IVWPixel Zählpixel
NachrichtenSportMagazinService
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Kino Kino-News Musik Szene Reise Charts Event-Kalender Ticket-Shop
Archiviert am
Mittwoch, 07. Mai 08

Maggie GyllenhaalLos Angeles - Maggie Gyl­len­haal, die ab August als Batmans Geliebte in „The Dark Knight” auf der Lein­wand zu sehen ist, will für Sam Mendes vor die Kamera treten.

Phillip NoyceLos Angeles - Der aus­tra­lische Regis­seur Phillip Noyce, der so unter­schied­liche Filme wie „Catch A Fire”, „Der stille Ame­rika­ner” und „Die Stunde der Patrio­ten” drehte...

Los Angeles - In dem Acti­onstrei­fen „Ninja Assas­sin”, der seit Ende April in Babels­berg gedreht wird, wird der korea­nisch-ame­rika­nische Schau­spie­ler Rick Yune („Stirb an einem anderen Tag”) als Böse­wicht vor die...

Los Angeles - Nicole Kidman, die bereits in dem Musical „Moulin Rouge” ihre San­ges­kunst unter Beweis stellte, wird die bri­tische Sän­gerin Dusty Spring­field auf der Lein­wand ver­kör­pern.

Los Angeles - Der ame­rika­nische Komö­diant Demetri Martin ver­han­delt um die Haup­trolle in Ang Lees nächs­tem Projekt „Taking Wood­stock”, berich­tet „Variety”.

Nürn­berg - Zwei Drittel der Deut­schen fühlen sich jünger als sie sind. In der Gruppe der 30- bis 69-Jäh­rigen beträgt der ent­spre­chende Anteil sogar 80 Prozent, ergab eine Umfrage unter fast 1500 Befrag­ten.

Männer und Frauen sind anders - aber worin wirklich?

Hamburg - Der Kampf der Geschlech­ter - und damit auch deren Anzie­hungs­kraft auf­ein­ander - wird auch durch die vielen kleinen und großen Unter­schiede zwi­schen Mann und Frau bestimmt. Dabei genügen Vielen als Erklärung bereits klas­sische Gegen­satz­paare.

Barbara und Allan Pease

Die US-Autoren Barbara und Allan Pease haben einige gängige Geschlech­ter­kli­schees geprägt. (Bild: dpa)

Das US-Geschwis­ter­paa­res Allan und Barbara Pease haben etwa die Kli­schees „Männer hören nicht zu und Frauen parken schlecht ein” oder „Männer zappen und Frauen wollen immer reden” bekannt gemacht. Die Wis­sen­schaft hat über diese Verein­fachung hinaus jedoch viel mehr geklärt, wenn auch fast ebenso viel weiter frag­lich bleibt - vor allem bei Befun­den über neue Trends.

„Männer. Neue Erkenntnisse über ein schwa­ches Geschlecht”, hieß es kürz­lich auf der Titel­seite der Zeit­schrift „Psy­cho­logie heute”. Im ent­spre­chen­den Titel­bei­trag kon­sta­tiert der ame­rika­nische Sozi­alpsy­cho­loge Roy F. Bau­meis­ter, das männ­liche Geschlecht sei vor allem extre­mer als das weib­liche. Es gebe zwar viel mehr männ­liche Nobel­preisträ­ger und Staats­chefs als weib­liche, aber auch mehr Kri­minelle, Junkies, Dumme und schlicht Ver­lie­rer unter Männern als unter Frauen; auch sei der Anteil klein­gewach­sener Men­schen unter Männern deut­lich höher als unter Frauen. Schon in einer frühe­ren Ausgabe hieß es in der Zeit­schrift „Aus­lauf­modell Mann. Wie das starke Geschlecht zum schwa­chen wurde”. Vor­gestellt wurde das Buch des bri­tischen Gene­tikers Steve Jones mit dem pro­vokan­ten Titel „Der Mann. Ein Irrtum der Natur?”.

Und die Frauen? Auf­fal­lend viele wis­sen­schaft­liche Befunde wider­spre­chen jeden­falls ihrem Ruf - auch dem als treu sorgend und monogam. Die Ame­rika­ner Todd Sha­ckel­ford und Aaron Goetz befrag­ten 500 Men­schen und fanden heraus, dass Frauen von Natur aus eher auf Sex mit wech­seln­den Part­nern aus seien als Männer. Als Grund nannten sie in der Fach­zeit­schrift „Current Direc­tions in Psy­cho­logi­cal Science” einen durch die Evo­lution erklär­baren Trieb, das Erb­mate­rial des mög­lichst besten Mannes wei­ter­zuge­ben. Dabei sei eine Viel­zahl sexu­eller Kon­takte in mög­lichst kurzen Abstän­den, wo sich das beste, wider­stands­fähigste Sperma durch­setzt, am sinn­volls­ten. Wie weit Frauen diesem Drang aller­dings nach­geben, ist nach dem Befund der Studie dann doch gesell­schaft­lich bedingt.

Überraschend ist sicherlich auch das, was die deutsch-ame­rika­nische Lite­ratur­wis­sen­schaft­lerin Eli­sabeth Bronfen von der Uni­ver­sität Zürich zum Thema Mutter zu sagen hat. „Die seman­tische Auf­wer­tung der Mutter als die Reine, Gute, Schüt­zende und Nährende ist ein Resul­tat der bür­ger­lichen Kultur”, sagte sie kürz­lich dem Nach­rich­ten­maga­zin „Der Spiegel” anläss­lich der gehäuf­ten Fälle von Kind­stötun­gen in Deutsch­land. Dieses Bild der beschüt­zen­den Mutter komme aus dem 18. Jahr­hun­dert, aus der Emp­find­sam­keit und der Roman­tik. Was wir heute Mutter nennen, ist nach ihrer Deutung ein „Kon­strukt”.

Zur Deutung des bio­logi­schen Beschüt­zer­triebs als zärt­liche Mut­ter­liebe bemerkte die Wis­sen­schaft­lerin, diese Schutz­funk­tion sei bei Men­schen längst auf­geweicht. „Wir schi­cken unsere Kinder in den Krieg. Die Wahr­heit ist doch: In dem Moment, in dem ins Spiel kommt, was uns als Men­schen aus­macht - unsere Fan­tasien, unser Selbst­bild, unsere Süchte -, sind wir auch bereit, unsere Kinder zu opfern.”

Die amerikanische Neurobiologin und Neu­ropsych­iate­rin Louann Bri­zen­dine defi­niert die Mut­ter­rolle aber als eine ganz beson­dere. In ihrem Best­sel­ler „Das weib­liche Gehirn. Warum Frauen anders sind als Männer” stellt sie fest, dass Frauen mit der Mut­ter­schaft „ein anderer Mensch” würden. Durch die Mut­ter­schaft ver­ändere sich ihr Gehirn - „mit seiner Struk­tur und mit seinen Funk­tio­nen; und in vie­ler­lei Hin­sicht sind die Verän­derun­gen nicht mehr rück­gän­gig zu machen.” Das Produkt dieser Verän­derun­gen sei ein Gehirn, das die Mutter zwinge, anders als früher zu rea­gie­ren und im Leben neue Prio­ritäten zu setzen. „Sie baut zu dem neuen Men­schen eine Bezie­hung auf, wie sie noch niemals eine zu jemand anderem hatte. Es geht um Leben und Tod.”

Brizendine hat mit der Grund­these ihres Buchs, dass Frauen von Geburt an ganz anders seien als Männer, hef­tigen Wider­spruch geern­tet - vor allem, aber nicht nicht nur von Femi­nis­tin­nen. Sie wendet sich mit ihrer These nämlich auch gegen die Ende der 60er Jahre auf­gekom­mene These der „Gleich­heit der Geschlech­ter” und die „Unisex-Per­spek­tive”, etwa bei der Kin­der­erzie­hung.

Es bleibt die Frage, ob Frauen und Männer andere Men­schen sind. Die Wis­sen­schafts­jour­nalis­tin Eva-Maria Schnurr brachte einen umfang­rei­chen Beitrag zur ein­schlä­gigen The­matik im Magazin „Zeit Wissen” auf den ein­präg­samen, viel­leicht für manche pro­vozie­ren­den Punkt: „Frauen sind auch nur Männer”. Von Rudolf Grimm, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/03/27/magazin/szene/t/rzo412761.html
Donnerstag, 27. März 2008, 17:19 © RZ-Online (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum    

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet

Sudoku

Kino
Event-Kalender
Kino-Memo-Quiz
Kino-Memo-Quiz
Doppelkarten für Koblenz
oder Mainz zu gewinnen!
Druckversion