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Mittwoch, 07. Mai 08

Los Angeles - Nur wenige Monate nach dem dra­mati­schen Streik der Dreh­buch­auto­ren in Hol­lywood wächst in der Traum­fabrik die Angst vor einem neuen Arbeits­kampf. Am Diens­tag­abend (Orts­zeit) platz­ten die Ver­hand­lun­gen...

Locarno (dpa) - Die US-ame­rika­nische Pro­duzen­tin Chris­tine Vachon erhält den dies­jäh­rigen Rai­mondo Rez­zonico Preis. Die Aus­zeich­nung werde im Rahmen des 61. Film­fes­tivals von Locarno...

London - Robert Downey Jr. (43) soll auch in dem Sequel von „Iron Man” die Haup­trolle spielen. Die Ver­fil­mung des gleich­nami­gen Comic-Klas­sikers star­tete am ver­gan­genen Woche­nende mit einem sen­satio­nel­len...

Hamburg - Im Nach­lass von Klaus Kinski ist nach einem Bericht der Pro­gramm­zeit­schrift „Hörzu” ein Dreh­buch ent­deckt worden, das der Schau­spie­ler in den 80er Jahren selbst geschrie­ben hat.

Los Angeles/New York - Die deftige Tee­nager-Komödie „Super­bad” geht mit fünf Nomi­nie­run­gen als Favorit in das Rennen um die MTV Movie Awards.

Los Angeles - Einer vierten Folge von „Mission Impos­sible” mit Tom Cruise (45) steht nichts im Wege, zumin­dest nicht aus Sicht von Sumner Red­stone (84).

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„Elizabeth - Das goldene Königreich” auf DVD

Rom - Mit „Eli­zabeth - Das goldene König­reich” (Eli­zabeth: The Golden Age) hat der indi­sche Regis­seur Shekkar Kapur das zweite Kapitel des Eli­sabe­tha­nischen Zeit­alters auf­geschla­gen.

«Elizabeth - Das goldene Königreich»

Cate Blan­chett ist Queen Eli­zabeth I.

Bereits mit dem Kas­sen­schla­ger „Eli­zabeth” vor knapp zehn Jahren erntete er zahl­rei­che Oscar-Nomi­nie­run­gen.

Der jetzt auf DVD erschienene Film erzählt bewe­gend, span­nend und amüsant vom großen Kampf Eli­zabeths I., im unru­higen Fahr­was­ser des späten 16. Jahr­hun­derts ihre Liebe zu kon­trol­lie­ren, ihre Feinde zu zer­schmet­tern und einzig ihrem König­reich England zu dienen.

Der Beginn des Films führt in das Jahr 1585: Eli­zabeth I. (Cate Blan­chett) ist nach fast drei Jahr­zehn­ten Regie­rungs­zeit auf dem Höhe­punkt ihrer Macht, muss sich jedoch noch immer eines blut­rüns­tigen Werbens um ihren Thron erweh­ren. Außer­dem weht aus dem Spanien Königs Phil­ipps II. - her­vor­ragend dar­gestellt von Jordi Molla - der zer­stö­reri­sche Wind der Inqui­sition über Europa hinweg.

Vor diesem historischen Hintergrund baut Kapur den Cha­rak­ter Eli­zabeths auf und erzählt die Geschichte einer großen Königin. Die Queen muss schon bald erken­nen, dass ein Krieg zur Ver­tei­digung ihres Reiches unver­meid­lich ist. Der eigent­liche Krieg jedoch, um den sich der Film dreht, ist der, den sie gegen sich selbst führen muss, gegen die eigene emo­tio­nale Ver­letz­lich­keit. Blan­chett spielt mit­reißend und ein­fühl­sam dieses mehr „per­sön­liche” als his­tori­sche Drama der mäch­tigen Königin, hin- und her­geris­sen zwi­schen ihrer unmög­lichen Zunei­gung zu dem sym­pathi­schen See­fah­rer Sir Walter Raleigh, wun­der­bar dar­gestellt von Clive Owen - dem „poli­tical pirate”, wie sie ihn bei ihrer Begeg­nung mit Sym­pathie beti­telt - und der Last der könig­lichen Verant­wor­tung. Raleigh ist als Nichta­deli­ger Tabu für eine Königin, die sich mit Leib und Seele ihrem Land zu ver­schrei­ben hat. Und so ist am Ende eine herz­zer­reißende Ent­schei­dung unver­meid­lich: ent­weder Frau oder Königin.

Auch wenn der Film nicht durch Genau­igkeit im Geschichts­bezug glänzt - in der Tat schei­nen die Dreh­buch­auto­ren Michael Hirst und William Nichol­son die his­tori­schen Fakten ganz in den Dienst des Romans um die Gestalt der Queen zu stellen -, recht­fer­tigt das Ergeb­nis die Mittel. Mit „Eli­zabeth - Das goldene Zeit­alter” ist Shekkar Kapur ein wei­teres großar­tiges Porträt der berühm­ten Königin gelun­gen, nicht zuletzt auch dank der Dar­stel­lung von Cate Blan­chett. Sie über­zeugt in jedem Moment, ob in kost­bare Gewän­der und auf­wen­dige Acces­soire-Kas­kaden gehüllt oder ganz ohne Glanz und Glorie, mit kurz geschnit­tenem Haar und zwei­feln­dem Gesicht. Kapur selbst erklärte zu seinem Werk „The Golden Age” zeige, „was pas­siert, wenn man die abso­lute Macht erreicht hat und sich fast uns­terb­lich fühlt”.

Der Streifen bietet keine roman­tisie­rende Ver­klärung der berühm­ten Queen, sondern pracht­vol­les Kino über eine außer­gewöhn­liche Herr­sche­rin, die nicht umsonst zum Symbol einer Ära wurde und die gesamte Welt ver­änderte.

www.uni­ver­sal-pic­tures.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/06/magazin/kino/t/rzo423345.html
Dienstag, 06. Mai 2008, 18:24 © RZ-Online (NewsDesk)
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