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Sonntag, 15. Sept. 19

Stopp an der AmpelStutt­gart/München - Dass das Auto als der Deut­schen liebs­tes Kind gilt, ist bekannt. Der eigene Wagen wird gehegt und gepflegt, nicht wenige Auto­besit­zer können Daten wie PS...

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Ewige Rätsel: Was Autofahrer immer wieder fragen

Stutt­gart/München - Dass das Auto als der Deut­schen liebs­tes Kind gilt, ist bekannt.

Stopp an der Ampel

Nur Aus­kup­peln oder Gang raus? Diese Frage taucht beim Ampel­stopp immer wieder auf. (Bild: DVR/dpa/tmn)

Der eigene Wagen wird gehegt und gepflegt, nicht wenige Auto­besit­zer können Daten wie PS, Beschleu­nigungs­werte und Höchst­geschwin­dig­keit aus­wen­dig auf­zählen.

Trotzdem gibt es rund ums Auto schein­bar ungelöste Rätsel: Die Exper­ten der Auto­clubs und Ver­kehrs­sicher­heits-Orga­nisa­tio­nen werden regel­mäßig mit glei­chen Fragen kon­fron­tiert.

Eines dieser Themen betrifft das Her­anfah­ren an eine rote Ampel. Dass man dort stoppen sollte, weiß jeder. Die Fragen drehen sich darum, ob es spar­samer ist, den Wagen mit getre­tener Kupp­lung und lang­samem Abbrem­sen zum Halten zu bringen, oder ob die Motor­bremse genutzt werden sollte. Für die Exper­ten ist die Sache klar: Die Motor­bremse ist bei jün­geren Fahr­zeu­gen erste Wahl: Dadurch wird der Wagen abge­bremst und die Schubab­schal­tung stoppt die Sprit­ver­sor­gung, erklärt Gert Schlei­chert vom Auto Club Europa (ACE) in Stutt­gart. Wird gebremst, bedeu­tet das Ver­schleiß für die Beläge, außer­dem läuft der Motor aus­gekup­pelt im Leer­lauf und ver­braucht Sprit.

Eine andere Frage dreht sich darum , was der Kupp­lungs­fuß beim Stopp an der Ampel zu tun hat. Die eine Frak­tion hält es für die beste Wahl, bei ein­geleg­tem Gang und getre­tener Kupp­lung zu warten. Das aller­dings stellt während der War­tezeit eine Belas­tung für die Technik dar. Um die Kupp­lung zu schonen, sollte beim Ampel­stopp der Gang raus­genom­men werden - gehal­ten wird der Wagen mit der Fuß­bremse.

Dazu passt ein wei­teres Thema: Motor laufen lassen oder abschal­ten im Hin­blick auf den Kraft­stoff­ver­brauch. „Wir raten grundsätz­lich, bei betriebs­war­mem Motor und einem Halt von mehr als 20 Sekun­den den Motor abzu­schal­ten”, sagt Sven Rade­macher vom Deut­schen Ver­kehrs­sicher­heits­rat (DVR) in Bonn. Nicht umsonst setzen immer mehr Auto­her­stel­ler auf Start-Stopp-Auto­mati­ken.

Weil ohnehin der Kraftstoffverbrauch ein großes Thema ist, wird auch über die rich­tige Dreh­zahl beim Fahren gespro­chen. Wobei dann auch behaup­tet wird, dass „mitt­lere” Dreh­zah­len jener Bereich sind, in dem sich der Motor beson­ders wohl­fühlt. Die Exper­ten sagen jedoch ein­hel­lig, dass der Ver­brauch je nach Modell bei Dreh­zah­len zwi­schen 1500 und 2500 Umdre­hun­gen am güns­tigs­ten ist.

Große Unsi­cher­heit gibt es auch beim Thema Reifen. Regel­mäßig taucht die Frage auf, ob die bes­seren Reifen an der Vorder- oder Hin­ter­achse mon­tiert sein sollten. Doch während einige argu­men­tie­ren, dass die bes­seren Reifen zur Über­tra­gung der Lenk­kräfte vorne sein sollten, raten die Exper­ten Anderes: „Die bes­seren Reifen werden hinten mon­tiert”, sagt ADAC-Spre­cher Maxi­milian Maurer in München. Denn die Hin­ter­achse ist für die Spur­führung zustän­dig. Stimmt hinten die Berei­fung nicht, bestehe bei Not­brem­sun­gen im Extrem­fall die Gefahr „dass man sich mit dem Fahr­zeugheck selbst über­holt”.

Und natürlich werden von Autofahrern auch Tipps zum rich­tigen Ver­hal­ten in Gefah­rensi­tua­tio­nen ein­geholt - zum Bei­spiel bei Aqua­pla­ning. Die Lösung lautet, mög­lichst wenig zu tun: Also kein wildes Gekur­bel am Lenkrad, kein Schal­ten und auch kein Tritt aufs Gas­pedal. „Der Fahrer sollte aus­kup­peln, das Lenkrad gerade halten, den Fuß vom Gas nehmen und nicht bremsen”, fasst Maxi­milian Maurer zusam­men. Gerade das pani­sche Drehen am Lenkrad könnte böse Folgen haben: Wird die Fahr­bahn plötz­lich wieder griffig, fährt der Wagen spontan in die Len­krich­tung und die Fahrt endet in der Leit­planke.

INFO: Die merk­wür­dige Sieben-Grad-Regel

Seit geraumer Zeit versuchen Ver­kehrs­exper­ten und Rei­fen­her­stel­ler die Auto­fah­rer zum Einsatz von Win­ter­rei­fen zu über­reden. In diesem Zusam­men­hang kur­siert auch die soge­nannte Sieben-Grad-Regel: Es wird behaup­tet, unter­halb von Tem­pera­turen um sieben Grad sollte auf Win­ter­rei­fen umgerüs­tet werden. Tatsäch­lich handelt es ich dabei nicht um eine „offi­zielle” Regel. Man ver­sucht viel­mehr, diesen Wert in die Öffent­lich­keit zu bringen, um ihn in den Köpfen der Men­schen zu ver­ankern. „Damit will man darauf hin­wei­sen, dass es bei durch­gän­gigen Tem­pera­turen um sieben Grad nicht mehr weit ist bis zu Null Grad”, sagt Gert Schlei­chert vom Auto Club Europa (ACE) in Stutt­gart. Und dann wäre wirk­lich die Zeit für Win­ter­rei­fen gekom­men. Von Heiko Haupt, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/service/auto/t/rzo422289.html
Freitag, 02. Mai 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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