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Mittwoch, 07. Mai 08

PalermoPalermo - Palermo ist eine Her­aus­for­derung. Auf drei­spu­rigen Straßen fahren oft fünf Autos neben­ein­ander. Und auch durch die schma­len Gassen drängen sich Fahr­zeuge.

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Nischen der Ruhe - Palermo ist nicht überall laut

Palermo - Palermo ist eine Her­aus­for­derung. Auf drei­spu­rigen Straßen fahren oft fünf Autos neben­ein­ander.

Palermo

Die Kathe­drale von Palermo - zu Rosa­lias Grab in der mäch­tigen Kirche pilgern jedes Jahr Tau­sende Gläu­bige. (Bild: dpa/tmn)

Und auch durch die schma­len Gassen drängen sich Fahr­zeuge. Überall schlän­geln sich Vespafah­rer zwi­schen den im Stau ste­hen­den Wagen hin­durch.

Auf den Wochenmärkten preisen Gemü­sehänd­ler und Fisch­ver­käu­fer mit hei­seren Stimmen Schwert­fisch, Zitro­nen und duf­tende Kräuter an. Doch überall im lauten Palermo gibt es auch Nischen der Ruhe. In den Kirchen herrscht eine fast schon unheim­liche Stille. Und neben vielen Haus­ein­gän­gen thronen Hei­ligen­sta­tuen, vor denen Men­schen kurz inne halten. Die Mini­kapel­len, Votiv­tafeln und Statuen der Hei­ligen Rosalia werden von den Ein­woh­nern regel­mäßig mit Kerzen und fri­schen Blumen ver­sorgt. Rosalia war der Über­lie­ferung nach im 12. Jahr­hun­dert eine Nonne, die sich als Ein­sied­lerin in eine Höhle zurück­gezo­gen hatte.

Anfang des 17. Jahr­hun­derts wurden ihre Gebeine auf dem Monte Pel­legrino bei Palermo gefun­den und in den Dom von Palermo über­führt: Genau zu diesem Zeit­punkt soll eine Pest­epi­demie wie durch ein Wunder zu Ende gegan­gen sein. Die Grotte auf dem Monte Pel­legrino ist eine beliebte Wall­fahrtsstätte. Und auch zu Rosa­lias Grab in der Kathe­drale von Palermo pilgern jedes Jahr Tau­sende Gläu­bige.

Neben Rosalia wird in Palermo vor allem Padre Pio verehrt. Auch von ihm sieht man in der ganzen Stadt und in vielen Restau­rants Hei­ligen­bil­der. Padre Pio wurde 1887 im südi­talie­nischen Pie­trel­cina geboren und starb 1968 in San Gio­vanni Rotondo in Apulien. Bei dem Ordens­mann und Pries­ter zeigten sich angeb­lich seit 1918 die Wund­male Christi. Später war er auch als Heiler tätig. Johan­nes Paul II. sprach ihn heilig.

Ein anderes Ziel vieler Besu­cher ist das Kapu­ziner­kon­vent, Con­vento dei Cappuc­cini, an der Piazza Cappuc­cini mit seinen „Cata­combe”. In den unter­irdi­schen Gemäu­ern befin­det sich eine Galerie mit 8000 Toten. Diese Gänge wurden seit 1599 in den Tuff­stein gehauen und zunächst nur für die Bestat­tung von Mönchen genutzt. Später wurden auch andere Männer, Frauen und Kinder hier bei­gesetzt. Die mumi­fizier­ten Leichen, ange­zogen wie Puppen, hängen an den Wänden oder liegen in Nischen gebet­tet.

Wie schön ist es, von dort wieder in das Leben Paler­mos ein­zut­auchen. Kaum steht man auf der Straße, hat einen die Stadt sofort zurück: knat­ternde Vespas, das Hup­kon­zert der Autos und das Rufen der Markt­ver­käu­fer.

INFORMATIONEN: Ita­lie­nische Zen­trale für Tou­ris­mus, Neue Mainzer Straße 26, 603411 Frank­furt, Telefon: 069/23 74 34

INFO: Palermo

ANREISE: Flüge gibt es ab Deutsch­land etwa mit Ali­talia, Luft­hansa oder TUIfly.

REISEZEIT: Die beste Reisezeit für Sizi­lien ist Früh­jahr oder Herbst. Der Hoch­som­mer ist sehr heiß. Die maxi­malen Tem­pera­turen für Palermo liegen im Mai bei 23 Grad, im August bei 30.

Ita­lie­nische Zen­trale für Tou­ris­mus: www.enit-italia.de Von Claudia Steiner, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/02/magazin/reise/reisetipp/t/rzo422275.html
Freitag, 02. Mai 2008, 10:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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