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Sonntag, 26. Jan. 20
RZ-Akademie

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Tau­nus­stein - Fast jeder zehnte deut­sche Beschäf­tigte (neun Prozent) hat seinen Partner oder seine Part­nerin einer Umfrage zufolge am Arbeits­platz ken­nen­gelernt...

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Mangelnde Förderung für Kinder mit Lernstörungen

Erfurt - Kinder mit einer Lese-, Schreib- oder Rechen­schwäche werden nach Ansicht von Fach­leu­ten in der Schule nicht aus­rei­chend geför­dert. Dabei spielt auch die Aus­bil­dung der Lehrer eine wich­tige Rolle.

„Das größte Problem sehen wir in der Aus­bil­dung von Grund­schul­leh­rern, in der diese Themen über­haupt nicht vor­kom­men”, sagte Annette Höing­haus vom Bun­des­ver­band Leg­asthe­nie und Dys­kal­kulie. Dadurch würden Defi­zite der Kinder häufig erst spät erkannt. „Durch eine früh­zei­tige För­derung ab der ersten Klasse können die Schwächen bei vielen Kindern oft behoben werden”, erklärte sie.

In Deutschland seien etwa fünf Prozent der Bevöl­kerung von einer Lese-, Recht­schreib- oder Rechenstörung betrof­fen. „In Hin­blick auf diese Größen­ord­nung sind Grund­kennt­nisse der Lehrer wün­schens­wert”, sagte Höing­haus. Bisher gebe es zu Leg­asthe­nie und Dys­kal­kulie aller­dings nur frei­wil­lige Wei­ter­bil­dungs­ange­bote. „Leider kann daran nur ein kleiner Pro­zent­satz teil­neh­men.” Deshalb hätten längst nicht alle Schulen spe­ziell aus­gebil­dete Päd­ago­gen. „Das birgt die Gefahr, dass die Schwächen nicht erkannt werden. Die betrof­fenen Schüler gelten dann als faul oder dumm.”

Eine aus­geprägte Lernstörung beim Lesen, Recht­schrei­ben oder Rechnen sei nicht auf man­gelnde Intel­ligenz zurück­zuführen. Als Ursache werde viel­mehr ein Zusam­men­spiel von gene­tischen Fak­toren und Umwelt­ein­flüs­sen ver­mutet. „Für die Schüler kann die Nich­ter­ken­nung fatale Folgen wie psy­chi­sche Erkran­kun­gen haben”, warnte Höing­haus.

Den betroffenen Schülern müsse ein „Nach­teils­aus­gleich und Noten­schutz” gewährt werden, for­derte Höing­haus. „Das heißt, dass Recht­schrei­bung bei ihnen nicht benotet wird und dass den Leg­asthe­nikern bei Klas­sen­arbei­ten zusätz­liche Zeit gegeben wird, die sie zum Lesen benöti­gen. Das muss für alle Fächer gelten.” In Bayern sei dies durch einen Erlass bereits gere­gelt. Dort dürften die Schüler beim Schrei­ben von Aufsät­zen am Com­puter sogar ein Recht­schreib­pro­gramm ein­set­zen.

Ungeklärt sei auch die Frage, wer die För­der­ange­bote orga­nisie­ren und bezah­len soll. Nach Ansicht von Höing­haus müssten diese Aufgabe von den Schulen über­nom­men werden. „Dort findet sich auf­grund man­geln­der Leh­rer­zah­len aller­dings oft keine Zeit.” Bei einer außer­schu­lischen För­derung müssten die Eltern für die Kosten selbst auf­kom­men. „Für die Kran­ken­kas­sen fallen Leg­asthe­nie und Dys­kal­kulie nicht in den medi­zini­schen, sondern in den päd­ago­gischen Bereich. Dafür sind ihrer Meinung die Schulen zustän­dig.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/28/service/berufbildung/t/rzo421271.html
Montag, 28. April 2008, 14:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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