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Freitag, 17. Nov. 17

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Lob der Alten: Senioren sind oft sichere Autofahrer

Leipzig - Immer öfter sind Senio­ren in Autoun­fälle ver­wickelt - und trotz­dem loben Exper­ten Fahrer jen­seits der 70 dank ihrer Routine als sichere Auto­fah­rer. Gefähr­lich wird es jedoch, wenn ältere Men­schen die Zeichen des Alters nicht erken­nen.

Senioren im Straßenverkehr

Ältere Men­schen sind oft sichere Auto­fah­rer - dank ihrer Routine. (Bild: dpa)

Plötzlich ging alles zu schnell für den 82 Jahre alten Auto­fah­rer: Der Wagen von rechts hatte Vor­fahrt, doch der ältere Herr erkannte die Situa­tion zu langsam. Die Zahl solcher Unfälle steigt laut Sta­tis­tik rasant an, weil es immer mehr alte Men­schen gibt, die zudem bis ins hohe Alter mobil bleiben.

„Spätestens mit 70 sollte man sehr vor­sich­tig sein”, sagt der Leip­ziger Ver­kehrs­psy­cho­loge Bernd Wiesner. Viele Men­schen sehen und hören dann schlech­ter, rea­gie­ren lang­samer und ermüden schnel­ler. Trotz­dem sind Senio­ren nach der Erfah­rung Wies­ners die sichers­ten Auto­fah­rer. „Die haben jahr­zehn­telang Routine.” Schon mehr­mals habe er ältere Men­schen gesehen, die beim Reak­tions­test völlig versagt haben und ansch­ließend mit großer Sicher­heit durch den Stadt­ver­kehr steu­erten, erzählt der Ver­kehrs­psy­cho­loge. Und wenn es doch einmal kracht, bleibe es oft bei kleinen Blech­schä­den.

Gefährlich werde es, wenn Auto­fah­rer die Zeichen des Alters nicht erken­nen, sagt Wiesner. Für Behör­den, Ver­bände und Poli­tiker stellt sich die Frage, wann man einen Senio­ren besser nicht mehr ans Steuer lassen sollte. „Im Jahr 1999 hatten nur zehn Prozent der über 80-Jäh­rigen einen Füh­rer­schein, 2025 werden es 80 Prozent sein”, sagt Heidi Hagen­rei­ner vom TÜV Süd in München.

Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ver­zeich­net einen starken Anstieg bei ver­unglück­ten Senio­ren im Straßen­ver­kehr - aller­dings auf nied­rigem Niveau. Nur an 9,5 Prozent der Autoun­fälle waren bei der letzten Erhe­bung im Jahr 2006 Men­schen über 64 Jahren betei­ligt - obwohl 19 Prozent der Deut­schen zu den älteren Fahrern zählen. Die Alters­grup­pen lassen sich aller­dings nur ein­geschränkt ver­glei­chen, weil Senio­ren meist sel­tener hinter dem Steuer sitzen als Jüngere.

Doch die nied­rige­ren Unfall­zah­len könnten nicht nur an der gerin­gen Kilo­meter­leis­tung älterer Men­schen liegen, glaubt Sach­sens Innen­minis­ter Albrecht Buttolo (CDU), in dessen Bun­des­land die Senio­ren beson­ders wenig Unfälle ver­ursa­chen. „Es kann davon aus­gegan­gen werden, dass sich Senio­ren umsich­tiger im öffent­lichen Ver­kehrs­raum bewegen und alters­bedingte Leis­tungs­schwächen durch Lebens­erfah­rung, Regel­treue und Verant­wor­tungs­bewusst­sein aus­glei­chen”, sagt er.

An dieses Verantwortungsbewusstsein müssten auch Familie und Freunde appel­lie­ren, sagt Ver­kehrs­psy­cho­loge Wiesner. Zu oft fehle der Mut, einen älteren Men­schen auf seine Fahrun­sicher­heit hin­zuwei­sen und zum Ver­zicht auf sein Auto zu über­reden. Nach Angaben der Ver­kehrs­behör­den ist es trotz­dem die große Aus­nahme, dass Senio­ren frei­wil­lig auf den Füh­rer­schein ver­zich­ten.

Strikte Alters­gren­zen lehnen die meisten Exper­ten aber ab. So hat etwa im säch­sischen Zwickau ein 93-Jäh­riger alle medi­zinisch-psy­cho­logi­schen Tests mit Bravour bestan­den. Trotz­dem sollten Auto­fah­rer spätes­tens vom 70. Lebens­jahr an regel­mäßig ihre Fahr­tüch­tig­keit testen lassen, rät Ver­kehrs­psy­cho­loge Wiesner.

Meist reiche es auch schon, ein paar Ver­hal­tens­tipps zu beher­zigen: Ältere Auto­fah­rer sollten eben nicht in einem schnit­tigen Porsche durch die Gegend fahren, „sondern ein Auto mit beque­mer Sitz­posi­tion und guter Rund­umsicht nehmen”. Auch Musik aus dem Radio ver­trage sich oft nicht mit dem Hör­gerät. „Und wer sich dann jede Stunde eine Ruhe­pause gönnt und gemüt­lich einen Kaffee trinkt, der macht eigent­lich alles richtig.” Von Marc Herwig, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/07/service/auto/t/rzo415436.html
Montag, 07. April 2008, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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