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Dienstag, 2. Juni 20
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Kein Zuckerschlecken: Eistesten ist ein harter Job

Olden­burg - Eises­sen ohne Ende - was sich manches Kind erträumt, ist für 15 Exper­ten der Deut­schen Land­wirt­schafts-Gesell­schaft (DLG) Arbeits­auf­trag. Denn sie sind Eis-Tester.

DLG Speiseeis-Test

Konzentriertes Löffeln: Eis­tes­terin Corinna Brock­hus nimmt eine Probe. (Bild: dpa)

Eis-Tes­terin Andrea Fritz­sche stimmt sich mit der Sorte Joghurt-Erd­beere auf ihren „coolen” Job ein. Sie sitzt neben 14 anderen Prüfern der DLG im Olden­bur­ger Insti­tut für Lebens­mit­tel­qua­lität und hat an nur zwei Tagen 138 Eis­sor­ten zu bewer­ten. Von der Eis­waf­fel bis hin zur Vor­ratspa­ckung für Fami­lien wird den Prüfern alles vor­gesetzt. Die DLG testet jedes Früh­jahr Spei­seeis. Her­stel­ler können ihre Pro­dukte frei­wil­lig zur Beno­tung ein­rei­chen. Erlangt ihr Eis min­des­tens vier von fünf mög­lichen Punkten, winken die begehr­ten DLG-Qua­litäts­sie­gel.

„Wir sind hier noch beim Einschmecken , damit wir uns har­moni­sie­ren”, erläu­tert der DLG-Prüf­bevoll­mäch­tigte Stefan Lam­precht. Mit drei Sorten berei­ten sich die Exper­ten auf den Test-Mara­thon vor. Bei dieser Ein­stim­mung dis­kutie­ren sie über Aus­sehen, Kon­sis­tenz und Geschmack der anony­misier­ten Proben auf ihren Tellern.

Nach dem „Ein­schme­cken” startet die eigent­liche Bewer­tung. Die Tester bilden drei Gruppen, jede bekommt eine der 138 Sorten ser­viert. Die Noten-Skala reicht von null bis fünf. „Gibt es in einer Gruppe eine Bewer­tung, die um zwei Punkte oder mehr vari­iert, muss die nächste Gruppe noch einmal testen”, sagt Lam­precht. So seien Aus­reißer bei den Ergeb­nis­sen aus­zusch­ließen.

Fritzsche hat es als nächstes mit einem Eis am Stiel zu tun. Sie schnei­det es mit einem Messer durch, betrach­tet die Farbe, schaut, ob der Stiel eine saubere Ein­tauch­linie auf­weist und wie viele Eis­kris­talle sich auf dem Überzug finden. Erst dann füllt sie ihren Löffel. „Wir müssen das eine Zeit im Mund behal­ten, weil sich das sen­sori­sche Profil erst bei knapp 20 Grad voll ent­fal­tet”, erklärt die Prü­ferin. Sie teste seit 18 Jahren Eis. Dazu habe sie sich von der DLG schulen lassen.

Eigentlich arbei­tet Fritz­sche in der Qua­litäts­siche­rung eines Eis-Her­stel­lers. „Ich kann auch das Eis meines Arbeit­gebers auf den Teller bekom­men”, sagte sie. Der Prüf­bevoll­mäch­tigte Lam­precht erklärt, dass ein Drittel der Tester bewusst aus Behör­den und der Wirt­schaft stamme, um für Trans­parenz und Offen­heit zu sorgen.

Vor dem nächsten Produkt waschen die Tester ihr Besteck ab und neu­tra­lisie­ren ihren Gaumen mit Toast­brot und Wasser. „Wir dürfen weder hungrig noch satt sein”, berich­tet Fritz­sches Nachbar Reimer Jürgens. „Das könnte sich auf unser Beno­tungs-Ergeb­nis aus­wir­ken.” Von Heiko Lossie, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/23/service/berufbildung/t/rzo419789.html
Mittwoch, 23. April 2008, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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