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Dienstag, 18. Juni 13

Zyklon-Schäden auf dem WasserRangun - Der Zyklon „Nargis” könnte in Birma nach Ein­schät­zung einer US-Diplo­matin mehr als 100 000 Men­schen das Leben gekos­tet haben. Allein im am schlimms­ten ver­wüs­teten Gebiet im Irra­waddy-Fluss­delta sind nach...

Josef FritzlSt. Pölten - Der Inzest-Täter von Ams­tet­ten, Josef Fritzl, ist am Mitt­woch erst­mals seit seiner Fest­nahme von der Staats­anwalt­schaft ver­nom­men worden. Der 73-Jährige sei „koope­rati­ons­bereit”...

Washing­ton - Wahl­krimi ohne Ende: Mit einem über­raschend deut­lichen Sieg im bevöl­kerungs­rei­chen Bun­des­staat North Caro­lina hat der schwarze Senator Barack Obama am Diens­tag seine Chancen auf die...

Tel Aviv - Mit dem Wunsch nach Frieden und einer Warnung an alle Feinde haben am Mitt­woch in Israel die Fei­erlich­kei­ten zum 60. Jah­res­tag der Staats­grün­dung begon­nen.

Berlin/Vlotho - Die Bun­des­regie­rung hat zwei rechts­extreme Vereine ver­boten, die immer wieder den Völ­ker­mord der Nazis an meh­reren Mil­lio­nen Juden infrage gestellt haben.

Moskau - Macht­wech­sel im Kreml: In einem prunk­voll insze­nier­ten Festakt hat Dmitri Med­wedew das Amt des rus­sischen Prä­siden­ten über­nom­men und seinen Vor­gän­ger Wla­dimir Putin zum Regie­rungs­chef ernannt.

Inzest-Täter erstmals von Staatsanwalt vernommen

St. Pölten - Der Inzest-Täter von Ams­tet­ten, Josef Fritzl, ist am Mitt­woch erst­mals seit seiner Fest­nahme von der Staats­anwalt­schaft ver­nom­men worden.

Josef Fritzl

Polizeifoto von Josef Fritzl, der den 24 Jahre währen­den Miss­brauch seiner Tochter gestan­den hat.

Der 73-Jährige sei „koope­rati­ons­bereit”, teilte die ver­neh­men­den Staats­anwäl­tin, Chris­tiane Burk­hei­ser, mit.

Ursprünglich wollte Fritzl, der vor der Polizei bereits ein weit­gehen­des Geständ­nis abge­legt hatte, die Aussage ver­wei­gern. Mehr als zwei Stunden sei der Verdäch­tige verhört worden. Dabei ging es laut Staats­anwalt­schaft vor allem um den per­sön­lichen Wer­degang des 73-Jäh­rigen.

Inzwischen hat die Regie­rung in Wien eine Ver­schär­fung des Sexual­straf­rechts in Öster­reich angekün­digt. Der Anwalt der Opfer erwägt nach eigenen Angaben eine Klage gegen Fritzl, um die mög­lichen Ansprüche seiner Man­dan­ten abzu­sichern.

Fritzl wird beschuldigt, seine Tochter Eli­sabeth seit 1984 in einem fens­ter­losen Kel­ler­ver­lies in seinem Haus gefan­gen gehal­ten und sie immer wieder sexuell miss­braucht zu haben. Als Folge der sexu­ellen Gewalt bekam die heute 42-Jährige in der Gefan­gen­schaft sieben Kinder, von denen ein Zwil­ling kurz nach der Geburt starb. Wegen der Ver­bre­chen muss Fritzl mit einer Frei­heits­strafe zwi­schen zehn Jahren und lebens­lang rechnen.

Elisabeth und zwei der drei im Keller gefan­gen gehal­tenen Kinder waren am 26. April von Fritzl selbst aus ihrer Gefan­gen­schaft ent­las­sen worden. Die 19-jährige Kerstin, älteste Tochter von Eli­sabeth, die eben­falls ihr ganze Leben in dem Verlies ver­bracht hatte, liegt seit dem 19. April mit einer unbe­kann­ten Erkran­kung im künst­lichen Koma im Kran­ken­haus von Ams­tet­ten.

Die Regierung in Wien hat sich mitt­ler­weile auf eine Ver­schär­fung im Sexual­straf­recht ver­stän­digt. Bun­des­kanz­ler Alfred Gusen­bauer und Vize­kanz­ler Wilhelm Mol­terer kün­dig­ten am Mitt­woch an, dass die Frist für die Tilgung von Sexual­ver­bre­chen aus dem Straf­regis­ter auf künftig 30 Jahre ver­dop­pelt werden soll. In beson­ders schwe­ren Fällen soll sie ebenso aus­geschlos­sen werden wie Adop­tio­nen durch Sexual­straf­täter. Für Täter, die mit Kindern und Jugend­lichen arbei­ten, können Richter künftig Berufs­ver­bote ver­hän­gen.

Der Anwalt der Opfer, Chri­stoph Herbst, erwägt eine Klage oder eine einst­wei­lige Ver­fügung gegen Fritzl. Damit solle der Zugriff auf sein Pri­vat­ver­mögen ein­geschränkt werden, um fällige Ansprüche der Opfer sicher­zustel­len. Herbst ist nach eigenen Angaben inzwi­schen drei bis viermal mit den Opfern zusam­men­gekom­men, die in einer abge­schlos­senen Wohnung in der Ner­ven­kli­nik von Ams­tet­ten-Mauer seit ihrer Befrei­ung psy­cho­logisch betreut werden.

Die österreichische Justizministerin Maria Berger hat am Mitt­woch erst­mals offen Kritik an den Behör­den der Bezirks­stadt geübt. Diese hätten Fritzl stärker über­prü­fen müssen, als er in den 90er Jahren Adop­tions- und Pfle­gean­träge für drei der von ihm gezeug­ten Kinder stellte. Er hatte sie als Fin­del­kin­der aus­gege­ben, die seine ver­schwun­dene Tochter Eli­sabeth angeb­lich vor seiner Tür abge­legt habe. Unter anderem hatten die Behör­den Fritzl 1984 unbe­sehen geglaubt, dass seine Tochter von zu Hause weg­gelau­fen und zu einer Sekte über­getre­ten sei.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/news/t/rzo423013.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 22:05 © RZ-Online (NewsDesk)
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