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Mittwoch, 07. Mai 08

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Hamburg - Ein Urlaub an der deut­schen Küste ist laut ADAC im europäi­schen Ver­gleich relativ günstig. Wie der Auto­club in Hamburg mit­teilte, liegen die Feri­enne­ben­kos­ten in Deutsch­land um vier Prozent unter dem...

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Absagen oder reisen? Dilemma für China-Urlauber

Han­nover/Wil­helms­haven - Die Olym­pischen Som­mer­spiele im August in Peking sollen China tou­ris­tisch nach vorne bringen. Die ganze Welt wird auf den Gast­geber schauen.

China-Urlauber

Peking: Die Olym­pischen Spiele dürften viele Tou­ris­ten anlo­cken, die Lage in Tibet andere Urlau­ber dagegen von einer China-Reise abhal­ten. (Bild: dpa/tmn)

Und sie wird durch far­ben­frohe Fern­seh­bil­der etwas über die Viel­falt von China als Rei­seland erfah­ren - soweit die Theorie. Denn schon jetzt schaut die Welt auf China - aller­dings wegen der Men­schen­rechts­lage in Tibet. Mancher, der seine China-Reise schon gebucht hat, bekommt da mora­lische Beden­ken. Fahren oder nicht - diese Ent­schei­dung fällt nicht ganz leicht.

Ist es vertretbar, Urlaub zu machen , wo Men­schen­rechte mit Füßen getre­ten werden? Das ist eine schwie­rige Frage, findet auch Chris­tian Thies, stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des For­schungs­insti­tuts für Phi­loso­phie in Han­nover: „Die Vor­fälle in Tibet sind zu ver­urtei­len. Ich finde es erwä­gens­wert, eine Reise aus mora­lischen Gründen abzu­sagen, auch wenn es sicher wich­tigere Dinge zu tun gibt.” Thies sieht zum Bei­spiel Poli­tiker stärker in der Pflicht als Urlau­ber.

Durch den Ver­zicht auf eine China-Reise gegen Pekings Politik zu pro­tes­tie­ren, sei kein viel­ver­spre­chen­der Ansatz - so denkt dagegen Prof. Torsten Kirst­ges. Ein Rei­seboy­kott würde die poli­tische Führung nicht so stark treffen, dass sich ein Umden­ken in der Tibet-Frage erzwin­gen lasse, sagt der Tou­ris­mus­for­scher an der Fach­hoch­schule Wil­helms­haven. Denn die Bedeu­tung des Tou­ris­mus für Chinas Wirt­schaft sei nicht so groß, dass sich ein erheb­licher Druck ausüben lasse.

Ein Reiseboykott bringe sogar Nach­teile, sagt Kirst­ges: „Tou­ris­mus trägt immer auch zur Ver­stän­digung zwi­schen Völkern und Kul­turen bei. Das geht langsam, aber sehr nach­hal­tig und kann von der poli­tischen Führung auf Dauer auch gar nicht ver­hin­dert werden.” Reisen nach China ermög­lich­ten den Men­schen dort Kon­takte zu Europäern. Und lang­fris­tig steige damit das Ver­ständ­nis im Lande für west­liche Sicht­wei­sen und für Kritik - etwa an der Ver­let­zung von Men­schen­rech­ten.

Hinzu komme, dass China kein Land sei, in dem die Ein­nah­men aus dem Tou­ris­mus fast vollstän­dig bei der Regie­rung landen. Ein Rei­seboy­kott träfe daher nicht zuletzt die Chi­nesen, die Kon­takte ins Ausland suchen und in der Rei­sebran­che arbei­ten. Urlau­ber könnten aber durch­aus Kon­sequen­zen ziehen, so der For­scher. Vernünf­tig sei zum Bei­spiel, über die Rei­seform nach­zuden­ken. Statt sich für die Stan­dard-Pau­schal­rund­reise zu ent­schei­den, seien Begeg­nungs­rei­sen, bei denen Treffen mit Ein­hei­mischen fest zum Pro­gramm gehören, eine gute Alter­native, sagt Kirst­ges. „In China sehe ich das aber kri­tisch”, sagt Thies. „Als Tourist kommt man wahr­schein­lich wenig mit den Men­schen zusam­men, weil man die Sprache nicht spricht.”

Letztlich müsse jeder für sich selbst abwägen und ent­schei­den. Ein kos­ten­loser Rei­serück­tritt aus mora­lischen Gründen kommt dabei aller­dings nicht infrage - denn für einen solchen Schritt fehlt Tou­ris­ten die Hand­habe, sagt die Rei­serecht­lerin Sabine Fischer von der Ver­brau­cher­zen­trale Bran­den­burg in Potsdam. Absagen lasse sich eine Reise zwar immer, aller­dings müssten im Falle Chinas die Urlau­ber die Stor­nokos­ten tragen. Das dürften bei „Olympia-Reisen” im August derzeit - also gut vier­ein­halb Monate vor den Spielen - etwa 30 Prozent des Rei­seprei­ses sein. Von Carina Frey und Andreas Heimann, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/01/magazin/reise/t/rzo413807.html
Dienstag, 01. April 2008, 10:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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