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Mittwoch, 07. Mai 08

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Phillip NoyceLos Angeles - Der aus­tra­lische Regis­seur Phillip Noyce, der so unter­schied­liche Filme wie „Catch A Fire”, „Der stille Ame­rika­ner” und „Die Stunde der Patrio­ten” drehte...

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Los Angeles - Nicole Kidman, die bereits in dem Musical „Moulin Rouge” ihre San­ges­kunst unter Beweis stellte, wird die bri­tische Sän­gerin Dusty Spring­field auf der Lein­wand ver­kör­pern.

Los Angeles - Der ame­rika­nische Komö­diant Demetri Martin ver­han­delt um die Haup­trolle in Ang Lees nächs­tem Projekt „Taking Wood­stock”, berich­tet „Variety”.

Nürn­berg - Zwei Drittel der Deut­schen fühlen sich jünger als sie sind. In der Gruppe der 30- bis 69-Jäh­rigen beträgt der ent­spre­chende Anteil sogar 80 Prozent, ergab eine Umfrage unter fast 1500 Befrag­ten.

Die Flirtsaison ist eröffnet

Hamburg - Knospen sprießen, Vögel zwit­schern und die Cabrio- und Son­nen­bril­len-Dichte steigt dra­matisch.

Die Flirtsaison ist eröffnet

Der Früh­ling ist da: Carlota und Vicente sitzen in Hamburg vor einem Cafe und genießen das Son­nen­wet­ter. (Bild: dpa)

Egal, ob sich die Tem­pera­turen in der Nacht mit­unter noch um den Gefrier­punkt bewegen, die Flirt­sai­son ist eröff­net.

Denn selbst die zartesten Son­nen­strah­len erwär­men nicht nur die Wangen, sondern vor allem die Gemüter. Win­ter­män­tel werden gelüf­tet, Schals gelo­ckert, Früh­lings­gefühle bekom­men freien Lauf. Alles nur Gefühls­dusel? Kei­nes­wegs, auch wenn sich Wis­sen­schaft­ler uneins über die Ursa­chen sind, die Sym­ptome sind ein­deu­tig: beste Laune und Krib­beln im Bauch.

„Durch das Son­nen­licht und mehr Hel­lig­keit wird das Hormon Sero­tonin ver­stärkt aus­geschüt­tet und das lässt uns ins­gesamt wacher und vitaler werden”, sagt der Bio­psy­cho­loge Peter Walsch­bur­ger von der Freien Uni­ver­sität Berlin. Bei mehr Licht pro­duziert der Körper außer­dem weniger vom Schlaf­hor­mon Mela­tonin. Die Stim­mung steigt und damit die Lust auf Flirts und Sex. Doch das ist längst nicht alles.

„Für die durchaus wissenschaftlich umstrit­tenen Früh­lings­gefühle gibt es phy­sio­logi­sche, chro­nobio­logi­sche und psy­cho­logi­sche Gründe”, sagt Walsch­bur­ger. Dabei seien es vor allem die psy­cho­logi­schen Aspekte, die uns im Früh­ling auf­blühen ließen. „Die Anre­gungs­bedin­gun­gen sind einfach besser als im Winter”, sagt er. Frauen trügen wieder kürzere Röcke und tiefere Dekol­letés. Das schaffe Anreize.

„Der Früh­ling bietet ganz einfach mehr Mög­lich­kei­ten”, sagt auch Nina Deißler - und sie muss es wissen. Seit Jahren bietet die Ham­bur­gerin Flirt­semi­nare an. „Mar­kante Punkte für den Wunsch nach einer Bezie­hung sind immer um Weih­nach­ten herum und im Früh­ling”, sagt sie. Da seien im Früh­ling die Chancen oft besser und zwar aus ganz prak­tischen Gründen. „Man darf nicht ver­ges­sen, dass man den Körper wieder strafft, wenn man sich nicht mehr in seinem Win­ter­man­tel vor dem eisigen Wind schüt­zen muss.” Da könne man den Blick auch wieder nach vorn richten - und poten­zielle Flirt­part­ner über­haupt erst sehen.

Vor allem auf psychologische Faktoren führt auch der Endo­kri­nologe Prof. Horst Harald Klein von der Uni­ver­sität Bochum die viel­beschwo­renen Früh­lings­gefühle zurück. „Es handelt sich dabei schließ­lich nicht um eine Krank­heit, daher gibt es auch kaum wis­sen­schaft­liche Unter­suchun­gen dazu”, sagt er. Selbst die erhöh­ten Hor­monaus­schüt­tun­gen hält er für ver­nach­läs­sigungs­wür­dig. „Ob wir Glück oder Lust ver­spüren, hängt zwei­fel­los von einem kom­ple­xen Puzzle ab, bei dem psy­cho­logi­sche Fak­toren, Sin­nes­reize und indi­vidu­elle Ver­anla­gung eine Rolle spielen - nicht nur der Hor­mon­spie­gel”, sagt er und ver­weist eben­falls auf die vielen opti­schen Reize, denen der Mensch im Früh­ling - dank luf­tige­rer Klei­dung und fröh­licher Gesich­ter - aus­gesetzt ist.

Doch die län­geren Tage gepaart mit pene­trant guter Laune einiger Men­schen lösen nicht bei allen Hoch­gefühle aus: Statt Krib­beln im Bauch ver­spüren sie blei­erne Früh­lings­müdig­keit. „Auch hier handelt es sich ver­mut­lich um eine Kom­bina­tion vieler ver­schie­dener Fak­toren”, erklärt Prof. Klein. Im Früh­ling nähmen die Akti­vitäten nun mal zu, der Körper werde mehr gefor­dert. Viele Men­schen blieben auch länger wach und aktiv. „Wenn man im Früh­ling abends um acht müde ist und es ist noch hell, fällt das einfach mehr auf als im Winter.” Das sei eine ganze normale Umstel­lung, mit der der Körper fertig werden müsse. Und Prof. Walsch­bur­ger fügt hinzu: „Das Wetter muss eben für die ver­schie­dens­ten Dinge her­hal­ten, egal ob für Hoch­gefühle oder Schläf­rig­keit.” Von Britta Schmeis, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/22/magazin/szene/t/rzo419543.html
Dienstag, 22. April 2008, 11:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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