IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Donnerstag, 9. Juli 20
RZ-Akademie

München/Regens­burg - Schon Kinder sollten nach Ansicht von Exper­ten an inter­natio­nalen Begeg­nungs­pro­jek­ten teil­neh­men. Eine Studie aus dem Jahr 2007 habe gezeigt, dass schon Kurz­zeit-Jugend­begeg­nun­gen Aus­wir­kun­gen auf...

Berlin/Düs­sel­dorf - Eine Wei­ter­bil­dung kann Arbeit­neh­mer nicht nur per­sön­lich vor­anbrin­gen - sie zahlt sich oft auch finan­ziell aus. So erhal­ten sechs von zehn Teil­neh­mern eines Wei­ter­bil­dungs­kur­ses nach eigenen...

Bonn - Für ange­hende Lehr­linge startet zum 1. August eine neue Aus­bil­dung zum Pro­duk­tions­tech­nolo­gen. Azubis lernen dabei, neue tech­nische Ver­fah­ren im Maschi­nen­bau oder in der Fahr­zeug­pro­duk­tion zu ent­wickeln.

Bonn - Wenn Arbeit­neh­mer sich häu­figer krank­schrei­ben lassen, als sie tatsäch­lich krank sind, lässt sich das oft erken­nen. Auffäl­lig seien etwa beson­ders häufige Kran­ken­tage zu Beginn oder zum Ende der Kalen­der­woche.

Osna­brück - Erst­mals zum Win­ter­semes­ter 2008/09 bietet die Fach­hoch­schule Osna­brück den Bache­lor-Stu­dien­gang Indus­trial Design an. Es handelt sich dabei um ein voll­wer­tiges Desi­gnstu­dium mit...

Tau­nus­stein - Fast jeder zehnte deut­sche Beschäf­tigte (neun Prozent) hat seinen Partner oder seine Part­nerin einer Umfrage zufolge am Arbeits­platz ken­nen­gelernt...

Beruf & Bildung

News  

Recht  

Weiterbildung  

Wie werde ich...  

Ideenmanagement ist im Kommen

Frank­furt/Main - Guter Rat ist teuer. Vor allem große Kon­zerne greifen gern auf kost­spie­lige Hilfe von außen zurück, um Kosten zu senken und Inno­vatio­nen zu fördern. Das lässt sich mit einem guten Ide­enma­nage­ment-System oft ein­facher errei­chen.

Ideenmanagement

Tüfteln für gute Ideen - viele deut­sche Unter­neh­men prä­mie­ren Ver­bes­serungs­vor­schläge ihrer Mit­arbei­ter. (Bild: Audi/dpa/tmn)

Im Ide­alfall gingen Ver­bes­serungs­vor­schläge ganz selbst­ver­ständ­lich in den Arbeit­sall­tag ein, sagt Chris­tiane Kers­ting vom Deut­schen Insti­tut für Betriebs­wirt­schaft (dib) in Frank­furt. Der büro­kra­tische Aufwand sollte gering sein, betont Kers­ting. Am prak­tischs­ten sei es, wenn ein Mit­arbei­ter seine Idee direkt seinem unmit­tel­baren Vor­geset­zen vor­schla­gen kann. Von dezen­tra­lem Ide­enma­nage­ment ist in diesem Fall die Rede. Viele Unter­neh­men setzen aber auf stärker gere­gelte Systeme. Alex­ander Böhne von der Bun­des­ver­eini­gung der Deut­schen Arbeit­geber­ver­bände (BDA) in Berlin erklärt das so: „Je größer das Unter­neh­men, desto struk­turel­ler ist das Ide­enma­nage­ment ange­legt.”

In diesem Fall sollte eine zentrale Stelle im Unter­neh­men als Kom­muni­kati­ons­zen­trale für Vor­schläge dienen. Ein Ide­enma­nager nimmt die Idee ent­gegen, hilft dem Mit­arbei­ter bei der For­mulie­rung und Aus­arbei­tung, macht eine formale Prüfung und reicht die Idee dann weiter. Bei einer Misch­form aus zen­tra­lem und dezen­tra­lem Modell wendet sich der Mit­arbei­ter direkt an seine Führungs­kraft oder an den Ide­enma­nager.

Prof. Fried­rich Kerka vom Insti­tut für ange­wandte Inno­vati­ons­for­schung in Bochum warnt aller­dings davor, solche Systeme als Selbst­läu­fer zu betrach­ten. Es nütze nichts, wenn eine Firma zum Bei­spiel eine noch so tolle Soft­ware hat, in die Mit­arbei­ter Ideen ein­geben können. „Sie brau­chen Men­schen, die aus Ideen Inno­vatio­nen machen”, sagt Kerka. Vor allem die Unter­neh­mens­führung müsse hinter dem Gedan­ken stehen.

„Ein innovativer Mitarbeiter ist immer gut”, sagt BDA-Experte Böhne. Das funk­tio­niere aber nur, wenn die Unter­neh­mens­kul­tur ent­spre­chend ist. Der Mit­arbei­ter müsse „wollen, können und dürfen”. Dann sei das Ide­enma­nage­ment auch ein wich­tiges Instru­ment für die Per­sonal­ent­wick­lung – neben dem Ziel, die Unter­neh­mensabläufe kon­tinu­ier­lich zu ver­bes­sern. Ein guter und stra­tegisch sinn­vol­ler Vor­schlag gebe Hin­weise, ob jemand ver­netzt denkt und dank eines „Heli­kopter-Blicks” die Unter­neh­mens­ziele nicht aus den Augen ver­liert, sagt Böhne.

Umstritten ist die finan­zielle Ent­loh­nung von Ide­enge­bern. Was einer­seits ein Anreiz ist, sich über­haupt Gedan­ken zu machen, kann ande­rer­seits dazu führen, dass Mit­arbei­ter Ideen horten, um sie erst dann publik zu machen, wenn es sich mate­riell aus­zahlt. Manche Unter­neh­men setzten daher eher auf einen sym­boli­schen Lohn, etwa indem sie Ide­enwett­bewerbe mit einer Tombola ver­bin­den, sagt Kerka. „Die beste Moti­vation, sich immer wieder mit inno­vati­ven Tipps an der Unter­neh­men­sent­wick­lung zu betei­ligen, ist das schnelle Feed­back an die Ide­enge­ber sowie die zügige Umset­zung von Ver­bes­serungs­vor­schlä­gen.”

INFO: Durch gute Ideen lassen sich Mil­lio­nen sparen

Einer aktu­elle Studie des Markt­for­schungs­insti­tuts EuPD Rese­arch aus Bonn zufolge lässt sich der Nutzen von Mit­arbei­ter-Tipps genau berech­nen: Jeder für Ver­bes­serun­gen ein­gesetzte Euro bringe im Schnitt zehn Euro Gewinn. 2006 konnten mehr zehn Prozent der Unter­neh­men, die Vor­schläge ihrer Beleg­schaft umsetz­ten, dadurch mehr als zehn Mil­lio­nen Euro ein­spa­ren. 271 Mil­lio­nen Euro Erspar­nis waren es laut der Unter­suchung sogar bei der Deut­schen Post, 168 Mil­lio­nen bei Volks­wagen und 158 Mil­lio­nen bei Siemens. Von Nina C. Zim­mer­mann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/14/service/berufbildung/t/rzo417291.html
Montag, 14. April 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion