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Mittwoch, 07. Mai 08

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Phillip NoyceLos Angeles - Der aus­tra­lische Regis­seur Phillip Noyce, der so unter­schied­liche Filme wie „Catch A Fire”, „Der stille Ame­rika­ner” und „Die Stunde der Patrio­ten” drehte...

Los Angeles - In dem Acti­onstrei­fen „Ninja Assas­sin”, der seit Ende April in Babels­berg gedreht wird, wird der korea­nisch-ame­rika­nische Schau­spie­ler Rick Yune („Stirb an einem anderen Tag”) als Böse­wicht vor die...

Los Angeles - Nicole Kidman, die bereits in dem Musical „Moulin Rouge” ihre San­ges­kunst unter Beweis stellte, wird die bri­tische Sän­gerin Dusty Spring­field auf der Lein­wand ver­kör­pern.

Los Angeles - Der ame­rika­nische Komö­diant Demetri Martin ver­han­delt um die Haup­trolle in Ang Lees nächs­tem Projekt „Taking Wood­stock”, berich­tet „Variety”.

Nürn­berg - Zwei Drittel der Deut­schen fühlen sich jünger als sie sind. In der Gruppe der 30- bis 69-Jäh­rigen beträgt der ent­spre­chende Anteil sogar 80 Prozent, ergab eine Umfrage unter fast 1500 Befrag­ten.

Leder - zweite Haut für Macht, Luxus und Luder

Offen­bach - Robust und geschmei­dig, schüt­zend und umhül­lend - Leder ist ein beson­deres Mate­rial.

Lederbekleidung

Das Deut­sche Leder­museum zeigt „Macht, Leder, Lust - Ver­bor­gene Codes der Leder­beklei­dung im 20. Jahr­hun­dert”. (Bild: dpa)

Seit Urzei­ten schrei­ben Men­schen ihrer „zweiten Haut” Sym­bol­kraft zu.

„Leder steht für Kraft, Männlichkeit, Gewalt, Macht, Ver­führung und Erotik” sagt die Kunst­his­tori­kerin Rosita Nenno. Die ver­bor­genen Bot­schaf­ten der Leder­beklei­dung ent­schlüs­selt vom 25. April an die erste Mode-Aus­stel­lung im Deut­schen Leder­museum (DLM) in Offen­bach: „Leder Macht Lust”. Es ist eine Wan­derung zwi­schen Uni­for­men, Desi­gner­mode und Rot­licht­milieu.

Für die Hel­den­bot­schaf­ten hat Kura­torin Nenno schwere Jacken und Mäntel aus den Anfän­gen von Auto­mobil- und Luft­fahrt aus­gewählt. „Die ersten Auto­fah­rer und Piloten haben schnell die Schutz­funk­tion erkannt: robust, wind- und was­ser­abwei­send, haltbar”, zählt Nenno die Vor­teile auf. Die Kluft unter­streicht das männ­liche Image. Fotos des „Roten Baron” Manfred von Richt­hofen und Flie­gerin­nen wie Amelia Erhart und Beate Uhse illus­trie­ren das Selbst­bewusst­sein der Pio­niere. „Den Frauen diente der Leder­blou­son als Zeichen der Eman­zipa­tion”, erläu­tert Nenno. In diese Reihe ordnet die Aus­stel­lung auch die Jacke ein, die Schau­spie­lerin Han­nelore Elsner als „Die Kom­missa­rin” trug.

Viele der mehr als 50 Exponate kommen aus Pri­vat­samm­lun­gen. Andere Stücke erstei­gerte Nenno im Inter­net. Dar­unter eine Schott Per­fecto- Jacke aus Hol­lywood: „Eine Ikone der rebel­lischen Jugend in den 50er Jahren, die Marlon Brando im Film bekannt­gemacht hat.” Das Outfit wird später zusam­men mit der Harley David­son Kenn­zei­chen der Motor­rad­gangs - das DLM hat eine der Kult-Maschi­nen in die Schau inte­griert. In den 80er Jahren des 20. Jahr­hun­derts per­fek­tio­nier­ten Punks und Anhän­ger der Gothic-Szene das Unan­gepasste mit nie­ten­bewehr­ten Jacken und Dor­nen­hals­bän­dern.

Lange, schwarze Uni­form­män­tel der Nazis legen die dunkle Seite der Leder­klei­dung offen. Den Nazis sollten die Mäntel ein sozia­lis­tisch- pro­leta­risches Gehabe ver­lei­hen. Zugleich drück­ten sie Macht aus. „Was Men­schen Leder zuschrei­ben, hängt von ihrem Umfeld und den Erfah­run­gen ab”, sagte die Kura­torin. Von den düs­teren Mänteln blieb „das Bild der von ihnen aus­gehen­den Bedro­hung” in den Köpfen. Das wider­stands­fähige Mate­rial Leder nutzte die moderne Staats­macht eben­falls. Eine frosch­grüne Leder­kombi der Motor­rad­poli­zei und eine Poli­zei­jacke aus den 80er Jahren belegen dies. Rote Farb­kleckse zeugen davon, dass die Jacke gegen Demons­tran­ten an der Start­bahn West des Frank­fur­ter Flug­hafens im Einsatz war.

Dem animalischen Geruch, seiner Anschmieg­sam­keit und Härte ver­dankt Leder die Zuschrei­bung des Ero­tischen. Nenno: „Es ist das Mittel, um die bür­ger­liche Welt zu erschre­cken oder sie zu ver­führen.” Domina-Outfits, Fetisch­klei­dung und Zubehör machen die Sub­kul­tur rund um Sado-Maso plas­tisch. Aus dem Atelier der bri­tischen Mode­schöp­ferin Vivi­enne West­wood stammt eine mit Metall­stif­ten besetzte Hoch­zeits­kor­sage.

Der Haute Couture kommt der gla­mouröse Part zu. Eine gold­schim­mernde Gucci-Jacke zeigt den Wandel des Flieger-Blou­sons, ein spit­zen­besetz­tes, haut­enges Abend­kleid enthüllt die ganze Extra­vaganz des Leders. Zu „Leder Macht Lust” gibt es bis Mitte Novem­ber ein Begleit­pro­gramm mit Vor­trä­gen, Filmen, Harley David­son- Schau und Kon­zer­ten.

Weitere Infor­matio­nen: www.leder­museum.de Von Monika Hil­lema­cher, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/25/magazin/szene/t/rzo420432.html
Freitag, 25. April 2008, 9:17 © RZ-Online (NewsDesk)
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