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Samstag, 24. Aug. 19

München - Drei­vier­tel aller Dia­betes-Erkran­kun­gen werden Fach­leu­ten zufolge nur zufäl­lig ent­deckt. „Ein­deu­tige Anzei­chen sind ver­mehr­tes Was­ser­las­sen, Durst, Müdig­keit...

Alkoholprävention bei JugendlichenKöln - Ange­sichts eines gestie­genen Konsums von Alkohol bei Jugend­lichen soll eine Prä­ven­tions-Kam­pagne von diesem Woche­nende an Jungen und Mädchen zum Umden­ken bewegen.

Kla­gen­furt/Berlin - Über­las­tungs­schä­den beim Trai­ning können Aus­dau­ersport­ler durch recht­zei­tige Dia­gnose mit Hilfe einer Magne­tre­sonanz­tomo­gra­fie (MRT) ver­mei­den.

Hamburg - Pol­len­all­ergi­ker sollten bei bestimm­ten Lebens­mit­teln vor­sich­tig sein. „Etwa 60 Prozent von ihnen haben eine soge­nannte Kreuzall­ergie gegen einige Lebens­mit­tel”...

Werne - Ein täg­licher Auf­ent­halt im Kuh­stall während der Schwan­ger­schaft kann Exper­ten zufolge ver­hin­dern, dass das Kind später All­ergi­ker wird. Beson­ders ent­schei­dend sei das letzte Drittel der Schwan­ger­schaft.

Frank­furt/Main - Eltern, die mit einem herz­kran­ken Kind ver­rei­sen wollen, sollten ihren Urlaub sorg­fäl­tig planen, vor allem bei Kindern, die erst vor kurzem ope­riert wurden oder bei denen der Kreis­lauf nicht sehr...

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Gewichtsabnahme kann Anzeichen von Diabetes sein

München - Drei­vier­tel aller Dia­betes-Erkran­kun­gen werden Fach­leu­ten zufolge nur zufäl­lig ent­deckt.

„Ein­deu­tige Anzei­chen sind ver­mehr­tes Was­ser­las­sen, Durst, Müdig­keit, Abge­schla­gen­heit und unter Umstän­den Gewichts­abnahme”.

Das sagte Prof. Eberhard Standl von der Deut­schen Dia­betes Union (DDU) anläss­lich der 43. Jah­res­tagung der Deut­schen Dia­betes-Gesell­schaft in München. Beson­ders auf­fäl­lig sei es, wenn stark Über­gewich­tige mit einem Mal dras­tisch an Pfunden ver­lie­ren.

Besonders gefähr­det sind Men­schen, die ersten Grades mit einem bereits an Dia­betes Erkrank­ten ver­wandt seien, sagte Standl. Betrof­fen sind auch Per­sonen, in deren Fami­lien bereits in jungen Jahren Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen oder Schlagan­fälle auf­tre­ten. Außer­dem sei das Risiko sehr groß bei Pati­enten mit Blut­hoch­druck oder einer Fett­stoff­wech­selstörung. Auch Frauen, die bereits an einem Schwan­ger­schafts­dia­betes gelit­ten haben, laufen dem DDU-Prä­sident zufolge Gefahr, einige Jahre später zu erkran­ken.

Diabetiker haben eine erhöhte Blut­zucker­kon­zen­tra­tion - weil der Körper nicht über genü­gend Insulin verfügt, um den Zucker abzu­bauen. Ins­gesamt haben laut Standl bis zu 40 Prozent der Bevöl­kerung die gene­tische Ver­anla­gung, im Laufe ihres Lebens einen Dia­betes zu ent­wickeln. Rund 11 Prozent der Erwach­senen in Deutsch­land sind bereits erkrankt. Die Stoff­wech­sel­krank­heit hat einige schwer­wie­gende Fol­geer­schei­nun­gen wie Fuß-, Augen-, Nieren- oder Ner­ven­erkran­kun­gen.

Etwa 90 Prozent der sieben Mil­lio­nen Betrof­fenen in Deutsch­land leiden am Dia­betes-Typ II. Bei ihnen hat die Krank­heit zwar einen erb­lichen Hin­ter­grund, werde aber „durch Umwelt­fak­toren getrie­ben”, erläu­tert Standl. Dazu komme, dass viele kör­per­lich inaktiv seien und an Bauch­fett­sucht litten. So ent­falte das kör­perei­gene Insulin seine Wirkung nicht voll, und auch andere Hormone funk­tio­nier­ten nicht normal. Die Gene sind zwar auch beim Dia­betes des Typs I Ursache, hier beruht die Krank­heit aber vor allem auf kör­perei­genen Immun­mecha­nis­men. Die Folge: oft ein 100-pro­zen­tiger Insu­lin­man­gel.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/service/gesundheit/t/rzo422378.html
Freitag, 02. Mai 2008, 15:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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