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Mittwoch, 07. Mai 08

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EM-Spielort Innsbruck macht seine Berge zu Fankurven

Inns­bruck - Noch beach­tet niemand die großen Fern­seher. Doch im Juni werden die Plätze davor begehrt sein.

Innsbruck_Seilbahn

Die Seil­bahn-Fahrt von Inns­brucks Zentrum bis zur See­grube auf 1900 Metern Höhe dauert inklu­sive Umstei­gen 25 Minuten. (Bild: Inns­bruck Tou­ris­mus/dpa/tmn)

Die Gast­stube auf der See­grube ober­halb von Inns­bruck in 1900 Metern Höhe ist einer der außer­gewöhn­lichs­ten Orte, um Spiele der Fußball-EM zu gucken.

Hier oben haben Besucher eine herrliche Aus­sicht auf die Stadt und hinüber zum Alpen­haupt­kamm - auch deshalb lohnt sich zur EM ein Abste­cher in die Tiroler Lan­des­haupt­stadt. Auch die anderen Plätze, an denen während der EM die Fans feiern sollen, können sich sehen lassen, etwa die Ber­gisel­schanze. Zu ihren Füßen fiebern jeden Januar mehr als 20 000 Men­schen mit, wenn es bei der Vier­schan­zen­tour­nee um Meter und Medail­len geht. Fast genauso viele Fans sollen sich auf einer rie­sigen Lein­wand die EM-Spiele anschauen. „Das wird keinen Ein­tritt kosten”, sagt Chri­stoph Platz­gum­mer, Inns­brucks Vize­bür­ger­meis­ter und EURO-Koor­dina­tor.

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Über Maria-The­resien-Straße und umlie­gende Plätze und Gassen wird sich während der EM die Fan­meile erstre­cken. (Bild: Inns­bruck Tou­ris­mus/dpa/tmn)

Ein Schräg­auf­zug bringt Besu­cher vom Auslauf hoch zur Schanze. Oben gibt es ein Café und eine Aus­sichts­platt­form - jeweils mit Blick über Inns­bruck und auf die Berge der Nord­kette. Dort drüben, auf der Nord­seite des Inntals, liegt die See­grube, auf die eine Seil­bahn führt. Nur rund 25 Minuten dauert die Fahrt vom Zentrum aus, einmal Umstei­gen inklu­sive. Der erste Abschnitt der Nord­ket­ten­bahn führt bis auf 860 Meter Höhe. Er wurde kom­plett neu gebaut und ist erst seit Ende 2007 in Betrieb. In den vier Sta­tio­nen dieses Abschnitts kommen die Bahnen unter Hauben aus mattem, gebo­genem Glas zum Stehen.

Wer sowohl zur Bergiselschanze als auch zur See­grube hin­auf­sehen will, geht in die Maria-The­resien-Straße. Über diese „Pracht­straße” und die umlie­gen­den Gassen und Plätze wird sich zur EM die Fan­meile erstre­cken. „Es wird zum Bei­spiel einen Platz mit Beach­soc­cer und Strand­bar geben und auch Spiel­mög­lich­kei­ten für Kinder”, sagt Platz­gum­mer. An die Maria-The­resien- schließt sich die Fried­rich-Straße an. Sie endet beim Wahr­zei­chen der Stadt, dem Gol­denen Dachl.

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Wahrzeichen mit Ziegeln: Das Goldene Dachl anzu­schauen, gehört für Inns­bruck-Besu­cher zum Pflicht­pro­gramm. (Bild: Öster­reich Werbung/dpa/tmn)

In Inns­brucks Mes­sezen­trum ent­steht zur EM ein Fandorf mit rund 2500 Schlaf­plät­zen. Wer in einem Bett näch­tigen will, bezahlt 25 Euro - mit eigener Iso­matte ist es 10 Euro bil­liger. Auf einer Lein­wand werden auch hier die Spiele gezeigt, die Sperr­stunde ist auf­geho­ben.

Live-Fußball gibt es dreimal im Tivoli-Stadion. Eigent­lich haben nur etwa 15 000 Zuschauer Platz, doch die Kapa­zität wurde zur EM auf etwa das Dop­pelte erhöht. Dazu hat das Stadion auf einer Geraden und hinter den Toren einen Ober­rang erhal­ten. Rund 30 Mil­lio­nen Euro hat die Auf­sto­ckung gekos­tet - die Kosten für den Abbau des Ober­rangs nach dem Turnier mit­gerech­net. Denn das ursprüng­liche Platz­ange­bot reicht völlig: Das Tivoli ist die Heimat des FC Wacker Inns­bruck, und der kämpft gegen den Abstieg aus Öster­reichs Bun­des­liga. Das war nicht immer so: Zehn Meis­ter­titel konnte die Mann­schaft schon feiern.

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Wer auf die Ber­gisel­schanze hin­auffährt, hat einen herr­lichen Blick auf die Berge der Nord­kette samt der See­grube. (Bild: Inns­bruck Tou­ris­mus/dpa/tmn)

Großer Star war Ende der 80er Jahre Hansi Müller. „Ich kam von Inter Mailand, und da hat man gesagt: Da stimmt doch was nicht”, erzählt Inns­brucks offi­ziel­ler EM-Bot­schaf­ter. Dabei stimmte fast alles für den Club: Zwei Meis­ter­titel und ein Cup-Sieg wurden bis 1990 geholt. „Da hat Eupho­rie geherrscht”, sagt Mit­tel­feld-Motor Müller, der 42 Mal für die deut­sche Natio­nalelf gespielt hat. 2000 bis 2002 gab es noch einmal drei Titel in Folge. „Unser letzter Meis­ter­trai­ner war Jogi Löw”, sagt Armin Weber von der Fanini­tia­tive Inns­bruck. Dann folgte der Absturz: Der Verein hatte Mil­lio­nen an Schul­den angehäuft und meldete Konkurs an. Nur dank einer Spiel­gemein­schaft mit einem Klein­stadt­club ging es weiter.

Eine ganz besondere Fanzone wird es zur EM auf der See­grube geben: ein VIP-Zelt. Wer sich darin ver­wöh­nen lassen möchte, ist zu Preisen ab 240 Euro dabei. Für den Blick von hier auf Inns­bruck und die Alpen muss der Zutritt zum Zelt aber gar nicht sein - und für den Fußball gibt es nebenan in der Gast­stube die großen Fern­seher.

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Innsbrucks Tivoli-Stadion wurde für die EM auf­gestockt und fasst jetzt rund 30 000 Zuschauer. (Bild: Inns­bruck Tou­ris­mus/dpa/tmn)

INFO: EM-Stadt Inns­bruck

In Innsbruck werden folgende EM-Spiele aus­getra­gen: 10. Juni: Spanien - Russ­land (18.00 Uhr); 14. Juni: Schwe­den - Spanien (18.00 Uhr); 18. Juni: Russ­land - Schwe­den (20.45 Uhr)

INFORMATIONEN: Inns­bruck Tou­ris­mus, Burg­gra­ben 3, A-6021 Inns­bruck; Info- und Buchungs­hot­line, auch für das Fancamp: 0043/512/91 2008

Offi­zielle Tou­ris­mus-Infor­matio­nen über Inns­bruck: www.inns­bruck.info

Infos zur „Host City Inns­bruck-Tirol”: www.inns­bruck-tirol08.at Von Florian Oertel, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/15/magazin/reise/t/rzo417553.html
Dienstag, 15. April 2008, 9:22 © RZ-Online (NewsDesk)
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