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Mittwoch, 07. Mai 08

PostkutscheStern­berg - In Meck­len­burg geht wieder die Post ab: Mit dem ori­ginal­getreuen Nachbau einer eng­lischen „Mail-Coach” von 1806 bricht der Land­wirt Helmut Deutsch­kämer nun wieder regel­mäßig zu Tage­stou­ren im Kreis Parchim...

Baabe - Damit All­ergi­ker weit­gehend beschwer­defrei ihren Urlaub ver­brin­gen können, hat sich das Ost­see­bad Baabe auf Rügen als erster Urlaub­sort an der Küste einem Zer­tifi­zie­rungs­ver­fah­ren zur „all­ergi­ker­freund­lichen...

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Hamburg - Ein Urlaub an der deut­schen Küste ist laut ADAC im europäi­schen Ver­gleich relativ günstig. Wie der Auto­club in Hamburg mit­teilte, liegen die Feri­enne­ben­kos­ten in Deutsch­land um vier Prozent unter dem...

Hamburg - Das Wasser in der Nord- und Ostsee wird all­mäh­lich wärmer: Im Schnitt werden derzeit vor den deut­schen Küsten zwei bis drei Grad mehr gemes­sen als in der Vor­woche.

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Zeugnisse vieler Völker prägen Sofia

Sofia - Hoch über den Auto­kolon­nen thront die Sofia.

Nationaltheater von Sofia

Architektur als Spie­gel­bild der Stadt­geschichte: Das Natio­nalthea­ter von Sofia stammt aus der Zeit kurz vor dem Ersten Welt­krieg. (Bild: Frank/dpa/tmn)

Die Skulp­tur im wal­len­den Kleid steht auf der Spitze einer Säule und blickt auf die Stadt, die den glei­chen Namen trägt wie sie selbst.

Sie schaut auf protzige Sowjetbauten und goldene Kirch­kup­peln, auf stei­nerne Arkaden, spie­gelnde Hoch­haus­fassa­den und Straßen, unter denen Ruinen aus der Römer­zeit liegen. Gilt die Skulp­tur, die seit 2001 eine Kreu­zung im Zentrum ziert, mit ihrem jungen Gesicht als moder­nes Symbol der bul­gari­schen Haupt­stadt, so befin­den sich nicht weit ent­fernt die Zeug­nisse der Ver­gan­gen­heit.

Nur eine Straßen­ecke weiter steht Vent­ses­lav Nikolov. Der hoch­gewach­sene Mann zeigt auf einen schlich­ten Brunnen: „Das ist der Grund, warum Sofia an dieser Stelle errich­tet wurde”, sagt er und meint den heißen Was­ser­strahl, der sich in das Becken ergießt. Schon in der Antike war der Ort für seine Mine­ral­was­ser­quel­len bekannt. Sie zogen viele Völker an: den Stamm der Serdi, die Römer und Bul­garen, die Byzan­tiner und Osmanen. Jedes Volk hin­ter­ließ Spuren, zer­störte, über­baute und schuf neue Bau­werke. Das ist auch heute noch so. Nicht umsonst heißt der Wer­bespruch der Stadt „Wächst, aber altert nicht”.

Besonders spiegelt sich das Kommen und Gehen der Kul­turen in den Got­tes­häu­sern wieder. Hinter dem Brunnen erhebt sich das Mina­rett der Banya Ba¨i-Moschee, die im 16. Jahr­hun­dert von den Türken errich­tet wurde. Wenig weiter stoßen Besu­cher auf die sephar­dische Syn­agoge von 1909. „Man muss nur ein paar Minuten spa­zie­ren gehen und kann Kirchen aller Reli­gio­nen und Zeiten besich­tigen”, sagt Nikolov. „Es ist wie ein Gang durch unsere Geschichte.” Dann biegt er um eine Ecke und zeigt auf den Markt, der sich ein paar Straßenzüge von Moschee und Syn­agoge ent­fernt erstreckt: „Auf diesem Markt kaufen die Sofio­ter ein. Hier trifft man arme Leute und Zigeu­ner, hier schreit man viel und feilscht um die Ware, hier bekommt man ein Gefühl vom Orient.”

Einige Markt­frauen standen schon zu sowje­tischen Zeiten hier, um sich durch den Verkauf von Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten etwas Geld zu ver­die­nen. Zwi­schen den Ständen voller Obst und Gemüse, preis­wer­ter Klei­dung und Honig, Gewür­zen, Oli­venöl und Schafs­käse stehen auch Holz­stände voller Keramik. Längst gibt es die Schüs­seln, Teller und Tassen mit dem typi­schen bul­gari­schen Muster aus feinen Ringen und Tropfen nicht nur in Braun, sondern in sämt­lichen Farben.

Ein ganz anderer Markt befindet sich vor der Aleksan­der-Nevski-Kathe­drale, einem Kup­pel­bau, der um 1900 errich­tet wurde. Auf einer kleinen Grün­anlage bieten Händler antiken Schmuck, Ikonen, Orden, Feld­fla­schen, Kameras und Büsten feil. Auch Waren, die an dunkle Zeiten erin­nern, sind dabei: Anste­cker aus der Nazi­zeit und Orden, die einst an den Uni­for­men sowje­tischer Offi­ziere steck­ten.

Die Stadt wächst, die Preise steigen. Wem es in Sofia zu hek­tisch ist, der kann in weniger als einer Stunde auch auf einem Gipfel stehen. Wie die Sofia-Skulp­tur schaut Nikolov nun in die Ferne und erblickt die Sil­hou­ette des nahe gele­genen Vito¨a-Gebir­ges. Bul­gari­ens Haupt­stadt ist ein guter Aus­gangs­punkt für Aus­flüge. „Das ist einer der größten Schätze Sofias”, sagt Nikolov - ein Schatz, der der Stadt in allen Zeiten trotz wech­seln­der Herr­scher erhal­ten blieb.

Informationen: Bulgarisches Frem­den­ver­kehrs­amt, Ecken­hei­mer Land­straße 101, 60318 Frank­furt, Telefon: 069/29 52 48; Stadt­führun­gen auf Deutsch: Odyss­eia-in, Telefon von Deutsch­land: 00359/2/989 05 38

Bulgarisches Frem­den­ver­kehrs­amt: www.bul­garia­tra­vel.org/de

Stadtführungen auf Deutsch: www.odyss­eia-in.com Von Alex­andra Frank, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/06/magazin/reise/t/rzo423213.html
Dienstag, 06. Mai 2008, 11:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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