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Mittwoch, 07. Mai 08

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Diktator Franco soll Cliff Richard betrogen haben

Madrid/London - Es hatte Cliff Richard schon immer gewurmt, dass er 1968 beim Euro­vision Song Contest nur Zweiter wurde.

Cliff Richard

Cliff Richard hat nie den Grand Prix gewon­nen.

Mit seinem Lied „Con­gra­tula­tions” lag der bri­tische Musiker nur einen Punkt hinter der Spa­nie­rin Massiel mit „La, la, la”.

40 Jahre später darf der mittlerweile zum Ritter geschla­gene Sir Cliff sich in seinem Ärger bestätigt fühlen. Beim dama­ligen Wett­bewerb scheint es nicht ganz mit rechten Dingen zuge­gan­gen zu sein. Diesen Ein­druck erweckt jeden­falls ein Doku­men­tar­film des spa­nischen TV-Senders La Sexta.

Danach könnte die damals in Spanien herr­schende Dik­tatur General Fran­cisco Francos beim Sieg von Massiel ein wenig nach­gehol­fen haben. In dem Strei­fen sagte der dama­lige Mode­rator des spa­nischen Fern­sehens (TVE), José María Íñigo: „Spanien hatte ein großes Inter­esse, das Fes­tival zu gewin­nen, um seinen Ruf auf­zubes­sern. Alle Welt weiß, dass die TVE-Chefs damals durch ganz Europa reisten und TV-Serien kauften. Die Serien wurden nie aus­gestrahlt. Der Kauf sollte Spanien allein zu den ent­schei­den­den Punkten bei der Euro­vision ver­hel­fen.”

Die britische Öffentlichkeit reagierte empört. „Cliff wurde um den Sieg betro­gen”, hieß es in der Presse. Das Bou­levard­blatt „The Sun” meinte gar, der „Generalísimo” höchst­per­sön­lich habe Spanien zum Sieg ver­hol­fen: „Der faschis­tische Führer mani­pulierte die Stimm­abgabe.” Sir Cliff Richard fühlt sich nach eigenen Worten um den Sieg „beraubt”. „Wenn es dafür Beweise gibt, dass ich der Gewin­ner bin, dann gäbe es keinen glück­liche­ren Men­schen auf Erden”, erklärte der 67-Jährige bri­tischen Medien. „Es wäre toll zu sagen, den 68er Euro­vision Contest gewon­nen zu haben.”

Richard hatte über die Jahr­zehnte Erfolge über Erfolge gefei­ert. Er wurde von Queen Eli­zabeth II. als erster bri­tischer Rocksän­ger zum Ritter geschla­gen, er landete von 1950 bis 2000 in jedem Jahr­zehnt einen Tophit in den bri­tischen Charts (was neben ihm nur Elvis gelang), und eine eigene Wein­marke trug zu wei­terem Ruhm bei. Doch ein Sieg beim Euro­vision Song Contest blieb ihm ver­wehrt. „Mit 40 Jahren Ver­spätung schei­nen die "con­gra­tula­tions" (Glück­wün­sche) nun in Ordnung zu gehen”, wit­zelte die Zeitung „Guar­dian”.

In Spanien wies man jedoch die bri­tischen Ansprüche auf den 68er Sieg ener­gisch zurück. Der Ein­druck, das Franco-Regime habe den Ausgang des Wett­bewerbs mani­puliert, sei völlig über­zogen, betonte die Regis­seu­rin der TV-Doku­men­tation, Montse Fernán­dez. „Der dama­lige Mode­rator Íñigo sprach in all­gemei­ner Form über die Zustände in den 50er und 60er Jahren, nicht über einen bestimm­ten Wett­bewerb.”

Auch die Sän­gerin Massiel setzte sich gegen die Verdäch­tigun­gen zur Wehr: „Ich war damals als Rote ver­schrien, und jetzt soll das Regime mir gehol­fen haben. Was gibt es denn für Beweise für eine solche Behaup­tung?” Massiel ist eine von nur zwei spa­nischen Siegern in der Geschichte des Wett­bewerbs. Um ihr Lied hatte es von Anfang an Ärger gegeben. Es hatte eigent­lich von dem Kata­lanen Joan Manuel Serrat vor­getra­gen werden sollen. Der Musiker ver­zich­tete jedoch, weil er nicht auf Kata­lanisch singen durfte.

Richard macht sich allerdings nur wenig Hoff­nung, nach all den Jahren nachträg­lich zum Sieger erklärt zu werden: „Ich finde es schwer, das Ganze ernst zu nehmen.” Um die Beliebt­heit seines Wett­bewerbs­songs musste der Musiker sich nie Sorgen machen. „Con­gra­tula­tions” ver­kaufte sich welt­weit mehr als eine Million mal, in Deutsch­land hielt der Song sich in den Charts sieben Wochen auf der Nummer eins. Von Annette Reuther und Hubert Kahl, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/magazin/musik/t/rzo423674.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 15:23 © RZ-Online (NewsDesk)
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