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Dienstag, 18. Juni 13

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Stutt­gart - Selbst Fußball-Natio­nalstür­mer Mario Gomez hat gegen ihn angeb­lich nur begrenzt eine Chance: Der Torwart-Roboter „Goalias” ist im Elf­meter­schießen beinahe unü­ber­wind­bar - erklären zumin­dest seine Erfin­der.

Karls­ruhe - Mit einer simplen Erklärung haben For­scher das jahr­hun­der­tealte Rätsel um Absinth gelüf­tet: Nicht das Ner­ven­gift Thujon ist für die legen­däre Wirkung des Trunks ver­ant­wort­lich.

Roboter als bundesligareifer Elfmeter-Killer

Stutt­gart - Selbst Fußball-Natio­nalstür­mer Mario Gomez hat gegen ihn angeb­lich nur begrenzt eine Chance: Der Torwart-Roboter „Goalias” ist im Elf­meter­schießen beinahe unü­ber­wind­bar - erklären zumin­dest seine Erfin­der.

Roboter "Goalias" soll in der Lage sein, 120 km/h schnelle Schüsse von Pro­fifuß­bal­lern zu parie­ren.

Forscher des Insti­tuts für Auto­mati­sie­rungs- und Soft­ware­tech­nik (IAS) der Uni­ver­sität Stutt­gart haben einen auto­mati­sier­ten Tor­hüter ent­wickelt, der am Montag der Öffent­lich­keit vor­gestellt wurde.

„Er hält besser als ein Bundesliga-Torwart”, ver­spricht Mathias Maur­maier, wis­sen­schaft­licher Mit­arbei­ter am Insti­tut und tech­nischer Leiter des Pro­jekts. „Er kann sehr schnell die Bälle aus den Ecken fischen, was kein Bun­des­liga-Torwart so zuver­läs­sig kann.” Nach Angaben des Insti­tuts ist „Goalias” der erste auto­mati­sierte Torwart, der Bälle in einem Tor von Bun­des­liga-Größe abwehrt. Seine Fähig­kei­ten soll der Roboter am 22. Mai unter Beweis stellen, wenn auf der Messe Stutt­gart die Frauen-Fußball-Natio­nal­mann­schaft gegen ihn antritt. Auch andere Besu­cher der Technik-Erleb­nis­welt Ide­enpark können vom 17. bis 25. Mai den auto­mati­sier­ten Keeper testen.

Derzeit trai­niert „Goalias” noch in der Uni­ver­sität. Im blauen Trikot und in schwar­zer Hose, auf­gemalt auf einer recht­ecki­gen Kunst­stoff­scheibe, steht er regungs­los im Tor, vor ihm ein Stück Kunst­stoffra­sen. Maur­mai­ers Kollege Chri­stoph Malz tritt vom Elf­meter-Punkt gegen ihn an - „Goalias” hält. Malz ver­sucht es noch einmal, härter und plat­ziert in die linke untere Ecke - doch wieder ist die Torwart-Maschine zur Stelle.

„Goalias” hechtet nicht wie ein Bun­des­liga-Keeper nach dem Ball. Er steht statt­des­sen auf einer Schiene, auf der er sich von links nach rechts bewegt. Dabei kann er eine Geschwin­dig­keit von bis zu 60 Kilo­metern in der Stunde errei­chen. Den Ball wehrt er mit seinem ganzen Körper ab. „Wir würden sagen, jeden zweiten Schuss von Mario Gomez hält er”, erklärt Insti­tuts­direk­tor Peter Göhner.

„Goalias'” Paraden haben mit Intui­tion oder Ner­ven­stärke nichts zu tun. Drei Kameras helfen ihm, den Ball zu erken­nen. Ein Rechner kal­kuliert die aktu­elle Posi­tion des Balls und seinen Auf­treff­punkt im Tor. Ein Motor bringt „Goalias” in Schwung. Bei harten Schüs­sen muss alles ganz schnell gehen: Nur 400 Mil­lise­kun­den bleiben dann Zeit.

„Wir wollen mit ihm zeigen, was heute in den ver­schie­denen Berei­chen der Auto­mati­sie­rungs- und Soft­ware­tech­nik möglich ist, und wir wollen Schüler moti­vie­ren, Inge­nieurs­wis­sen­schaf­ten zu stu­die­ren”, sagt Maur­maier. Ins­gesamt sechs Wis­sen­schaft­ler tüf­tel­ten zusam­men mit Stu­den­ten rund neun Monate inten­siv an dem Projekt.

Noch ist „Goalias” nicht ohne Fehler: Man kann ihn über­lis­ten mit Schüs­sen mit Drall, die gleich­zei­tig schnell genug sind, dass er sie nicht berech­nen kann, verrät Göhner. Eher zufäl­lig über­lis­tet seine Mit­arbei­terin Marion Müller den künst­lichen Tor­hüter: Langsam bewegt sich ihr Ball auf „Goalias” zu, setzt kurz vor dem Roboter auf und dreht dann zur Seite weg am Torwart vorbei ins Tor.

Internet: www.goalias.de Von Kris­tina Puck, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/05/news/science/t/rzo423086.html
Montag, 05. Mai 2008, 17:44 © RZ-Online (NewsDesk)
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