicht­bau­teile aus Polyu­rethan und Poly­car­bonat kom­biniert wurden. Sie sollen dem 14 Kilo­gramm schwe­ren „Hybrid”-Dach Fes­tig­keit geben, ohne dass dabei seine Fle­xibi­lität ver­loren geht.

Statt Metallgestänge und Gelenke setzt Webasto eine spe­zielle Schar­nier-Technik ein. Dadurch ergibt sich ein ein­ziger Dreh­punkt, über den das Dach bewegt wird. Die Unter­kon­struk­tion wird aus einem Stück gefer­tigt, die äußere Ober­fläche besteht aus einer durch­gehen­den Stoff­bahn. Nicht zuletzt deshalb sieht das feste Dach wie ein Stoff­ver­deck aus. Es lässt sich laut Webasto mit einem Hand­griff öffnen und in einem Teil auf dem Heck­bereich ablegen. Stau­raum im Kof­fer­raum wird dadurch nicht benötigt. Eine kratz­feste, beheiz­bare Poly­car­bonat-Heck­scheibe ist eben­falls Teil des Kon­zepts.

Webasto

Die Dach­kon­struk­tion von Webasto soll sich mit einem Hand­griff öffnen und auf dem Fahr­zeugheck ablegen lassen. (Bild: Webasto/dpa/tmn)

Über das Design seiner RHTs hat sich auch der franzö­sische Zulie­ferer Heuliez Gedan­ken gemacht. Er liefert unter anderem die Dach­kon­struk­tion für den Opel Tigra TwinTop. Für Kunden, die zwar den Nutzen des klapp­baren Stahl­dachs schät­zen, aber wenig begeis­tert von seinem Aus­sehen sind, gibt es das Tigra-RHT nun auch im „Softtop-Look”: Ein auf die Stahl­seg­mente gekleb­ter Tex­til­dach­stoff soll dem Road­ster nach Fir­men­anga­ben ein „nost­algi­sches Aus­sehen” ver­lei­hen.

Wie dagegen eine lichte Klappdachlösung für ein vier­türi­ges Cabrio aus­sehen könnte, hat Heuliez anhand der Studie Macarena vor­gestellt. Über der Karos­serie, für die ein Peugeot 407 die Basis lie­ferte, spannt sich ein Glas­dach mit drei Seg­men­ten. Auf Knopf­druck faltet sich die Kon­struk­tion laut Heuliez platz­spa­rend im Heck zusam­men, so dass noch ein Kof­fer­raum mit 300 Litern Volumen zur Ver­fügung steht. Außer­dem könnten dadurch die hin­teren Sitz­plätze „kom­for­tabel” aus­gelegt werden. Darüber hinaus lassen sich die Glas­seg­mente als stu­fen­loses Schie­bedach ver­wen­den.

Komfort war auch ein Thema für die Dach­kon­struk­teure beim Zulie­ferer Edag aus Fulda beim Umbau eines Rolls-Royce Phantom. Sie hatten für die Schwenk­dach­lösung „Vision Komfort” aller­dings kein RHT im Sinn. Es soll Fahr­zeug­insas­sen viel­mehr einen beque­meren Zustieg zum Fond ermög­lichen. Da sich das Dach im Bereich der hin­teren Sitz­bank zur Mitte hin ein Stück weit auf­klap­pen lässt, ist laut Edag „ein auf­rech­tes Ein- und Aus­stei­gen” möglich. Ein wür­delo­ses gebück­tes Hinein- und Hin­aus­zwän­gen wäre für die adlige oder betuchte Rolls-Royce-Kund­schaft somit hin­fäl­lig.

„Es ist immer gut, wenn experimentiert wird”, sagt der Auto­mobil­experte Prof. Fer­dinand Duden­höf­fer über die neuen Dach­kon­zepte. Ob jedoch auch alle Erfolg haben werden, sei frag­lich. Vor allem die auf­gekleb­ten „Stoff­müt­zen” oder die Ein- und Aus­stiegs­hil­fen für Rolls-Fahrer schätzt der Dozent an der Fach­hoch­schule Gel­sen­kir­chen eher als Spie­lerei für Auto­mes­sen ein. Am aus­sichts­reichs­ten seien Ideen, die den RHTs ein schi­cke­res Aus­sehen, einen gerin­geren Platz­bedarf im ein­geklapp­ten Zustand und auch noch nied­rigere Pro­duk­tions­kos­ten bescher­ten. Denn die Kon­kur­renz aus Stoff sei nicht zu unter­schät­zen: „Klas­sische Stoff­dächer sind viel zeit­loser als man gedacht hat.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/29/service/auto/t/rzo421458.html
Dienstag, 29. April 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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