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Mittwoch, 07. Mai 08

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Hamburg - Ein Urlaub an der deut­schen Küste ist laut ADAC im europäi­schen Ver­gleich relativ günstig. Wie der Auto­club in Hamburg mit­teilte, liegen die Feri­enne­ben­kos­ten in Deutsch­land um vier Prozent unter dem...

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Der Mont-Saint-Michel wird 1300 Jahre alt

Paris - Der Mont-Saint-Michel, der nach dem Eif­fel­turm und dem Schloss von Ver­sail­les zur meist besuch­ten Sehens­wür­dig­keit Frank­reichs gehört, feiert in diesem Jahr sein 1300-jäh­riges Jubiläum.

Mont-Saint-Michel

Die berühmte felsige Insel mit dem Bene­dik­tiner­klos­ter vor der Küste der Nor­man­die wird 1300 Jahre alt. (Bild: Mikutta/dpa)

Mehr als 3 Mil­lio­nen Besu­cher strömen jähr­lich auf die berühmte felsige Insel mit dem Bene­dik­tiner­klos­ter vor der Küste der Nor­man­die. Die Fei­erlich­kei­ten, die am 1. Mai begin­nen und mehrere Monate dauern, werden noch mehr Tou­ris­ten und Pilger anzie­hen, denn auf dem Pro­gramm stehen neben Kon­zer­ten, Fes­tivals und Aus­stel­lun­gen auch der Besuch von Papst Bene­dikt XVI. im Sep­tem­ber.

Die Entstehung des berühmten „magischen Glau­bens­ber­ges des Abend­lan­des” soll auf das Jahr 708 zurück­gehen. Der Legende nach erschien der Erz­engel Michael dem Bischof von Avran­ches mit dem Auftrag, auf dem Felsen im Meer eine Kirche zu bauen. Doch dieser folgte der wie­der­hol­ten Auf­for­derung nicht, bis ihm der Engel mit dem Finger ein Loch in den Schädel brannte.

Schon von weitem ist die zwi­schen dem 10. und 15. Jahr­hun­dert erbaute riesige Abtei­kir­che zu erken­nen, welche die 55 000 Qua­drat­meter große Insel domi­niert. Mit ihrem Glock­enturm, auf dem die ver­gol­dete Bronze-Statue des Hei­ligen Michael thront, ist sie ein ein­zig­arti­ges Denkmal mit­tel­alter­licher Kloster- und Fes­tungs­archi­tek­tur. Beson­ders beein­dru­ckend ist der herr­liche Kreuz­gang mit ver­setzt ange­ord­neten Säulen, die aus eng­lischem Muschel­mar­mor sind. Im 13. Jahr­hun­dert galt das Bauwerk in Schwin­del erre­gen­der Höhe als ein Wunder. Seit 1979 zählt die Klos­ter­insel zum Welt­kul­tur­erbe der UNESCO.

Die Geschichte der Felseninsel ist ebenso wech­sel­haft wie ihre Gezei­ten: Im Jahr 1254 wurde der Mont-Saint-Michel zur könig­lichen Festung erklärt und hielt im Hun­dert­jäh­rigen Krieg zwi­schen England und Frank­reich (1237-1453) allen feind­lichen Angrif­fen stand. Während der Reli­gions­kriege schließ­lich begann der all­mäh­lich Verfall und im Zuge der franzö­sischen Revo­lution die Säku­lari­sie­rung des Berges, der zum Gefäng­nis wurde, was er bis 1863 blieb. Nur knapp zehn Jahre später wurde er zum his­tori­schen Monu­ment erklärt und restau­riert. Doch erst seit 1966 leben wieder Mönche auf der Klos­ter­insel.

Heute ist der Mont-Saint-Michel das Wahr­zei­chen der Nor­man­die und ein bedeu­ten­der Wall­fahrts­ort. So werden am 28. Sep­tem­ber tau­sende von Pilgern zu einer fei­erli­chen Messe erwar­tet, an der anläss­lich des Namens­tages des Hei­ligen Erz­engels Michael zahl­rei­che europäi­sche Bischöfe mit dem Vor­namen Michael erwar­tet werden.

Für viele Pilger und Touristen gehen von dem Klos­ter­berg ein beson­derer Zauber und eine beson­dere spi­ritu­elle Kraft aus, die teil­weise auf den Gezei­ten­wech­sel zurück­gehen soll. Gegen die Ver­lan­dung der Bucht des „Hei­ligen Berges des Abend­lan­des” wurden 2006 Arbei­ten für mehr als 160 Mil­lio­nen Euro begon­nen. Bis 2012 soll der Mont-Saint-Michel wieder von Wasser umspült und von den höchs­ten Gezei­ten Europas über­flu­tet werden. Von Sabine Glau­bitz, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/28/magazin/reise/t/rzo421290.html
Montag, 28. April 2008, 16:16 © RZ-Online (NewsDesk)
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