IVWPixel Zählpixel
Nachrichten Sport Magazin Service
Anzeigen Verlag im Netz Kevag Telekom Service & Kontakt
Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Gesundheit Beruf Lexikon
Mittwoch, 22. Nov. 17

Wien - Bei der Lack­pflege im Früh­jahr ist Vor­sicht ange­bracht: Denn unsach­gemäßer Umgang mit aggres­siven Mitteln wie Lack­rei­nigern oder Schleif­pas­ten kann schwere Beschä­digun­gen des Lackes zur Folge haben.

Mitsubishi Lancer EvolutionGranada - Mit­sub­ishi bietet den Lancer ab Juni wieder als Sport­modell Evo­lution an. Das teilte der japa­nische Her­stel­ler bei der Fahr­prä­sen­tation in Granada (Spanien) mit.

„White Edition” - Hyundai-Son­der­serie in limi­tier­ter Auflage Neckar­sulm (dpa/tmn) - Der Hyundai i30 wird jetzt auch als Son­der­modell „White Edition” ange­boten.

Stutt­gart/München - Der Sprit­ver­brauch steht bei der Ent­wick­lung neuer Fahr­zeuge mitt­ler­weile weit oben im Las­ten­heft.

München - Aus Kos­ten­gesichts­punk­ten lohnt es sich für Auto­fah­rer immer weniger, einen Diesel zu fahren. Nach Angaben des ADAC in München ist der Kos­ten­vor­teil der Selbstzün­der gegenü­ber den Ben­zinern weiter...

Rüs­sels­heim/Ober­pfaf­fen­hofen - Opel will 2012 seine ersten Elek­tro­fahr­zeuge in Deutsch­land auf den Markt bringen. Das sagte Opel-Spre­cher Manfred Scholz in Rüs­sels­heim.

Mobiles

News  

Aus zweiter Hand  

Auto-ABC  

Tests  

Recht  

Liebhaber-Autos  

Bau von Klimaanlage im Auto ist anspruchsvoll

Karben - Auto­fah­rer sollen sich in ihrem Wagen bei jeder Tem­pera­tur wohl­fühlen.

Klimaanlage

Kleiner Hand­griff, große Wirkung: Der tatsäch­liche Aufwand bleibt Auto­fah­rern meist ver­bor­gen. (Bild: Schie­ren­beck/dpa/tmn)

Damit sie auch bei tiefen Minus- oder hohen Plus­gra­den kom­for­tabel ans Ziel kommen, soll eine aus­geklü­gelte Heiz-, Kühl- und Lüf­tungs­tech­nik für ange­neh­mes Klima sorgen.

Den richtigen Wohlfühlfaktor zu bestim­men, ist aber nicht einfach: Die Ent­wick­ler müssen dabei mit Design, Technik und der Psy­cho­logie jonglie­ren. „Die wich­tigs­ten Funk­tio­nen der Kli­masteue­rung liegen für den Auto­fah­rer im Ver­bor­genen”, sagt Arne Jachens vom Zulie­ferer Con­tinen­tal im hes­sischen Karben. Er meint damit Kli­makom­pres­sor, Wär­metau­scher und Ver­damp­fer im Motor­raum sowie die Steue­rung und die Gebläse in den Tiefen des Arma­turen­bretts. Doch schon die Auss­trö­mer als einzig sicht­bares Merkmal werden heftig dis­kutiert. „Wir brau­chen sie, um die Luft mög­lichst fein dosiert und ziel­gerich­tet im Fahr­zeug zu ver­tei­len. Aber den Desi­gnern sind sie ein Dorn im Auge.”

Deshalb gab es auf den jüngs­ten Auto­mes­sen immer wieder Kon­zept­fahr­zeuge zu sehen, bei denen alter­native Lösun­gen aus­pro­biert wurden. Beim Audi Cross Coupé quattro zum Bei­spiel gab es statt der übli­chen Lüf­terdü­sen eine mit rund 4500 Löchern per­forierte Ver­klei­dung des Cock­pits, durch die Luft unsicht­bar und zugfrei in den Innen­raum gebla­sen wurde. Und beim BMW Concept CS dienen Fugen zwi­schen den Zier­leis­ten als Ersatz für die übli­chen Auss­trö­mer.

Während die Designer nach einer mög­lichst unauffäl­ligen Lösung suchen, rückt für die Tech­niker zuse­hends der Ener­gie­auf­wand in den Blick­punkt. Ent­wick­ler Jachens ver­weist auf neue Prüf­zyklen mit ein­geschal­teten Nebe­nag­gre­gaten, die derzeit dis­kutiert werden. Eine Stell­schraube für den Ver­brauch sei dabei der Kom­pres­sor, heißt es beim Zulie­ferer Delphi in Wup­per­tal: „Heutige Kom­pres­soren erhal­ten ihre Antrieb­sener­gie bedarfs­gerecht und ohne Kupp­lung aus dem Bord­netz. Das spart mehr als 1,5 Kilo­gramm Gewicht. Ins­gesamt sind moderne gere­gelte Kom­pres­soren um bis zu 0,2 oder 0,3 Liter Kraft­stoff pro 100 Kilo­meter spar­samer als frühere starre Lösun­gen mit Kupp­lung”, sagt Pres­sespre­cher Thomas Aurich.

Und auch die Kli­masteue­rung kann beim Sparen helfen. „Je mehr Fri­schluft man in das System bringt, kühlen oder auf­hei­zen will, desto mehr Energie wird benötigt”, erläu­tert Jachens und sieht Spar­poten­zial bei der Umluft­klappe: „Mit jedem Liter bereits tem­perier­ter Luft spart man Sprit.” Deshalb müsse die Kli­masteue­rung den rich­tigen Kom­pro­miss zwi­schen Frisch- und Umluft finden, ohne dass es im Innen­raum zu Kom­for­tein­bußen kommt.

Dabei könnte ein neuer Sensor helfen , für den der Zulie­ferer Bosch aus Stutt­gart gerade mit dem dritten Platz beim ADAC-Umwelt­preis aus­gezeich­net wurde: Der Climate Control Sensor (CCS) misst den CO2-Gehalt der Innen­raum­luft und erlaubt eine erwei­terte Rege­lung der Kli­maan­lage. Bei glei­chem Kli­makom­fort soll das zu gerin­gerem Kraft­stoff­ver­brauch führen. Bei Ver­suchen in Süd­europa haben die Ent­wick­ler einen Ver­brauchs­vor­teil von bis zu zehn Prozent ermit­telt.

Dabei ist die Kli­maan­lage mehr als nur ein Kom­fort­ele­ment. Sie dient nach Ein­schät­zung von Tomas Jelinek, dem Wis­sen­schaft­lichen Leiter des Cen­trums für Rei­seme­dizin (CRM) in Düs­sel­dorf, auch der Sicher­heit: „Dank ihrer Hilfe behal­ten Insas­sen des Fahr­zeug einen klaren Kopf, fahren stress­freier und sind länger fit.”

Obwohl auch die Zugfreiheit bei den Ent­wick­lungs­vor­gaben ganz oben steht, kol­lidiert sie immer wieder mit den Vor­gaben aus dem Design. „Während die Desi­gner die Auss­trö­mer am liebs­ten ganz ver­ban­nen würden, müssten wir sie dafür beson­ders groß machen. Denn je kleiner die Öffnung, desto stärker muss man die Luft hin­durch­pres­sen, um davon genü­gend in den Innen­raum zu bekom­men”, erläu­tert Jachens. Die Folge seien ein spür­barer Luftzug und hörbare Geblä­segeräu­sche. Ganz zugfrei darf die Luft­zufuhr dagegen auch wieder nicht sein. Jachens erklärt das mit der Psy­cho­logie und den Erwar­tun­gen des Kunden: „Wenn der keinen Luftzug spürt und kein Gebläse hört, fehlt ihm oft das Ver­trauen in die Kli­mati­sie­rung.”

INFO: Komfort ist Ein­stel­lungs­sache

Bei der Bedienung der Klimaanlage sollten Auto­fah­rer Extreme ver­mei­den, rät Tomas Jelinek vom Centrum für Rei­seme­dizin (CRM) in Düssl­dorf: „Gerade an heißen Som­mer­tagen sollte sie nicht zu kühl ein­gestellt sein. Durch ein rasches Abkühlen im Auto steigt die Gefahr von Erkäl­tun­gen. Auch kann eine schmerz­hafte Mus­kel­ver­span­nung aus­gelöst werden.” Tem­pera­tur­sen­kun­gen unter 21 Grad seien der Gesund­heit eher abträg­lich. Außer­dem beuge man durch eine mode­rate Ein­stel­lung einer Bin­dehaut­ent­zün­dung und „roten Augen” vor, die häufig durch Kli­maan­lagen aus­gelöst werden können. Von Thomas Geiger, dpa

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/on/08/04/15/service/auto/t/rzo417554.html
Dienstag, 15. April 2008, 9:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
Artikel empfehlen    Leserbriefe    Impressum

suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
Druckversion