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Mittwoch, 07. Mai 08

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Mineralien-Make-ups sind der neue Kosmetiktrend

Berlin - Das Rezept ist alles andere als neu: Schon die alten Ägypter wussten die Vor­teile von ganz fein gemah­lenen Gestei­nen und Quarzen zu schät­zen und setzten sie für ihre Schön­heit gezielt ein.

Mineralien-Make-ups

Palette mit sechs Farben - Die „Color Mine­rals”-Lid­schat­ten von L'Oréal. (Bild: L'Oréal/dpa/tmn)

Jetzt hat die Kos­metik­indus­trie das antike Wissen neu für sich ent­deckt und preist Make-ups, Puder und Lid­schat­ten auf der Basis von Mine­ralien als „Zau­ber­pul­ver” an - und schon ist ein neuer Trend geboren.

„Mineralien als Inhaltsstoffe von Kos­metika liegen ein­deu­tig im Trend”, sagt Martin Rupp­mann vom Kos­metik­ver­band VKE in Berlin. Als Son­nen­schutz­fil­ter erset­zen sie schon seit Jahren ihre che­mischen Kol­legen - nun sollen Mine­ralien auch beim Make-up die Kon­kur­renz aus dem Feld schla­gen. Und sie haben Vor­teile: „Mine­ral­kos­metik ver­spricht, frei von Zusatz­stof­fen wie Öl und Parfüm zu sein. Das macht sie sehr ver­träg­lich”, erläu­tert Britta John vom Par­füme­rie­ver­bund Beauty Alliance mit Sitz in Bie­lefeld.

Iredales Minaeral-Kosmetik

Von der US-ame­rika­nischen Desi­gne­rin Jane Iredale gibt es eine breite Palette von Mine­ralien-Kos­metik. (Bild: Iredale/dpa/tmn)

„Heut­zutage hat fast jede Frau Pro­bleme mit ihrer Haut”, fügt die Visa­gis­tin Janette Schwe­ricke aus Berlin hinzu. Make-ups, die auf Kon­ser­vie­rungs- und Duft­stoffe ver­zich­ten, sind daher beson­ders beliebt. In Deutsch­land hat zum Bei­spiel Platz­hirsch L'Oréal eine Serie auf den Markt gebracht - dazu gehören Make-up-Puder und Lid­schat­ten und Rouge.

In den USA ist das längst ein alter Hut. Schon vor mehr als zehn Jahren brachte Jane Iredale eine Make-up-Serie auf den Markt, die auf Tita­nium­dioxid und Zink­oxid basiert. Auch sie bewirbt ihre Linie mit dem Argu­ment der beson­ders guten Ver­träg­lich­keit und „gesun­der Haut”. Iredale begann ihre Kar­riere als Cas­ting­ver­ant­wort­liche in Hol­lywoods Fil­min­dus­trie - so wusste sie wohl um die Sorgen und Nöte derer, die ihre Haut tag­täg­lich mit Kos­metik stra­pazier­ten.

Mineralien-Make-ups

Natürlich und ver­träg­lich - mit diesen Wir­kungs­vor­tei­len werden Mine­ralien-Make-ups bewor­ben. (Bild: Iredale/dpa/tmn)

Und in der Tat ist Mine­ral­kos­metik den Exper­ten zufolge nicht nur gut ver­träg­lich - sie wirkt auch ent­zün­dungs­hem­mend und haut­beru­higend und garan­tiert gleich­zei­tig einen natür­lichen UV-Schutz, weil ihre kleinen Par­tikel die Strah­lung reflek­tie­ren. Außer­dem ver­stop­fen Puder aus Mine­ralien - anders als viele herkömm­liche Make-ups - die Poren nicht. Denn sie haften direkt auf der Haut und setzen sich nicht in Ver­tie­fun­gen ab - so kann die Haut trotz Schminke atmen.

Zusätzlich werden den meisten dieser Make-ups dann noch Vit­amine und Anti­oxi­dan­tien zuge­geben. „Diese Mischung schützt die Haut vor Umwelt­ein­flüs­sen und beugt damit auch der Hau­tal­terung vor”, sagt Star-Visa­gist Horst Kirch­ber­ger aus München, der seine eigene Rouge-Serie gerade kom­plett auf Mine­ralien umstellt.

Mineralien-Make-ups sind Trend

Ohne Kon­ser­vie­rungs- und Duft­stoffe - Mine­ralien-Kos­metik soll die Haut schonen. (Bild: Iredale/dpa/tmn)

Da Cremes und Puder optimal mit der Haut ver­schmel­zen und gleich­zei­tig gut abde­cken, sorgen sie nach Angaben der Her­stel­ler außer­dem für einen eben­mäßi­gen Teint und kaschie­ren Rötun­gen und Unrein­hei­ten geschickt. Sogar Falten würden optisch redu­ziert, sagt Martin Rupp­mann vom Bran­chen­ver­band VKE: „Die mikro-feinen Par­tikel reflek­tie­ren Licht wie ein Weich­zeich­ner.”

Bei aller Euphorie gibt es aber auch kri­tische Stimmen, die an die hun­dert­pro­zen­tige Wirkung des „Zau­ber­pul­vers” nicht glauben können. Sch­ließ­lich würden herkömm­liche Pro­dukte deko­rati­ver Kos­metik mitt­ler­weile der­mato­logisch so genau unter die Lupe genom­men, dass auch dort kaum ein All­ergie­risiko gegeben sei - das sagt Ursula Haas, Lei­terin einer Make-up-Schule in Frank­furt/Main.

„Zudem sehen Men­schen mit sehr tro­ckener Haut mit Mine­ralien-Make-ups meiner Erfah­rung nach nicht gut aus”, fügt Janette Schwe­ricke hinzu. Auch die Farb­töne, die es bis jetzt im Handel gibt, seien nicht für jeden ideal. Und während die Her­stel­ler von Mine­ralien-Make-ups diese als „Kos­metik der Zukunft” bezeich­nen, sieht Schwe­ricke darin eher einen kurz­lebi­gen Trend. Die Kos­metik­indus­trie müsse sich eben immer wieder etwas Neues ein­fal­len lassen, sagt sie: „Heute ist es Mine­ral­kos­metik. Morgen kommt dann wieder etwas anderes, das man unbe­dingt haben muss.”

INFO: Was sind Titandioxid und Zink­oxid?

Titan­dioxid wird aus soge­nann­tem schwar­zen Ilmenit oder „Titan­eisen­erz” gewon­nen und hat die höchste Deck­kraft aller Weißpig­mente. Bis­heri­gen Unter­suchun­gen zufolge ist es gänz­lich ungif­tig und wird daher auch als Lebens­mit­tel­zusatz­stoff in Zahn­pasta und Hus­ten­bon­bons ver­wen­det. Da Titan­dioxid­par­tikel Licht reflek­tie­ren, dienen sie außer­dem als mecha­nischer, sofort wirk­samer Son­nen­schutz­fil­ter mit UV-A- und UV-B-Schutz.

Zink­oxid wird aus Rotzink-Erzen gewon­nen und wurde lange Zeit vor allem als weißes Farb­mit­tel ver­wen­det. Dank seiner anti­sep­tischen Wirkung findet es sich aber auch in vielen Präpa­raten zur Haut- und Wund­behand­lung. Außer­dem reflek­tiert es wie Titan­dioxid das Licht und dient daher in Son­nen­schutz­mit­teln als mine­rali­scher Filter. Von Melanie Brandl, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/30/magazin/szene/t/rzo421906.html
Mittwoch, 30. April 2008, 15:21 © RZ-Online (NewsDesk)
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