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Mittwoch, 07. Mai 08

PostkutscheStern­berg - In Meck­len­burg geht wieder die Post ab: Mit dem ori­ginal­getreuen Nachbau einer eng­lischen „Mail-Coach” von 1806 bricht der Land­wirt Helmut Deutsch­kämer nun wieder regel­mäßig zu Tage­stou­ren im Kreis Parchim...

Baabe - Damit All­ergi­ker weit­gehend beschwer­defrei ihren Urlaub ver­brin­gen können, hat sich das Ost­see­bad Baabe auf Rügen als erster Urlaub­sort an der Küste einem Zer­tifi­zie­rungs­ver­fah­ren zur „all­ergi­ker­freund­lichen...

Hamburg - Urlau­ber in Däne­mark können vom 19. bis 22. Juni kos­ten­los mehr als 5000 Drachen auf der Nord­seein­sel Fanø zuschauen. Beim 24. Dra­chen­fes­tival sind Flug­geräte in Tier­for­men und riesige Wind­spiele am Strand...

Hamburg - Auf Reisen fühlen sich die meisten Deut­schen im Auto am sichers­ten. Das geht aus einer aktu­ellen reprä­sen­tati­ven Umfrage für die Zeit­schrift „stern” hervor. Demnach nannten 42 Prozent der Befrag­ten das Auto...

Hamburg - Ein Urlaub an der deut­schen Küste ist laut ADAC im europäi­schen Ver­gleich relativ günstig. Wie der Auto­club in Hamburg mit­teilte, liegen die Feri­enne­ben­kos­ten in Deutsch­land um vier Prozent unter dem...

Hamburg - Das Wasser in der Nord- und Ostsee wird all­mäh­lich wärmer: Im Schnitt werden derzeit vor den deut­schen Küsten zwei bis drei Grad mehr gemes­sen als in der Vor­woche.

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Im Urlaubsparadies Italien kriselt es

Rom - Das präch­tige Kolos­seum zieht als Symbol der Ewigen Stadt unge­bro­chen Mil­lio­nen Tou­ris­ten an.

Toskana

Landschaften wie die Toskana locken zwar viele deut­sche Urlau­ber an, ins­gesamt wird Ita­liens Anteil am Tou­ris­mus-Welt­markt aber kleiner. (Bild: Segbers/dpa/tmn)

Die Gondeln in Venedig und die Dolo­miten in Süd­tirol wirken weiter wie Magnete auf Urlau­ber. Und doch spricht Italien von einer Krise der Rei­sebran­che.

Die Tourismusbranche, die mehr als 156 Mil­liar­den Euro jähr­lich umsetzt und jeden neunten Ita­lie­ner beschäf­tigt, gibt Anlass zur Sorge: Während der Tou­ris­mus-Welt­markt stark wächst, legt das einst so ver­wöhnte Mit­tel­meer­land nur noch dürftig zu. Die Verant­wort­lichen schla­gen Alarm und spre­chen von einem Ima­gever­lust.

„Unser Land läuft heute Gefahr, nicht mehr als antik, sondern als alt ange­sehen zu werden, nicht mehr als Garten Europas, statt­des­sen als Müll­kippe”, bringt es die römi­sche Tages­zei­tung „La Repubb­lica” auf den Punkt. Wie ein Bume­rang schei­nen sie also zu wirken, jene Schlag­zei­len und Bilder von den stin­ken­den Müll­ber­gen in Neapel und vom gepansch­ten Wein bis zum dioxin­hal­tigen Moz­zarella, das setzt „Bella Italia” in diesen Monaten beson­ders zu. Eine vom Touring Club Ita­liano (TCI) mit her­aus­gege­bene Bilanz zeigt indes­sen, dass dieser Trend nicht neu ist. Der Welt­meis­ter von 1970 ist, gemes­sen an der Zahl der Besu­cher, nach und nach auf Platz fünf abge­rutscht.

„Auch China hat uns überholt”, hält der Touring Club fest und stellt einige Zahlen dazu: Die Über­nach­tun­gen haben in den ver­gan­genen zehn Jahren in Italien nur noch mäßig zuge­nom­men; der Welt­markt­anteil am Tou­ris­mus sank seit dem Jahr 1995 von 6,8 auf 4,9 Prozent und wird weiter stark schrump­fen.

Immerhin: Zumin­dest bei den deut­schen Urlau­bern scheint das Land eine kleine Renaissance zu erleben. Einer reprä­sen­tati­ven Studie der BAT-Stif­tung für Zukunfts­fra­gen in Hamburg zufolge landet Italien in diesem Jahr auf Platz eins der belieb­tes­ten Rei­selän­der der Bun­des­bür­ger - zum ersten Mal wieder seit Anfang der 80er Jahre. Ein Plus von 2,1 Prozent und ins­gesamt 10,1 Mil­lio­nen Besu­cher zählt die BAT-Studie.

Deutschland ist für Italien der wich­tigste Markt - ein Drittel aller Gäs­teankünfte ent­fal­len auf deutsch­spra­chige Länder. Doch unterm Strich reicht das offen­bar nicht aus, um dem Land von Pizza und Pasta ein größe­res Stück an dem immer noch wach­sen­den welt­wei­ten „Tou­ris­mus­kuchen” zu sichern. „In dem umkämpf­ten Markt fehlt in Italien eine lei­tende Hand, jeder macht hier nur seinen Stiefel”, erläu­tert Valerio De Molli von der Bera­ter­firma „The Euro­pean House-Ambro­setti”. Das Land sei müde, ihm fehle die klare Stra­tegie, und auch im Online-Tou­ris­mus liege es zurück.

Aber nicht nur die Ita­lie­ner selbst seien schuld und auch nicht nur die Branche mit ihren Kom­muni­kati­ons­pro­ble­men im Inter­net-Zeit­alter, meint der Kul­turan­thro­pologe Marino Niola aus Neapel. „Auch die inter­natio­nalen Medien haben Ita­liens Negativ-Image mit auf­gebaut”, klagte Niola in einem Inter­view: „Es gibt zu viel dre­ckige Folk­lore, wir müssen unseren guten Ruf wieder auf­polie­ren.” Die Folk­lore, die er meint, das sind die Bilder vom bren­nen­den Müll, die Schlag­zei­len von der Mafia, vom gepansch­ten Wein oder Oli­venöl.

Auch die Hotelpreise schrecken vie­ler­orts Urlau­ber ab, die den Euro dreimal umdre­hen müssen. Und die Flug­gesell­schaft Ali­talia, einst der Stolz der Nation, geht an Krücken. Solche Hiobs­bot­schaf­ten kümmern Italien-Lieb­haber nicht, aber sie schla­gen doch zu Buche. Von Hanns-Jochen Kaffsack, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/06/magazin/reise/t/rzo423212.html
Dienstag, 06. Mai 2008, 11:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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