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Dienstag, 18. Juni 13

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Washing­ton - Wahl­krimi ohne Ende: Mit einem über­raschend deut­lichen Sieg im bevöl­kerungs­rei­chen Bun­des­staat North Caro­lina hat der schwarze Senator Barack Obama am Diens­tag seine Chancen auf die...

Tel Aviv - Mit dem Wunsch nach Frieden und einer Warnung an alle Feinde haben am Mitt­woch in Israel die Fei­erlich­kei­ten zum 60. Jah­res­tag der Staats­grün­dung begon­nen.

Berlin/Vlotho - Die Bun­des­regie­rung hat zwei rechts­extreme Vereine ver­boten, die immer wieder den Völ­ker­mord der Nazis an meh­reren Mil­lio­nen Juden infrage gestellt haben.

Moskau - Macht­wech­sel im Kreml: In einem prunk­voll insze­nier­ten Festakt hat Dmitri Med­wedew das Amt des rus­sischen Prä­siden­ten über­nom­men und seinen Vor­gän­ger Wla­dimir Putin zum Regie­rungs­chef ernannt.

Clinton bekräftigt: Ich bleibe im Rennen

Washing­ton - Wahl­krimi ohne Ende: Mit einem über­raschend deut­lichen Sieg im bevöl­kerungs­rei­chen Bun­des­staat North Caro­lina hat der schwarze Senator Barack Obama am Diens­tag seine Chancen auf die Prä­sident­schafts­kan­dida­tur weiter aus­gebaut.

Ehepaar Clinton

Sie gibt nicht auf: Hillary Clinton bei einem Wahl­kampf­auf­tritt mit ihrem Mann Bill Clinton.

„Wir sind auf der Sie­ger­straße”, betonte er in Raleigh (North Caro­lina) vor jubeln­den Anhän­gern. Doch seine Kon­kur­ren­tin Hillary Clinton will nach ihrem hauch­dün­nen Erfolg im Bun­des­staat Indiana vom selben Tag ihren Kampf um die Nomi­nie­rung ihrer Partei fort­set­zen.

Das bekräftigte die frühere First Lady am Mitt­woch in West Vir­ginia, dem Schau­platz der nächs­ten Runde im nun schon 15 Monate dau­ern­den Wahl­duell. „Ich werde im Rennen bleiben, bis es einen Spit­zen­kan­dida­ten gibt”, sagte Clinton.

Da aber keiner der Kan­dida­ten eine Chance hat, bei den ins­gesamt noch aus­ste­hen­den sechs Vor­wah­len aus­rei­chend Stimmen für eine Mehr­heit auf dem Nomi­nie­rungs­par­tei­tag Ende August in Denver zu gewin­nen, wird die Ent­schei­dung in der Hand der „Super­dele­gier­ten” liegen. Das sind knapp 800 nicht an die Vor­wahl­ergeb­nisse gebun­dene der­zei­tige oder frühere Funk­tionäre und Amt­strä­ger der Partei.

Obama gewann in North Carolina nach Aus­zäh­lung von 99 Prozent der Stimmen mit 56 Prozent, Clinton erhielt 42 Prozent. In Indiana kam die ehe­malige First Lady nach Aus­zäh­lung von eben­falls 99 Prozent auf 51 Prozent der Stimmen, Obama auf 49 Prozent. Dieses denkbar knappe Ergeb­nis wurde erst am frühen Mitt­woch­mor­gen (Orts­zeit) deut­lich. Clin­tons anfäng­licher Vor­sprung in Indiana von mehr als 20 Prozent war Stunde um Stunde dahin­geschmol­zen.

Der 46-jährige Obama wertete seinen Erfolg in North Caro­lina als großen Schritt auf dem Weg zur Prä­sident­schafts­kan­dida­tur. Nun trenn­ten ihn nur noch „weniger als 200 Dele­gier­ten­stim­men von der Nomi­nie­rung”, sagte ein sicht­lich erleich­ter­ter Obama in seiner kämp­feri­schen Sie­ges­rede. Der Senator von Illi­nois rief die Demo­kra­ten ange­sichts des erbit­ter­ten Duells zwi­schen ihm und Clinton zur Geschlos­sen­heit auf. Er sei sich sicher, dass die Demo­kra­ten im Prä­sident­schafts­wahl­kampf gegen den repu­bli­kani­schen Kan­dida­ten John McCain gemein­sam mar­schie­ren werden. Obama appel­lierte weiter an alle Ame­rika­ner, die Gräben von Rasse, Her­kunft und Alter zu über­win­den und zu einer neuen Einheit zu finden. „Ich liebe dieses Land zu sehr, um es geteilt zu sehen”, sagte Obama.

Clinton (60) ließ bereits in einer Rede am Diens­tag­abend keinen Zweifel an ihrem Willen, weiter um die Nomi­nie­rung zu kämpfen. Es gehe mit „Voll­dampf” in Rich­tung Weißes Haus, erklärte sie vor Anhän­gern in India­napo­lis. Clinton ver­sicherte aber, dass sie für einen demo­kra­tischen Wahl­sieg am 4. Novem­ber kämpfen werde, gleich wer die Nomi­nie­rung gewinne. Ein­dring­lich bat die New Yorker Sena­torin um Spenden, um im Wett­streit mit Obama „wett­bewerbs­fähig” zu bleiben. Obama konnte bisher erheb­lich mehr Spenden sammeln als sie.

So wurde am Mitt­woch bekannt, dass Clinton sich seit April erneut 6,4 Mil­lio­nen Dollar (4,2 Mil­lio­nen Euro) aus eigenen Mittel für den Wahl­kampf leihen musste, weil ihr sonst das Geld aus­gegan­gen wäre. Es ist das zweite Mal in diesem Jahr, dass sie in die eigene Tasche greifen musste. Sie bezeich­nete die eigene Leih­gabe am Mitt­woch in West Vir­ginia als Zeichen dafür, wie fest sie an das glaube, wofür sie kämpfe. Aller­dings verlor sie am Mitt­woch in ihrem Bestre­ben einen ihrer ersten nam­haf­ten öffent­lichen Unter­stüt­zer: Ex-Senator Robert McGo­vern, demo­kra­tischer Prä­sident­schafts­kan­didat von 1972, schwenkte auf Obama um und rief Clinton auf, aus dem Rennen aus­zustei­gen.

Die Ex-First Lady wird nach Aussagen ihres Wahl­kampf­mana­gers alles daran setzen, dass auch die Dele­gier­ten der Bun­des­staa­ten Michi­gan und Florida in Denver ein­bezo­gen werden. In den beiden Staaten hatte Clinton die Vor­wah­len zwar gewon­nen. Aber die Partei will die Abstim­mung nicht werten, weil die Demo­kra­ten in diesen Staaten die Par­tei­regeln ver­letzt und die Vor­wah­len vor­gezo­gen hatten. In Michi­gan hatte Obama vor diesem Hin­ter­grund auch seinen Namen erst gar nicht auf die Wahl­zet­tel setzen lassen.

In Indiana ging es um 72, in North Caro­lina um 115 Dele­gier­ten­stim­men für den Par­tei­tag vom 25. bis 28. August in Denver. Laut CNN-Zählung ver­fügte Obama jetzt über 1836, Clinton über 1681 Dele­gier­ten­stim­men. Zur Nomi­nie­rung wird eine Mehr­heit von 2025 Dele­gier­ten benötigt.

Erste Analysen zeigen, dass Obama 91 Prozent der Stimmen der schwar­zen Bevöl­kerung in North Caro­lina erhielt. 26 Prozent der Bevöl­kerung sind dort Afro­ame­rika­ner. Der schwarze Senator konnte auch bei jungen Wählern sowie bei über­durch­schnitt­lich gebil­deten Bürgern punkten. Für Clinton stimm­ten vor allem weiße Arbei­ter und die Wähler in länd­lichen Gebie­ten.

Die Vorwahl in West Vir­ginia findet am 13. Mai statt. Hier geht es um 28 Dele­gierte. Clinton liegt in Umfra­gen bisher deut­lich vorn. Ins­gesamt aber gelten bei den sechs noch ver­blie­benen Abstim­mun­gen - neben West Vir­ginia in Ken­tucky, Oregon, Puerto Rico, Montana und South Dakota - die Aus­sich­ten beider Kan­dida­ten als aus­gegli­chen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/05/07/news/t/rzo423207.html
Mittwoch, 07. Mai 2008, 21:31 © RZ-Online (NewsDesk)
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