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Dienstag, 25. Feb. 20

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Renault Grand Modus: In die Länge gezogen

Hamburg - Renault startet ein neues „Raumfahrtprogramm”. Da der Modus bei den Kleinwagen den Erfolg des Scénic in der Kompaktklasse und des Espace im oberen Mittelfeld nicht wiederholen konnte, wurde der winzige Van nun nach drei Jahren gründlich überarbeitet.

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Noch mehr Ein- und Aus­bli­cke: Der Grand Modus hat ein drittes Sei­ten­fens­ter. (Bild: Renault)

Neue Karosserie und neues Make-up

Während es bei anderen Modellen zu dieser Gelegenheit üblicherweise ein paar frische Farbtupfer, ein neu geschminktes Gesicht und etwas mehr Ausstattung gibt, gingen die Franzosen beim Modus in die Vollen und legten gleich eine neue Karosserievariante auf: Für 1500 Euro mehr gibt es den Fünfsitzer auch als gestreckten Grand Modus, der auch genügend Platz für Kind und Kegel bieten soll.

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Die zwei Abla­geklap­pen in der Dach­kon­sole vom großen Modus erin­nern an Gepäck­fächer im Flug­zeug. (Bild: Renault)

Vor drei Jahren die falsche Zielgruppe im Visier

„Bei der Premiere vor drei Jahren haben wir den Markt falsch eingeschätzt”, sagt Programm-Manager Vincent Carre. Zum einen seien die Vans unter den Kleinwagen lange nicht so erfolgreich wie ihre großen Brüder. Zum anderen hätten sie die falschen Kunden anvisiert: Als Zweitwagen sei der Modus gut angekommen. „Doch wer ihn als einziges Auto in der Familie fahren wollte, dem war er eine Nummer zu klein”, ergänzt Carres Kollege Florian Hüttl aus Deutschland.

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Schöne Aus­sich­ten: Der Grand Modus bietet etwa einen Qua­drat­meter mehr Glas als ver­gleich­bare Kon­kur­renz­modelle. (Bild: Renault)

Am Wochenende Platz für Einkauf und Urlaub

Dieses Problem ist mit der Langversion gelöst. Schon der normale Modus wächst um acht Zentimeter und bietet knapp zehn Prozent mehr Kofferraum. Der Grand Modus allerdings ist noch einmal 16 Zentimeter länger und knackt so die Vier-Meter-Grenze. Weil das Wachstum nicht einfach hinten angestückelt, sondern mit der Länge auch der Radstand um neun Zentimeter gestreckt und zudem eine verschiebbare Rückbank eingebaut wurde, bietet die XL-Version endlich mehr Freiheiten im Fond. Selbst für Erwachsene ist deshalb die zweite Reihe keine Zumutung mehr, und das Kofferraumvolumen reicht nun nicht nur für den Wochenend-Einkauf. Auch ein Wochenend-Urlaub ist nun kein Problem: Denn auch bei maximaler Beinfreiheit fasst der große Modus noch 305 Liter. Ziehen die Passagiere im Fond die Knie an, wächst das Ladevolumen auf 410 Liter. Wer die Rückbank umklappt, kann knapp 1500 Liter zuladen. Die Ladekante ist niedrig und die Kofferraumöffnung schön breit. Nur die praktische Cityklappe zum Laden in engen Lücken ist der Modellpflege zum Opfer gefallen.

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Niedrige Lade­kante und breite Öffnung: Von 305 auf 1500 Liter Fas­sungs­ver­mögen lässt sich Kof­fer­raum umbauen. (Bild: Renault)

Mehr Glas als in jedem anderen Kleinwagen

Zum großen Laderaum gibt es ein freundliches und helles Interieur mit etwa einem Quadratmeter mehr Glas als bei einem konventionellen Fahrzeug dieses Formats. Damit wirkt selbst ein kleiner Van wohnlich und geräumig. Die Materialauswahl macht einen soliden Eindruck, die Verarbeitung wirkt gründlich, und alle Bedienelemente liegen gut zur Hand. Nur im Fußraum des Fahrers geht es etwas eng zu. Wie jeder Van hat der Modus eine stattliche Anzahl praktischer Ablagen, die vom Geheimfach im Wagenboden bis zum Handtaschenhalter im Beifahrersitz reichen. Neu und nur für den Großen verfügbar sind die beiden Klappen in der Dachkonsole, die an Gepäckfächer im Flugzeug erinnern.

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Die Bedienele­mente liegen gut in der Hand - nur im Fußraum des Fahrers geht es etwas eng zu. (Bild: Renault)

Mit 103 Diesel-PS flott unterwegs

Unverändert ist der Antrieb. Beide Varianten bedienen sich aus der Motorenpalette des Clio und werden mit drei Benzinern und vier Dieseln angeboten, die ein Leistungsspektrum von 50 kW/68 PS bis 82 kW/112 PS abdecken. Bei Kleinwagen kann man hohe Leistung getrost kritisieren, bei einem kleinen Van allerdings ist das etwas anderes: Wer zum Beispiel mit drei Erwachsenen und viel Gepäck unterwegs ist, wird spätestens auf einer hügeligen Landstraße die 76 kW/103 PS des stärksten Diesels zu schätzen wissen. Selbst hier muss man noch oft genug zum hochgesetzten Schaltknauf greifen, wenn man den Schwung nicht verlieren möchte. Doch mit maximal 240 Newtonmetern ist stets genügend Anzugskraft vorhanden. Auf der Autobahn rollt der Modus locker und leise mit und schafft im Ernstfall mehr als 180 Sachen. Und mit einem Normverbrauch von 4,8 Litern geht er auch als Saubermann durch: Schließlich liegt der CO2-Ausstoß bei 127 Gramm pro Kilometern, und gegen die Partikel setzt Renault auf einen Filter.

Fazit: Viel Ausstattung nur gegen Aufpreis

Auf dem Papier kostet der Grand Modus nicht mehr als sein kleiner Bruder. Beide Vans starten bei 12 950 Euro. Allerdings gehören beim kleinen dann Klimaanlage und CD-Radio schon zur Serienausstattung, während der große etwas karg bestückt ist. Leider gilt das für beide auch in Sachen Sicherheit: Vier Airbags und ABS sind zwar Standard, aber die Vorhang-Airbags gibt es erst in den höheren Ausstattungsniveaus und ESP nur bei den beiden stärksten Motoren. Bei Kleinwagen ist das zwar gängige Praxis, doch für ein erklärtes Familienauto ist das zu wenig. Aber für Bedenkenträger hat Produktmanager Hüttl einen Trost: Wenigstens gegen Aufpreis kann man den Schleuderschutz für fast alle Modelle bestellen.
DATENBLATT: Renault Grand Modus 1,5 dCi Dynamique
Motor und Antrieb: Vierzylinder Common-Rail-Diesel
Hubraum: 1461 ccm
Max. Leistung: 76 kW/103 PS bei 4000 U/min
Max. Drehmoment: 240 Nm bei 2000 U/min
Antrieb: Frontantrieb
Getriebe: Fünfgang-Schaltgetriebe
Maße und Gewichte:
Länge: 4034 mm
Breite: 1709 mm
Höhe: 1589 mm
Radstand: 2575 mm
Leergewicht: 1305 kg
Zuladung: 410 kg
Kofferraumvolumen: 305 Liter
Umgebaut: 1454 Liter
Fahrdaten:
Höchstgeschwindigkeit: 184 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 11,9 s
Durchschnittsverbrauch: 4,8 Liter/100 km
Reichweite: 1060 km
CO2-Emission: 127 g/km
Kraftstoff: Diesel
Schadstoffklasse: EU4
Kosten:
Basispreis der Modellreihe: 12 950 Euro
Grundpreis des Grand Modus 1,5 dCi Dynamique: 18 150 Euro
Typklassen: KH 15/VK 17 /TK 21
Kfz-Steuer pro Jahr: 231 Euro/Jahr
Alle Daten laut Hersteller, GDV, Schwacke
Wichtige Serienausstattung:
Sicherheit: ABS, Front-, Seiten und Fensterairbags
Komfort: elektrische Fensterheber, Servolenkung, Ablagen im Dach, verschiebbare Rückbank

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/16/service/auto/test/t/rzo417895.html
Mittwoch, 16. April 2008, 10:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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