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Dienstag, 2. Juni 20
RZ-Akademie

München/Regens­burg - Schon Kinder sollten nach Ansicht von Exper­ten an inter­natio­nalen Begeg­nungs­pro­jek­ten teil­neh­men. Eine Studie aus dem Jahr 2007 habe gezeigt, dass schon Kurz­zeit-Jugend­begeg­nun­gen Aus­wir­kun­gen auf...

Berlin/Düs­sel­dorf - Eine Wei­ter­bil­dung kann Arbeit­neh­mer nicht nur per­sön­lich vor­anbrin­gen - sie zahlt sich oft auch finan­ziell aus. So erhal­ten sechs von zehn Teil­neh­mern eines Wei­ter­bil­dungs­kur­ses nach eigenen...

Bonn - Für ange­hende Lehr­linge startet zum 1. August eine neue Aus­bil­dung zum Pro­duk­tions­tech­nolo­gen. Azubis lernen dabei, neue tech­nische Ver­fah­ren im Maschi­nen­bau oder in der Fahr­zeug­pro­duk­tion zu ent­wickeln.

Bonn - Wenn Arbeit­neh­mer sich häu­figer krank­schrei­ben lassen, als sie tatsäch­lich krank sind, lässt sich das oft erken­nen. Auffäl­lig seien etwa beson­ders häufige Kran­ken­tage zu Beginn oder zum Ende der Kalen­der­woche.

Osna­brück - Erst­mals zum Win­ter­semes­ter 2008/09 bietet die Fach­hoch­schule Osna­brück den Bache­lor-Stu­dien­gang Indus­trial Design an. Es handelt sich dabei um ein voll­wer­tiges Desi­gnstu­dium mit...

Tau­nus­stein - Fast jeder zehnte deut­sche Beschäf­tigte (neun Prozent) hat seinen Partner oder seine Part­nerin einer Umfrage zufolge am Arbeits­platz ken­nen­gelernt...

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Bio-Experten zunehmend gesucht

Han­nover/Bad Mer­gentheim - Bio-Limo­nade und Voll­korn-Gemü­ses­teaks, fett­freie Natur­joghurts oder koh­len­hydrat­armes Knäcke­brot: Die Lebens­mit­tel­bran­che ent­wickelt immer mehr neue Pro­dukte.

Arbeiten mit Lebensmitteln

Nicht nur klas­sische Berufe sind in der Lebens­mit­tel­bran­che gefragt. (Bild: Zen­tral­ver­band des Deut­schen Bäcker­hand­werks/dpa/tmn)

Längst arbei­ten in dem Bereich nicht mehr nur die klas­sischen Bäcker oder Metzger. Der Lebens­mit­tel­sek­tor bietet auch Jobs für Bio-Fach­kräfte, Lebens­mit­tel­inge­nieure und Öko­tro­pho­logen. „Die Branche jammert über feh­lende Aus­zubil­dende”, sagt Claus Mer­tels­mann, Geschäfts­füh­rer des Ver­ban­des der Ernährungs­wirt­schaft Nie­der­sach­sen/Bremen/Sachsen-Anhalt aus Han­nover. „Dies wird sich auch in Anbe­tracht der demo­gra­fischen Ent­wick­lung noch ver­schär­fen.” Dabei bieten sich nicht nur für Haupt- oder Real­schü­ler Berufs­mög­lich­kei­ten. Auch Abi­turi­enten könnten in der Lebens­mit­tel­wirt­schaft einen Job finden - viele Hoch­schu­len haben ent­spre­chende Stu­diengänge im Pro­gramm.

Beispielsweise an der Berufsakademie Mosbach/Bad Mer­gentheim (Baden-Würt­tem­berg) gibt es seit 2007 einen Bache­lor-Stu­dien­gang Food Mana­gement. „Das ist eine Kom­bina­tion aus Betriebs­wirt­schafts­lehre und Ernährungs­wis­sen­schaft”, erläu­tert Prof. Sabine Woydt. Dass solche Ange­bote in Deutsch­land immer häu­figer zu finden sind, begrün­det Woydt mit dem geän­der­ten Ernährungs­bewusst­sein der Ver­brau­cher. „Wünsche wie all­ergie­getes­tet, gen­tech­nik­frei und öko­logi­sches Angebot sind neue Her­aus­for­derun­gen.”

Die Lebens­mit­tel­indus­trie hat Woydt zufolge in der Ver­gan­gen­heit nur bedingt auf die älter wer­dende Gesell­schaft und deren ver­änderte Anfor­derun­gen rea­giert: „Es gibt nicht wirk­lich alters­gesunde Kost.” Die sei aber nötig, da Men­schen älter als 40 Jahre weniger Kalo­rien zu sich nehmen dürften, um ihr Gewicht zu halten. „Es braucht also neue Pro­dukte.” Im Stu­dien­gang Food Mana­gement lernen die Stu­den­ten neben den betriebs­wirt­schaft­lichen Grund­lagen zugleich Ernährungs­erzie­hung und -wis­sen­schaft, All­ergie­kunde und Sen­sorik­schu­lung, „damit sie zum Bei­spiel einen guten Fisch erken­nen können”, erläu­tert Woydt.

Wer nicht studieren will und auch keine Per­spek­tive in der Flei­sche­rei oder Kon­dito­rei sieht, kann auch andere ernährungs­spe­zifi­sche Berufe lernen. Mer­tels­mann zufolge gibt es bei­spiels­weise Fach­kräfte für Lebens­mit­tel­tech­nik, Frucht­saft­tech­nik oder Süß­waren­tech­nik. Nach der Lehre könnten die Gesel­len in der Pro­duk­tion, Pro­dukt­ent­wick­lung und nach wei­terer Fort­bil­dung auch im Labor ein­gesetzt werden.

Nach Ansicht von Alex­ander Gerber vom Bund Öko­logi­sche Lebens­mit­tel­wirt­schaft in Berlin ist in der Branche ins­beson­dere der Außer-Haus-Ver­pfle­gungs­bereich ein wach­sen­der Sektor. Gerade in Großküchen und im Logis­tik­bereich steige die Nach­frage nach Spe­zia­lis­ten. Auch die Großhänd­ler der boo­men­den Bio-Branche müssten lang­fris­tig darauf setzen, Beschäf­tigte für den Lie­fer­ser­vice ein­zustel­len.

INFO: Aus­bil­dung im Bio-Sektor

„Im Bio-Bereich hängt die Aus­bil­dung noch ein biss­chen hin­ter­her”, sagt Alex­ander Gerber vom Bund Öko­logi­sche Lebens­mit­tel­wirt­schaft aus Berlin. „Ökos­pezi­fische Aus­bil­dun­gen gibt es derzeit fast nur im land­wirt­schaft­lichen Bereich.” Dennoch sei der Fach­kräf­tebe­darf hoch, zum Bei­spiel in den Berei­chen Öko­tro­pho­logie und Öko­wirt­schaft. Langsam eta­blier­ten sich Stu­diengänge an den Hoch­schu­len, die die Ver­arbei­tung und den Handel mit Lebens­mit­teln mit ökos­pezi­fischem Wissen kom­binie­ren. Gesucht würden Fach­kräfte wie Bio­land­wirte, aber auch Kel­ler­meis­ter, Bäcker oder Mol­kerei­exper­ten mit Bio­hin­ter­grund.

Berufsakademie Mosbach: www.ba-mosbach.de

Berufsinformationen von A-Z: www.beru­fenet.arbeit­sagen­tur.de Von Ange­lika Röpcke, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/07/service/berufbildung/t/rzo415397.html
Montag, 07. April 2008, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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