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Mittwoch, 07. Mai 08

Wies­baden/München - Urlau­ber sollten sich nicht nur bei Fern­rei­sen, sondern auch bei Schiff­stou­ren im Mit­tel­meer vor­beu­gend gegen Rei­segelb­sucht impfen lassen. An Bord können sich solche Infek­tio­nen rasch aus­brei­ten.

Düs­sel­dorf - Asi­enrei­sende sollten sich grundsätz­lich gegen Hepa­titis A impfen lassen. Eine Anste­ckung kann nach Angaben des Cen­trums für Rei­seme­dizin (CRM) in Düs­sel­dorf zwar meist durch sorg­fäl­tige Hygiene beim...

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Hepatitis-Gefahr an Bord von Kreuzfahrtschiffen

Wies­baden/München - Urlau­ber sollten sich nicht nur bei Fern­rei­sen, sondern auch bei Schiff­stou­ren im Mit­tel­meer vor­beu­gend gegen Rei­segelb­sucht impfen lassen. An Bord können sich solche Infek­tio­nen rasch aus­brei­ten.

Das teilte der Berufs­ver­band Deut­scher Inter­nis­ten (BDI) in Wies­baden mit. Um einen grund­legen­den Schutz vor der auch mit Hepa­titis A bezeich­neten Krank­heit zu erzie­len, reicht eine ein­malige Injek­tion kurz vor der Abreise aus: Bereits nach 14 Tagen weise der Körper eine sehr hohe Zahl an Abwehr­stof­fen auf, so die Exper­ten. Viele Kran­ken­kas­sen über­neh­men die anfal­len­den Kosten.

Im Gegensatz zu Hepatits A steht zur eben­falls gele­gent­lich bei Kreuz­fahr­ten auf­tre­ten­den Hepa­titis E noch kein Impf­stoff zur Ver­fügung. Diese Infek­tion wird laut Prof. Thomas Löscher, Leiter des Tro­pen­insti­tuts in München, haupt­säch­lich durch den Verzehr von ver­unrei­nig­ten Nah­rungs­mit­teln und Geträn­ken über­tra­gen. „Typisch für diese Erkran­kung sind die Gelb­fär­bung von Haut und Augen”, sagt Löscher. Grund sei, dass die Gal­len­farb­stoffe infolge einer Fehl­funk­tion der Leber nicht richtig aus­geschie­den werden.

Die Krank­heit heilt Löscher zufolge nor­maler­weise wieder aus, die Infek­tion kann aber auch tödlich ver­lau­fen. Beson­ders gefähr­det sind wer­dende Mütter in der zweiten Schwan­ger­schafts­hälfte. Hepa­titis E ist vor allem in Süd- und Ostasien, Latein­ame­rika und Afrika ver­brei­tet. Ange­sichts einiger Hepa­titis-E-Fälle zwi­schen Januar und März auf dem bri­tischen Kreuz­fahrt­schiff „Aurora” warnt der Tro­pen­medi­ziner: „Da der Zeit­punkt zwi­schen Anste­ckung und Aus­bruch bei Hepa­titis E etwa 60 Tage beträgt, können weitere Erkran­kungs­fälle nicht aus­geschlos­sen werden.”

Internisten im Netz: www.inter­nis­ten-im-netz.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/magazin/reise/gesundheit/t/rzo422406.html
Freitag, 02. Mai 2008, 16:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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