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Dienstag, 18. Juni 13

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Frank­furt/Main - Trotz einiger Erfolge ist der Arten­schwund in Deutsch­land nach Ansicht der Umwelt­stif­tung WWF unge­bremst. See­adler, Kranich, Biber und Seehund seien zwar im Aufwind, und der Wolf sei zurück­gekehrt.

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Karls­ruhe - Mit einer simplen Erklärung haben For­scher das jahr­hun­der­tealte Rätsel um Absinth gelüf­tet: Nicht das Ner­ven­gift Thujon ist für die legen­däre Wirkung des Trunks ver­ant­wort­lich.

WWF sieht ungebremsten Artenschwund in Deutschland

Frank­furt/Main - Trotz einiger Erfolge ist der Arten­schwund in Deutsch­land nach Ansicht der Umwelt­stif­tung WWF unge­bremst.

Seeadler, Kranich, Biber und Seehund seien zwar im Aufwind, und der Wolf sei zurück­gekehrt.

„Diese erfreulichen Nachrichten dürfen aber nicht darüber hin­weg­täu­schen, dass die Rote Liste immer länger wird”, sagte Frank Barsch, Arten­schutz­experte des WWF (World Wide Fund for Nature) am Mitt­woch in Frank­furt. Vor allem Amphi­bien und Rep­tilien seien gefähr­det, und selbst Aller­welts­arten wie der Haus­sper­ling würden sel­tener.

Nur mit erheb­lichem Mehr­auf­wand werden Bund und Länder nach Über­zeu­gung des WWF ihr Ziel noch errei­chen, das Artenster­ben zwi­schen Wat­ten­meer und Alpen bis 2010 zu stoppen und die bio­logi­sche Viel­falt in Deutsch­land zu bewah­ren. Dies gehe aus der WWF-Studie „Natur­schutz in Deutsch­land. Schutz­gebiete und das Biodi­ver­sitäts­ziel 2010” hervor. „Natur­schutz in Deutsch­land gleicht noch immer einem Flick­entep­pich von min­derer Qua­lität. Die Schutz­gebiete sind häufig zu klein, zu iso­liert und in einem schlech­ten Zustand”, sagte Barsch, der Autor dieser Studie ist. „Die angekün­digte Trend­wende ist nicht in Sicht.” Die Zahl der bedroh­ten Biotope in Deutsch­land sei zwi­schen 1994 und 2006 von 68,7 auf 72,5 Prozent gestie­gen. Lang­fris­tig drohe die Hälfte aller Biotope zu ver­schwin­den.

Nur ein halbes Prozent der Landesfläche genieße den höchs­ten Schutz­sta­tus eines Natio­nal­parks. Zwar gebe es auf dem Papier eine beein­dru­ckende Zahl von Schutz­gebie­ten, aber ein großer Teil leiste keinen Beitrag zur Bewah­rung der Viel­falt. Die über 7000 Land­schafts­schutz­gebiete und knapp 100 großen Natur­parke seien nahezu wir­kungs­los. Auch das wenig ambi­tio­nierte Ziel, zwei Prozent Deutsch­lands als unberührte Wildnis zu eta­blie­ren, liege noch in weiter Ferne. Selbst um die 14 Natio­nal­parke sei es nicht gut bestellt. „Der welt­weite Stan­dard, nachdem drei Viertel der Fläche sich selbst über­las­sen bleibt, wird nur in jedem vierten Natio­nal­park erreicht”, sagte Barsch.

Als Plus­punkt nennt die Studie, dass Deutsch­land - aller­dings mit zehn Jahren Ver­spätung - seinen Ver­pflich­tun­gen in der EU weit­gehend nach­gekom­men sei: 4617 Gebiete seien nach der soge­nann­ten Flora- Fauna-Habitat-Richt­line (FFH) nach Brüssel gemel­det worden, hinzu kommen weitere 558 Vogel­schutz­gebiete.

Um das 2010-Ziel noch zu erreichen, müssten Bund und Länder aller­dings umge­hend für klare Stan­dards in den Schutz­gebie­ten sorgen und die Belas­tun­gen ein­schrän­ken. „Indus­trie, Politik und Behör­den planen schmerz­liche Ein­griffe in einige der wert­volls­ten Natur­gebiete der Repu­blik: Neue Ölboh­run­gen im Natio­nal­park Wat­ten­meer, ein Koh­lekraft­werk am Rande des FFH-Gebiets Greifs­wal­der Bodden und die Zer­störung geschütz­ter Fluss­land­schaf­ten in Elbe, Weser und Ems. Wenn Deutsch­land es ernst meint mit dem Natur­schutz, müssen diese Pro­jekte umge­hend gestoppt werden”, for­derte Barsch.

Der WWF for­derte die am Mitt­woch in Mainz tagen­den Umwelt­minis­ter von Bund und Ländern auf, den Natur­schutz in Deutsch­land kon­sequent umzu­set­zen. „Wenn Bun­des­kanz­lerin Merkel beim anste­hen­den UN-Gipfel zur Biodi­ver­sitäts-Kanz­lerin werden und als gutes Vorbild vor­ange­hen will, muss Deutsch­land endlich seine Haus­auf­gaben machen”, sagte Barsch. Deutsch­land ist vom 19. bis 30. Mai Gast­geber der UN- Kon­ferenz über die bio­logi­sche Viel­falt in Bonn.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/news/science/t/rzo423492.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 8:29 © RZ-Online (NewsDesk)
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